Read Still Alice: Mein Leben ohne Gestern by Lisa Genova Online

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Als Alice erf hrt, dass sie an der Alzheimer Krankheit leidet, kann sie es erst gar nicht fassen Sie ist doch erst f nfzig Machtlos muss sie dabei zusehen, wie die Erinnerungen ihr mehr und mehr entgleiten Wie soll sie sich in ihrem eigenen Leben zurechtfinden Mit beeindruckendem Mut stellt sie sich einer Zukunft, in der vieles nicht mehr da ist und doch etwas bleibt die Liebe....

Title : Still Alice: Mein Leben ohne Gestern
Author :
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ISBN : 3404271157
ISBN13 : 978-3404271153
Format Type : Hardback
Language : Deutsch
Publisher : Bastei L bbe Bastei L bbe Taschenbuch Auflage 11 Aufl 2015 12 Februar 2015
Number of Pages : 320 Seiten
File Size : 773 KB
Status : Available For Download
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Still Alice: Mein Leben ohne Gestern Reviews

  • WeLoveBooks Literaturplattform
    2019-03-31 08:44

    Ich habe vor einem Jahr den Film „Still Alice“ gesehen, mit Top-Schauspielerin Julianne Moore, die ich sehr gerne mag. Der Film handelt von einer 50-jährigen, intelligenten Frau, die immer mehr vergisst – wohin sie joggen muss, wie ihre Kinder heißen, was sie wo hinstellen muss. Der Film, wie auch das Buch, erzählt vom Verlieren des Ichs von Alice. Traurig und dramatisch ohne Ende.Den Film habe ich geliebt und gehasst zugleich, und nachdem ich mich ausgeheult habe, habe ich den Film sofort verkauft. Dann aber gab es das Buch einige Wochen später als Mängelexemplar, habe es gekauft, und wieder gelesen. Da ich leider schon selbst Erfahrungen mit Alzheimer und Demenz hatte, war das Buch ein hartes Stück für mich.Mit einem sehr dramatischen und dennoch sympathischen Schreibstil bringt uns Lisa Genova das Thema Alzheimer näher – in einer traurigen und faszinierenden Art und Weise. Alice zuzusehen, wie sie immer mehr ihr Ich verliert – ihr Charakter, ihre Sensibilität, ihre Intelligenz und ihren Bezug zu ihrer Familie. Schrecklich zugleich ist die Tatsache, dass dies tatsächlich existiert, diese schnell fortschreitende Krankheit, die keiner aufhalten kann und die jeden treffen kann. Als ich damals den Film sah, hatte ich mehr als einmal Tränen in den Augen, so authentisch und berührend die Schauspieler überzeugt haben. Im Buch war dies genauso: Die Charaktere handelten synchron zum Film, und ich hatte sehr oft die Szenen wieder im Kopf.Alice kann zuerst nicht wahrhaben, was in ihrem Kopf geschieht, und ihre Reaktionen mitzuerleben ist erschütternd und man möchte ihr so gerne helfen. Man möchte sich ins Buch zu Alice beamen können und ihr helfen können – und diese Gewissheit, dass dies ohne Hilfe und ohne ein Medikament fortschreitet und man zusehen muss, wie Alice davonschreitet, weg von ihrer Familie, weg von ihren Freunden, weg von ihrem stressigen, aber dennoch schönen Leben – das macht mich innerlich fertig, und das komplette Buch zu lesen war für mich sehr hart und auch etwas unangenehm, weil ich selbst schon einmal schlimme Konfrontationen mit dieser fürchterlichen Krankheit hatte. Trotzdem aber wollte ich nochmal dieses sensationelle Werk lesen, und ich habe es nicht bereut. Ich will diesen Film nie wieder sehen, weil ich für diesen viel zu emotional angelegt bin, dafür aber hab ich mir das Buch zugelegt, und dieses war genauso gut wie das Buch und nebenbei auch noch sensationell!Großartig, aber extrem traurig und emotional. Ich hasse und liebe den Film zugleich, genauso geht’s mir mit dem Buch. Mit Still Alice hat Lisa Genova einen sensationellen Roman verfasst!

