Read Der Staat by Gernot Krapinger Online

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Platons Politeia ist eine der wirkm chtigsten Schriften der Antike Wie k nnte ein gerechter Staat aussehen Wie eine gerechte Gesellschaft Platon entwirft einen Idealstaat, in dem M nner und Frauen der herrschenden Klasse gleichberechtigt sind, es weder Heirat noch Familie gibt, alle Kinder gemeinsam erzogen werden ohne dass sie ihre Eltern kennen , niemand etwas besitzt, eine kultivierte Elite ber Recht und Ordnung wacht und Philosophen die Geschicke lenken Einem jeden gehe es nicht um sein pers nliches Gl ck, sondern um das Wohl des Staates Ideal oder totalit re Horrorvision Gernot Krapingers Neu bersetzung und Neukommentierung dieses Dialogs, der u.a das ber hmte H hlengleichnis enth lt, l sst auch den philosophisch nicht vorgebildeten Leser diesen Urtext aller politischen Theorien verstehen....

Title : Der Staat
Author :
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ISBN : 3150111420
ISBN13 : 978-3150111420
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : Reclam, Philipp, jun GmbH, Verlag 29 September 2017
Number of Pages : 300 Pages
File Size : 567 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Der Staat Reviews

  • Patricia Maier
    2019-03-08 23:45

    Für jeden Philosophieinteressierten empfehlenswert!Auch für das Studium geeignet!Besonders hilfreich sind die Anmerkungen im Buch, die im Anschluss an den Originaltext kommen!

  • Rono
    2019-03-05 02:59

    Es wäre wichtig in der Beschreibung zu erwähnen, dass in diesem Buch die Zahlenkennzeichnung fehlt. Diese ist sehr wichtig um Textpassagen aus anderen Ausgaben und Übersetzung wiederzufinden.Daher ist diese Buch für mich in der Verwendung absolut sinnlos.Schade.

  • deathdealer92618
    2019-03-02 20:57

    In Platons wohl berühmtesten Werk geht es um die Frage: Was ist Gerechtigkeit? Platon bzw. Sokrates will die Aussage des Sophisten Thrasymachos widerlegen, der behauptet, dass der Ungerechte ein glücklicheres Leben als der Gerechte führt. Die Antwort wird in 10 Büchern erarbeitet. Buch 1 wird von vielen Interpreten als singulärer aporetischer Dialog gesehen, in dem es ausschließlich um die eingangs genannte Frae nach der Gerechtigkeit geht. Die Bücher 2 - 4 skizzieren vor allem die Verfassung eines idealen Staates. Danach, in den Büchern 5 - 7 tauchen auch Platons berühmte Gleichnisse, das Linien-, das Höhlen-, und das Sonnengleichniss, auf, mit denen die Frage nach dem gerechten Herrscher und die Idee des Guten erläutern werden sollen. Die Bücher 8 und 9 beschreiben mögliche Verfallsformen des Staates und beweisen dann Platons These, dass nur der Gerechte glücklich sein kann, da seine Seele in Harmonie existiert. Abschließend, in Buch 10, vertieft Platon nochmal ein paar Anrisse, die er im Laufe des Buches genannt hat, so zum Beispiel seine Kritik an Kunst und Dichtung mithilfe seiner (auch in diesem Werk entwickelten) Ideenlehre. Ganz zum Schluß folgt dann noch ein Mythos über das Leben der Seele im Jenseits.Man streitet sich schom immer über dieses Werk und wird dies wohl auch immer tun. Vielleicht 'kann' man Platons Idee eines idealen Staates als eine totalitäre abtun. Dafür gibt es viele Gründe. Man kann das aber auch alles anders sehen und der Meinung sein, dass jemand, der nun mal von einer bestimmten Materie keine Ahnung hat, nicht weiter mit oder in dieser Materie arbeiten sollte. Denn bei Platon geht es auch darum zu klären, welcher Bürger wozu geeignet ist, um dann zu entscheiden in welcher der drei von Platon genannten Gruppen (Regenten, Wächter, Bauern/Handwerker) er gehört. Man kann von einer niedrigeren Gruppe in die nächst höhere gelangen, aber auch umgehkehrt. Und ob man es gut findet, dass Eltern ihre Kinder weggenommen werden, damit gewährleistet ist, dass alle die gleiche Erziehung genießen, ist natürlich auch gewöhnungsbedürftig.Aber da kann man noch 1000 Seiten zu schreiben. Entscheidend ist, dass Platon sich unwahrscheinlich viele Gedanken gemacht hat und das diese durch seine Dialogform für die meisten nicht allzu schwer verständlich sein sollten. Und ob man nun dafür oder dagegen ist, man wird sich (und das gilt wohl für alle philosophischen Werke) Gedanken machen, Gedanken, die man sich voher vielleicht oder wahrscheinlich gar nicht gemacht hätte und nur das ist wichtig und gut so, denn auch Platon hat alles hinterfragt und nichts als gegeben genommen. In diesem Sinne ist "Der Staat" ein Buch, welches in keinem Haushalt fehlen dürfte, zumindest in keinem philosophisch/politisch interessiertem Haushalt.

