Read Der Wanderer und sein Schatten: Gedichte by Friedrich Nietzsche Online

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Ausstattung von A Paul Weber 1 Auflage, ERSTAUSGABE, 1934, 76 S., Gr 8 16,5 x 23 cm , Orig kart., mit einer Zeichnung von A Paul Weber auf Vorderdeckel, Ruecken und Raender gebraeunt, Bindung zwischen S 64 und S 65 etwas gelockert sonst gut erhaltenes Exemplar des ERSTLINGSWERKES...

Title : Der Wanderer und sein Schatten: Gedichte
Author :
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ISBN : 3111045943
ISBN13 : 978-3111045948
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : De Gruyter Auflage 1 1 Januar 1934
Number of Pages : 167 Pages
File Size : 865 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Der Wanderer und sein Schatten: Gedichte Reviews

  • Maria Seipt
    2019-05-06 23:23

    Egal wohin NIetzsche uns führt sind stets aussergewöhnliche und tiefgreifende Einsichten zu erleben und natürlich auf einem hohen literarischen Niveau . Dieses Buch wird noch dazu in einer sehr originellen Dialogenform vorgeführt . Ein geistiges Vergnügen !

  • Yogi ❤️
    2019-05-08 22:36

    müssen?" (S.20)Das Buch wird von einem sehr tiefsinnigen Gespräch zwischen dem Wanderer und dem Schatten eingerahmt, denn es beginnt und endet damit. Die dazwischen eingefügten vielen kurzen Texte sind eine geistige Wanderung, durch das alltägliche Leben und die Lebensstationen, von der Rechtsprechung über die Philosophie, zur Musik und Literatur und zur Selbsterziehung.Nietzsche positioniert sich und inspiriert den Leser weiterzudenken, seine kluge und teilweise witzige Art, das Leben zu beleuchten, zeigt sich z.B. in den folgenden Gedanken:"Sich selber verlieren.- Wenn man erst sich selbst gefunden hat, muß man verstehen, sich von Zeit zu Zeit zu verlieren- und dann wieder zu finden: vorausgesetzt, daß man ein Denker ist. Diesem ist es nämlich nachteilig, immerdar an eine Person gebunden zu sein. (S.146)"Die vornehmste Tugend.- In der ersten Ara des höheren Menschtums gilt die Tapferkeit als die vornehmste der Tugenden, in der zweiten die Gerechtigkeit, in der dritten die Mäßigung, in der vierten die Weisheit. In welcher Ara leben wir? In welcher lebst du?" (S.46)

  • kpoac
    2019-04-27 23:50

    "Die Menschen drängen zum Lichte, nicht um besser zu sehen, sondern um besserzu glänzen. - Vor wem man glänzt, den lässt man gerne als Licht gelten."(Nietzsche; §254)Friedrich Nietzsche (1844-1900) hat seine menschlichen, allzumenschlichen Episoden und philosophischen Betrachtungen für freie Geister geschrieben. In seinem ersten Buch führt er die Bestimmung des Menschen an, und darin wird deutlich, dass der Weg des Erfahrenen endet, in dem das Erfahrene verallgemeinert, also über das Erlebnis zu entscheiden ist. "Wie es mir ergieng, sagte er sich, muss es Jedem ergehen, in dem eine A u f g a b e leibhaft werden und "zur Welt kommen" will. [...] Unsere Bestimmung verfügt über uns. [...] Hier eine lange Leiter, auf deren Sprossen wir selbst gesessen und gestiegen sind, - die wir selbst irgendwann gewesen sind!""Irgendwann gewesen" - damit ist der Mensch ein Werdender, in Bewegung, nicht vorwärts, sondern höher. Die vertikale Anspannung ist es, die den freien Geist entfaltet, diese anthropotechnische Übung, die ihm hilft. Und so entsteht der Dialog zwischen Schatten und Wanderer, wo der Wanderer, ein zu lang Schweigender, aufgefordert wird, sich seinem Schatten zu erklären und es entsteht ein virtuelles Zwiegespräch auf Augenhöhe, mit gegenseitiger Nachsicht und Billigung, wenn das Gespräch ins Stocken gerät. Diese Nachsicht ist die Nachsicht gegenüber sich selbst und sie wird gefordert, wenn der Diskurs um Wahrheit, Freiheit, Leben, Trost und Wille - also um Philosophie, Literatur (z.B die französischen Moralisten), Musik und Mensch die Waagschalen in Schwingung hält, dass alles Abwägen nicht mehr ist, als die konzentrischen Kreise um den Sachverhalt enger und enger zu ziehen, um schlussendlich den Kern zu erreichen, das wirkliche Wesen der Dinge.Nietzsches Metapher oder Allegorie der beiden "Personen" von Wanderer und Schatten geht diesen Weg zum höchsten Mittag. Denn dort steht die Sonne am höchsten und mit der Wanderung und den Fragen, Disputen und Entscheidungen gewinnen die Schattenflächen kleinere Ausmaße um den Wanderer. Auf diesem Weg zum Ich, zur Menschwerdung, zum Sein erlebt Nietzsche all die abstrusen Fragen und gedanklichen Wagnisse, die ihr Erlebnis von Endgültigkeit und Wahrheit haben im Zenit der Sonne, dort, wo der Schatten am kleinsten, unsichtbarsten und das Licht am hellsten scheint, dort, wo die "Grundirrthümer" gelöst sind. Eben auch dort, weil ein Zwiegespräch dorthin führte, die Wahrheit zweifach gesagt ist, denn auf einem Beine kann sie stehen, doch auf zweien kommt sie herum. Und so ist dem veredelten Menschen in geistiger Freiheit ein neues Wohlgefallen an allen nächsten Dingen gegeben und selbst die christliche Botschaft vom Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen wird vom Himmel neu erhellt.Wenn der Mensch das Licht scheut, sagt der Schatten, scheuen wir den Menschen: so weit geht unsere Freiheit. "Um den Preis der vollen Menschen-Erkenntnis möchte ich auch wohl dein Sclave sein." Doch am Abend unter den Fichten und sinkender Sonne erschrickt der Wanderer: "Wo bist du? Wo bist du?"~~

  • Esfandiar Barzin
    2019-05-20 22:29

    Der Wanderer und sein Schatten . Dieses Buch gefällt mir sehr gut ...Ich habe gehört, dass dieses Buch sehr gut ein sollte.