Read Yongi: oder die Kunst, einen Toast zu essen by Young-Nam Lee-Schmidt Online

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Als ich ein Kind war, wollte ich Reis essen Ich war zu klein, um zu verstehen, warum wir keinen Reis essen konnten Auch die zerschundenen H nde meiner Mutter brachten mich nicht zum Nachdenken Ich dachte nur Das ist wohl so Die Antwort fand ich eines Tages in Gestalt einer reichen Frau, die bei meiner Mutter auf dem Markt Gem se kaufte.Da wurden mir die gesellschaftlichen Unterschiede mit einem Male klar.Als ich am 12 November 1974 hastig meine Koffer gepackt hatte, sagte ich mir, als ich hinter weinenden Menschen in ein Flugzeug stieg, welches ich bisher nur auf Bildern gesehen hatte Du schaffst das Ich wusste nicht, ob das, was oder wie ich es machte, gut war Doch ich pr gte mir diese Worte in schweren Zeiten und wenn mir zum Heulen zumute war, ein Du schaffst das...

Title : Yongi: oder die Kunst, einen Toast zu essen
Author :
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ISBN : 3038311715
ISBN13 : 978-3038311713
Format Type : Hardcover
Language : Deutsch
Publisher : Deutsche Literaturgesellschaft 15 Dezember 2017
Number of Pages : 321 Seiten
File Size : 780 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Yongi: oder die Kunst, einen Toast zu essen Reviews

  • Hippokrates
    2019-03-09 09:58

    Guido Müller, Schuldirektor a.D. schreibt:Yongi – oder die Kunst einen Toast zu essen.Was für ein Buch – die Begegnung mit einer starken Frau, die ehrlich und ungekünstelt ihr Leben erzählt, spontan und etwas unsystematisch, dafür aber sehr authentisch und umso sympathischer. Es handelt von einer Kindheit in bitterer Armut auf dem Lande im Korea der Nachkriegs-zeit, vom Erkämpfen von Bildungschancen bis hin zum Abschluss des Gymnasiums und des Studiums als Krankenschwester in Seoul. Die Autorin berichtet von ihrem Ethos konfuzianischer und christlicher Prägung, von ihrem Willen einen sehr modernen eigenen Weg zu gehen und vom Durchsetzen ihres Wunsches in Deutschland zu arbeiten, im Konflikt mit der traditionellen Unterordnung unter den Willen der Eltern und der Großfamilie.Das Buch gibt Zeugnis vom Leben in einer asiatischen Kultur und von dem Schock der Fremdheit eines so anderen Lebens im Deutschland der 1980er Jahre. Es lässt einen die Ängste und (Miss)-Verstehensprozesse der jungen koreanischen Krankenschwester an einer deutschen Klinik miterleben, die sich aufgrund der sprachlichen Hürden sowie der völlig unterschiedlichen kulturellen Erwartungen und Gepflogenheiten abspielen und man darf Anteil nehmen an den erfolgreichen Selbstverwirklichungs-Versuchen, an den neuen Freiheiten und mutigen Schritten auf dem Weg der Integration in eine für sie so fremde Welt.Nach gut drei Jahren Leben und Arbeiten in Deutschland zurück in der Heimat, erkennt sie ihre Entfremdung von der dortigen gesellschaftlichen Erwartungen und beschließt dauerhaft nach Deutschland zurück zu kehren. Young-Nam Lee heiratet einen deutschen Mann, was für die koreanische Verwandtschaft einem Verrat an der „sauberen Nation“ gleichkommt und sie berichtet von der vorsichtigen nachträglichen Annäherung an die dortige Familie aber auch sehr offen von vielen mühsamen, notwendigen interkulturellen Klärungen in der eigenen Ehe.In Hamburg engagiert sie sich als gewählte ehrenamtliche Leiterin der Koreanischen Schule und in verschiedenen Vereinen, die dem Zusammenhalt der koreanischen Krankenschwestern dienen, die vor Jahren gemeinsam ihre Arbeit in Deutschland begonnen hatten, sowie als Journalistin für eine in Deutschland und in Korea erscheinende Zeitung.Ihre Kinder werden von den Eltern bilingual erzogen, erhalten eine konsequente Ausbildung auf der Basis beider kultureller Hintergründe und gewinnen bei vielen z.T. längeren Besuchen in Korea einen engen positiven Bezug zu den Menschen dort und ihrer Kultur.Das Buch ist mit augenzwinkerndem Humor geschrieben und lässt den Leser einen Einblick nehmen in den nicht unkomplizierten Weg einer gelungenen Integration in Deutschland.Es ist ein liebenswürdiges und lesenswertes Buch über eine deutsch-koreanische Familie in Hamburg und ihrem Leben in zwei Welten.Rezension: im März 2018 vonGuido Müller, Studiendirektor im Ruhestand, Hamburg

  • Sabine
    2019-02-28 13:38

    Ein ziemlich lustiger Buchtitel ... da musste ich einfach reinlesen.Ich weiß recht wenig über die koreanische Kultur, muss ich gestehen. Also war es für mich eine wirklich wertvolle Lektüre. Ich musste schmunzeln, hab was gelernt und eine tolle Frau etwas kennen lernen dürfen. Toll!

  • Manfred kornhuber
    2019-03-26 16:53

    Wir hatten das Glück und waren zur Lesung und Buchvorstellung am 12.03.18.Ein sehr netter Abend. Auch wir wussten nicht viel über die koreanische Kultur. So hatten wir die Möglichkeit die Autorin persönlich kennenzulernen und unsere Fragen los zu werden. Somit haben wir sehr interessante und amüsante Eindrücke gewonnen.