Read Supermuttis: Eine Abrechnung mit den überengagierten Müttern by Lotte Kühn Online

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Ob Restaurant, Supermarkt oder Zugabteil, ob Kindergarten, Schule oder Elternabend man entkommt ihnen nicht den Supermuttis und ihren Blagen Da ist zum Beispiel die engagierte Elternvertreterin eine Wiedergeburt der Streberin von fr her, die schon als Klassenkameradin kaum zu ertragen war die Fu ballmutti, deren 16j hriger immer noch ihr Baby ist und zugleich ihr Held die Seelenmutti, die ihre Macht schamlos ausnutzt, frei nach dem Motto Ich habe Leben gegeben gib du mir deinen Respekt Die verdiente Abrechnung mit einer unertr glichen Spezies das Buch f r alle, die genug von den Supermuttis haben und lieber ihr eigenes Leben leben wollen....

Title : Supermuttis: Eine Abrechnung mit den überengagierten Müttern
Author :
Rating :
ISBN : 3426779897
ISBN13 : 978-3426779897
Format Type : Hardback
Language : Deutsch
Publisher : Knaur TB 1 Januar 2008
Number of Pages : 240 Seiten
File Size : 989 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Supermuttis: Eine Abrechnung mit den überengagierten Müttern Reviews

  • B. Czemmel
    2019-02-24 18:00

    Ich war ehrlich enttäuscht, weil ich mir aufgrund des Titels - wie auch schon einige andere Rezensoren hier - mehr von dem Buch versprochen. Vor allem: mehr Unterhaltung. Der Titel lässt vermuten, dass es hier einige Geschichten zu lesen gibt, wo man ein bisschen seinem inneren Lästerhuhn freien Lauf lassen kann. Stattdessen eine langweilige Aneinanderreihung von Studien, Jammereien über politische Ungerechtigkeiten und die Benachteiligung von "Nur"-Müttern.Was soll das mit Supermuttis zu tun haben?Ein Gnadenstern für 3-4 lustige Szenen, mehr gibts nicht.

  • DDTW
    2019-02-27 22:17

    Ein ebenso unnützes wie langweiliges Buch - schade um Zeit und Geld! Frau Kühn rechnet nicht mit "Supermuttis" ab, sondern ergeht sich in einem endlosen, keifenden Rundumschlag gegen 1. Männer, 2. Gesellschaft/Politik generell und 3. all jene Frauen, die möglicher Weise anders denken könnten als sie selbst im Besonderen. Wobei hier nicht einmal klar herauskommt, was Frau Kühn eigentlich tatsächlich denkt. So beschimpft sie wild, pauschal und giftig alle möglichen und vor allem ihr doch völlig unbekannten Mütter dieses Landes - und plädiert gleichzeitig für Toleranz - die aber nirgendwo in ihrem Buch anklingt, außer wenn sie sich beklagt, zu oft auf ihre 4 Kinder angesprochen zu werden. Sie schreibt einerseits, ein Kind hätte schließlich keinen Anspruch auf die Liebe seiner Eltern (was ich nicht so sehe), an anderer Stelle aber wieder gesteht sie die Natürlichkeit der Liebe zum Kind ein. Sie vermisst engagierte Väter und stempelt gleichzeitig Elternzeitväter zum Weichei, das keiner möchte, ab. Sie stellt dar, dass Mütter keine Kinder und Kinder keine Mütter bräuchten, ist aber selbst bekennende 4fach-Mutter, die mit Sicherheit ihre Tulpians und Liliths (ich musste über die entsprechende Bewertung hier so lächeln!) ebenfalls über alles liebt...etc., etc.... Frau Kühn predigt einerseits Binsenwahrheiten, bauscht auf, interpretiert kühn und frei - und stilisiert sich munter und nervtötend zum Mahner (pardon - der MAHNERIN!) der Nation herauf... Zugegeben, der Anfang enthält verheißungsvoll ganz nette Ansätze von Humor, dann aber dümpelt das Buch schon sehr schnell in einer Mischung von platten Phrasen, Parolen, aus dem Zusammenhang gezerrten Zitaten allgemeinem Palaver dahin und quält sich so lähmend von Seite zu Seite. Das Ende ist dann wieder ein wenig versöhnlicher - die Frau sollte maximal Kolumnen schreiben - viele Wörter ergeben noch längst kein gutes Buch.Wo sie übrigens all die "Supermutti-Typen", die sie so klischeehaft überzogen beschreibt, getroffen hat, frage ich mich - niemand, den ich kenne, entspricht einer so extremen Person, vielleicht sähe man die anderen Muttis ja gar nicht so krass, wenn man selbst mit ein wenig mehr Toleranz die Welt betrachtete, Frau Kühn??Natürlich gibt es sie, die Muttis, die immer fragen, ob das andere Kind schon... (nur um die "Verdienste" am eigenen herauszustellen - denn nur das soll es schließlich heißen) - Diese Mütter gibt es jedoch sowohl unter den von ihr so hochgelobten "jungen Wilden", unter denen, die als Mutter unter die grauen Mäuse gegangen zu sein scheinen, unter sozial hoch- oder auch niedriger gestellten Menschen und vor allem auch unter der Vorgeneration, denn die hat ja sowieso schon immer alles besser und richtiger gemacht - klar.Aber Menschen, die als Mütter meinen, allein alles richtig zu machen, glaubten das vorweg mit Sicherheit von ihrem Tun auch schon und werden dies wahrscheinlich auch in allen anderen Lebensbereichen glauben - und würden dies auch als Mann denken - einfach weil es eben ein MENSCHLICHER Wesenszug ist, kein speziell mütterliches Phänomen. Insofern kann man alle menschlichen Eigenschaften auf den Prüfstand stellen, bejammern und schon einmal für das nächste langweilige Buch sammeln... ohne damit irgend etwas zu verändern oder gar zu verbessern - oder wenigstens für ein paar Stunden andere zu erheitern.SCHLIMM finde ich aber auch ganz besonders, dass Frau Kühn enorme Probleme mit der deutschen Grammatik zu haben scheint - bei ihr ist nicht nur der Dativ, sondern leider mit ihm vereint auch noch der Akkusativ "dem/den Genitiv sein Tod" - AU WEIA - DAS sollte sie als 4fach-Mama schon eher drauf haben... :-)Fazit: Wer abrechnen will, sollte vorab prüfen, ob es nicht vielleicht gerade er selbst ist, der vom hohen Ross aus alle anderen gerne be- und verurteilt.

