Read Ich beiße Dich zum Abschied ganz zart: Briefe an Leonore Mau by Peter Braun Online

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Anfang der Sechzigerjahre lernten sie sich kennen Hubert Fichte, der junge und ambitionierte Schriftsteller, der seine Homosexualit t zum Programm erhob Und die Architektur Fotografin Leonore Mau, die das b rgerliche Familienleben satt hatte Es entstand eine au ergew hnliche Liebesbeziehung und produktive k nstlerische Arbeitsgemeinschaft, die bis zu Fichtes Tod 1986 anhielt Die rund achtzig erhaltenen Briefe Fichtes an Leonore Mau zeugen von einem schonungslosen Umgang, vom Ringen um Autonomie innerhalb der Beziehung und von dem unbedingten Willen, ihre gemeinsame Kunst durchzusetzen Sie berraschen aber auch durch F rsorge und das tiefe Vertrauen, auf dem diese offene und doch innige Partnerschaft beruhte....

Title : Ich beiße Dich zum Abschied ganz zart: Briefe an Leonore Mau
Author :
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ISBN : 3100025156
ISBN13 : 978-3100025159
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : S FISCHER Auflage 1 28 Juli 2016
Number of Pages : 190 Pages
File Size : 774 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Ich beiße Dich zum Abschied ganz zart: Briefe an Leonore Mau Reviews

  • J. Fromholzer
    2018-12-26 18:16

    Eine komplizierte Liebesgeschichte ist es: der Schriftsteller Fichte (1935 - 1986) und die fast 20 Jahre ältere Photographin Leonore Mau............... es sind kurze, persönliche Nachrichten, Mitteilungen, die Fichte schreibt - längere Briefe sind es nicht. Im Nachwort wird es als "Die ungare Mittelform des Briefschreibens" (Seite 227) bezeichnet. Die Briefe sind sehr persönlich, manchmal fragt sich der Leser, muss man das alles wirklich in dieser Deutlichkeit wissen? Immer geht es auch um Freiheit in dieser außergewöhnlichen Beziehung. Anfang der sechziger Jahre lernten sich die beiden kennen. Anfangs ist Mau noch verheiratet ("Grüße Deinen Gatten von mir ohne Anzüglichkeit .....", Seite 29).Kurze Notizen von vielen Reisen sind es auch, Frankreich, Portugal, Marokko, Italien (Villa Massimo, Stipendium für Fichte)...................... Reisen in einer Zeit, in der das häufige Unterwegssein noch nicht vorgesehen war (und darüber hinaus sehr teuer war). Reisen im Zug, im Auto, gelegentlich auch im Flieger:Fichte schreibt am 06.10.73: "(...) Mit zwei Stunden Verspätung ging es los. Im Morgenlicht der Flug über die Wüste. Du kennst es. Man glaubt Wasser zu sehen oder eine Landschaft hinter einem graurosa Schleier. (...)". Dies ist einer der längeren Briefe Fichtes.Die zahlreichen Fotos von Fichte und Mau im Buch wirken zeitlos, ebenso die Gesichter der Beiden.Kurz & intensiv, das Buch.(J. Fromholzer )