Read Die Frau, die Gandhi liebte by Sudhir Kakar Online

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Eine junge Englnderin aus bestem Hause, die zur wichtigsten Gefhrtin Gandhis in der Auseinandersetzung mit der britischen Kolonialmacht wird ein weiter Weg, eine berraschende Biographie Der indische Psychoanalytiker Sudhir Kakar erzhlt die Geschichte der Begegnung von Gandhi und Mira behn und das Leben dieser hchst ungewhnlichen Frau Im Jahr 1925 machte sich eine 33jhrige junge Lady, Tochter eines englischen Admirals, auf den Weg nach Indien Ihr Ziel ein 56 Jahre alter indischer Rechtsanwalt, ein ehemaliger Hftling der britischen Krone, der einige Jahre zuvor die Hoffnung Indiens auf die Befreiung vom britischen Kolonialjoch verkrpert hatte 1925, im Jahr ihrer Ankunft, schien politisch Ruhe eingekehrt, und Gandhi war mit Spinnen beschftigt, als die junge Englnderin in seinen Ashram und damit in sein Leben eintrat Sudhir Kakar erzhlt auf einen reichen Fundus von Briefen und Dokumenten gesttzt , wie sich die hchst ungleiche Beziehung entwickelte, wie Gandhi die junge Adeptin aufnahm, wie sie in die politische Mission Gandhis hineinwuchs und wie sich gleichsam in einer anderen Dimension Gefhle entwickelten, die nicht immer beherrschbar und teilweise unvereinbar waren mit den tiefsten berzeugungen der eigenen Lebensaufgabe Gandhi wollte sich von seiner Umgebung mglichst unabhngig machen, sich von Bindungen lsen, um seine Ziele zu verfolgen, Mira, wie Gandhi Madeline Slade nannte, suchte die absolute Nhe, um sich ihm, den sie zutiefst verehrte, vllig auszuliefern Es war schlielich Mira, die einen neuen Schritt wagte, und als der Zweite Weltkrieg ausbrach, nahm auch ihr Leben eine unerwartete Wende ...

Title : Die Frau, die Gandhi liebte
Author :
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ISBN : 3406529127
ISBN13 : 978-3406529122
Format Type : Hardcover
Language : Deutsch
Publisher : C.H.Beck Auflage 1 17 Januar 2005
Number of Pages : 306 Pages
File Size : 881 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Die Frau, die Gandhi liebte Reviews

  • elke aberle
    2019-05-10 05:24

    ich würde dieses Buch indienaffinen Menschen empfehlen und natürlich Verehrern von MG. Lesenswert - und für einen Wissenschaftler eine sehr gut verständliche Sprache.

  • None
    2019-05-04 06:21

    Wohl wissend, dass dieses Buch eine Mischung aus Realität und Fikton ist, so glaubte ich doch etwas mehr Einblick auf Gandhijis und Mira-behns Leben zuerhalten. Leider ist das Buch nur im ersten Viertel interessant. Nachdem sich Mira-behn erst einmal in Indien eingelebt hat, schildert der Rest des Buches nur immer wieder dem selben Zwiespalt und das leider auch noch ziemlich gleich.Es kommt zwar gut herüber, was Mira gefühlt und gedacht haben muss. Es wird aber so gut wie nichts über ihre Aktivitäten im Zusammenhang mit dem gewaltlosen Kampf Gandhijis dargestellt.

  • B. Kugler
    2019-04-30 05:38

    Die junge Engländerin Madeleine begibt sich 1925 im Alter von 33 Jahren aus freien Stücken nach Indien, um im Ashram von Mahatma Gandhi zu leben. Ihr größter Wunsch war es, ihm nahe zu sein und ihm zu dienen. Im Buch werden die Jahre von 1925-1930 und 1939 bis 1942 geschildert und es werden Briefe zitiert, die im Museumsarchiv liegen. Der Autor mischt aber auch fiktive Stellen in die Abläufe hinein und widmet seinem persönlichen Werdegang das ein oder andere Kapitel.Die Geschichte von Madeleine, die in Mira umgetauft wurde, begleitet das politische Leben von Gandhi. Was ich persönlich nicht gut fand, dass der Leser gegen Ende des Buches das Leben Gandhi's aus den Augen verliert. Das hat mich jedoch dazu bewogen, eine Biographie von ihm in Angriff zu nehmen.Der erste Teil des Buches ist sicherlich sehr anschaulich geschildert und man kann sich das Leben im Ashram vorstellen. Der hohe Stellenwert, welches das Spinnen einnimmt, die verschiedenen vegetarischen Diätansätze, die Gandhi im Laufe der Zeit vorgibt, die strengen Anforderungen an Moral, Wahrheitsliebe, Aufrichtigkeit und Rechtschaffenheit. Mit der Zeit werden die Konflikte, die Mira beschäftigen, eintönig und der zweite Teil zieht sich hin, wird jedoch durch die vom Autor bestrittenen Kapitel wieder aufgelockert. Am Ende des Buches ist ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen.Die Frage, die mich jetzt immer noch beschäftigt, ist, warum Gandhi Mira so einen hohen Stellenwert in seinem Leben eingeräumt hat, zumal sie nicht die einzige war, die zu der Zeit in seinen Ashram kam, um mit ihm zu leben. Vielleicht gibt mir die Biographie Aufschluss darüber.