  • Sero
    2019-03-04 02:59

    Ich habe die Lektüre des Bandes mit dem Somnium Scipionis begonnen und frage mich nach einigen Absätzen, ob Übersetzer Rainer Nickel wohl je einen Blick auf den hier gebotenen lateinischen Text geworfen hat.Auf Seite 286f heißt es: "St! Quaeso" inquit "ne me ex somno excitetis ..." Nickel übersetzt ... "lächelte Scipio ganz ruhig und sprach: Seid bitte leise, damit ihr mich nicht aus dem Schlaf weckt ..." - und verblüfft den Leser, der für das "lächelte ganz ruhig" bei allem Bemühen keine Entsprechung im lateinischen Text finden kann (wohl aber in anderen Ausgaben, in denen es "leniter adridens Scipio" heißt).Auf Seite 292 übersetzt Nickel "summum" mit "einem" - was wiederum nicht zum Text des Tusculum-Bandes passt, hingegen zum Text anderer Ausgaben, in denen es hier nicht "summum", sondern "unum" heißt.Angesichts der nicht eben geringen Preise der Tusculum-Bände dürfte man sich doch mehr Sorgfalt des Übersetzers bzw. ein sachkundiges Lektorat erwarten.

  • Michael Schmid
    2019-03-17 21:00

    Die Gedanken und Fragestellungen, die in diesem Werk aufgeworfen werden, sind einfach nur bahnbrechend. Egal, ob es um die Gefahr geht, dass Demokratien zu Diktaturen werden oder um erkenntnistheoretische Fragen (Höhlengleichnis, Sonnengleichnis), in diesem Buch findet sich das alles und noch viel mehr.An dieser Stelle möchte ich auch ein Lob auf den Verlag aussprechen. Die zahlreichen "Werke großer Denker" sind gut sortiert ohne die leider übliche Kommentarflut herausgegeben, was dem Leser eine gute Gelegenheit gibt, sich selbst ein Bild zu machen.

  • Agathe Kubiak
    2019-02-17 20:58

    Ich studiere Philosophie und habe "Platon, Der Staat" für den Unterricht benötigt. Dabei entschied ich mich aufgrund der guten Rezensionen und zum Teil auch aus dem Bauch heraus für diese Version.Wie sich jedoch herausgestellt hat, ist diese Ausgabe für den Unterricht absolut ungeeignet.Es fehlen die standarisierten Stefanuszahlen, zusätzlich erschwerend unterscheidet sich die Übersetzung zum Teil erheblichen von den anderen (üblichen) Übersetzungen und Ausgaben.Ein Folgen im Unterricht wird nicht nur erschwert, sondern ist nicht möglich, da man Textstellen nicht finden kann, geschweige denn Zeilenangaben geben könnte.