  • Mafölino
    2019-04-05 05:41

    Die 1971 geborene Lisa Genova promovierte 1998 an der Harvard University in Neurowissenschaften. Sie forschte zunächst auf dem Gebiet der Drogensucht. Dann erkrankte ihre Großmutter an Alzheimer. Die vorhandene medizinische Fachliteratur half Lisa Genova nicht, mit der Situation umzugehen. Aus diesem Grund beschloss sie, einen Roman über das Thema zu schreiben. Ihr ging es dabei nicht nur allein darum, die wissenschaftliche Seite der Krankheit zu beleuchten, sondern vor allem auch darum, die Gefühlswelt der von der Alzheimer-Krankheit betroffenen Menschen intensiver zu beschreiben. 2007 veröffentliche Lisa Genova, zunächst im Selbstverlag, ihren Roman „Still Alice – Mein Leben ohne Gestern.“ Das Buch wurde schnell ein großer Erfolg und wurde mit Julian Moore in der Rolle der Alice, die Schauspielerin erhielt für ihre beeindruckende Darstellung den Oscar als „Beste Hauptdarstellerin“, verfilmt. Im Zentrum des Romans steht die fiktive Linguistik-Professorin Alice Howland, die an der renommierten New York Columbia University unterrichtet. Sie ist glücklich verheiratet und hat drei Kinder. Doch bereits mit Anfang 50 wird bei Alice eine erblich bedingte, frühe Alzheimer-Krankheit erkannt. Die Diagnose ist freilich ein Schock, die neurodegenerative Krankheit verändert schon bald ihr ganzes Leben. Zum Krankheitsbild gehören Orientierungs- und Gedächtnisstörungen, Veränderung der Persönlichkeit und Störungen des Denk- und Urteilsvermögens. Alice muss ihre Professur aufgeben, ein gewisser körperlicher Verfall und Sprachstörungen treten bei ihr ein. Mit aller Kraft kämpft sie gegen ihr Schicksal an, dem fortschreitenden Verlust ihrer kognitiven Fähigkeiten und Erinnerungen kann sie jedoch nicht entkommen. Ein geplanter Suizid scheitert allein nur deshalb, weil sie sich nicht mehr daran erinnern kann, wohin sie Tabletten verräumt hat. Sie verliert die Kontrolle über ihr Leben, ist nicht mehr Frau im eigenen Kopf. Aber die Geburt ihrer beiden Enkel und die Fürsorge ihrer Familie geben ihr Halt und Stärke. Lisa Genova hat mit dem Roman einen eindringlichen, tiefsinnigen und sehr emotionalen Text geschrieben. Die engagierte Autorin klärt auf und entstigmatisiert die Alzheimer-Krankheit. Das Buch stimmt nachdenklich und berührt, die Lektüre lohnt.

  • Sammelmappe
    2019-04-24 05:42

    Alzheimer ist ein schwieriges Thema. Noch schwieriger ist es dieses Thema aus der Ich-Perspektive anzugehen. Lisa Genova ist es mit diesem Roman gut gelungen, sich in die Perspektive einer - mit 50 Jahren - jungen erkrankten Frau zu versetzen.Diese Frau ist eine priviligierte Harvard-Professorin. Ihr Leben ist ganz sicher nicht beispielhaft zu verstehen. Aber die Ängste und die Unsicherheiten treffen priviligierte Menschen genauso wie andere.Auch wenn dem Buch eine wahre Krankengeschichte zu grunde liegt, ist es kein Sachbuch und hat auch nicht den Anspruch eins zu sein. Trotz des gut recherchierten sachlichen Hintergrunds.Als Roman schafft es aber das, was einem Sachbuch vielleicht nicht gelingt. Es macht die Dramatik dieser Erkrankung nachvollziehbar. Im besten Fall kann es helfen mehr Verständnis aufzubringen, mehr Einsicht.

  • Honigschnute00
    2019-04-08 07:23

    Und ergreifend das Schicksal von Alice.Habe mir bisher noch nie über die Krankheit tiefsinnig Gedanken gemacht, das Buch ändert das alles. Wobei ich hier erwähnen möchte das Alice Schicksal einen liebenden Ehemann und aufopfernde Kinder beschert hat. Vielen geht das leider nicht immer so und landen doch noch im Altersheim/Pflegeheim da sie keine Angehörigen haben :(Zum Buch an sich: schöner Schreibstil, einfach zu lesen, fesselnd geschrieben.