  • J. Buchenau
    2019-03-05 00:04

    Unverzagt wendet sich Frau Kühn nach dem Rundumschlag gegen Schule und Lehrer nun gegen die von ihr (oder dem Verlag) so genannten "Supermuttis". Leider begegnet man in diesem Buch einem Sammelsurium von Klagen- und Jammerkollekten, eindimensionalen Beobachtungen (mit jeweils ebensolcher subjektiv determinierter Interpretation seitens Verfasserin)wie man es vom Lehrerhassbuch her schon kennt. Unklar bleibt vor allem auch das Bild dieser angeblichen "Supermuttis", wohl auch nicht verwunderbar, denn wie sollte man mit an Stammtischparolen orientierter Begrifflichkeit klare Abgrenzungen leisten können. So bleibt nicht einmal ein halbwegs nachvollziehbares Zerrbild jener Kollektivanschuldigung "Supermuttis", dafür jedoch der Verdacht, dass man aus Effekthascherei ökonomischen Nutzen zu ziehen versucht.Ein wirklich überflüssiges Buch, das in die lange Reihe vieler gegenwärtiger (vorgeblich auch am Sozialen orientierter) Veröffentlichungen paßt, die ihren Druck lediglich Schlagwörtern à la BILD-Zeitung und/oder der Prominenz der sogenannten Autoren verdanken und mit ihren Titeln ein Hilfsangebot für Suchende suggerieren.Frau Kühn aka Frau Unverzagt hätte besser daran getan, die wirklichen Schwierigkeiten für alle Beteiligten hinsichtlich Erziehung im Alltag aufzuzeigen. Damit hätte sie vielleicht einen sinnvollen Beitrag zur gesellschaftlich notwendigen Diskussion um Vor- und Nachteile von häuslicher sowie außerhäuslicher Erziehung, zur Problematik beispielsweise um Elterngeld (Erziehungsgeld) auch bei ausschließlich häuslicher Erziehung (wie von CDU und CSU m.E. fälschlicherweise gewollt) und zu einer staatlicher Angebotsbildung (um Freizeitgestaltung und Mahlzeiten in einem pädagoisch sinnvollen Rahmen bereichert) für alle zur Entlastung von Müttern und Vätern, zur Verantwortung und Verpflichtung im Erziehungsgeschehen, zu Möglichkeiten kompensatorischer Erziehung u.a.m., leisten können.So aber, wie das Buch geschrieben ist, wird der Verdacht genährt, dass eigene, im Leben aufgesammelte Frustrationen und ökonomischer Spürsinn bei der Erstellung zumindest stark mit handlungsleitend waren. Den allermeisten Leserinnen und Lesern dürfte dieses Buch jedenfalls nichts Neues bieten, schon gar nicht bei der Suche nach Problemlösungen weiterhelfen.

  • Christian Thiel
    2019-03-15 18:03

    Sollte man als Mann ein Buch über Supermuttis lesen? Aber unbedingt! Zumindest wenn man sich auf das Abenteuer Familiengründung eingelassen hat oder einlassen will. Denn dann bekommt Mann es unweigerlich mit der spezifisch deutschen Mischung aus Ansprüchen an eine gute Mutter, mit Mutterideologien verstaubtester Art und mit einer anhaltenden Geringschätzung der Rolle von Vätern im Leben von Kindern zu tun. Das alles breitet Lotte Kühn locker und witzig vor ihren Leserinnen - und hoffentlich auch Lesern - aus. Und sie tut es an einigen Stellen bewerkenswert tiefgründig, etwa wenn sie auf das späte Erbe des Faschismus in Japan, Italien, Spanien und Deutschland hinweist: All diese Länder haben weltweit die niedrigsten Geburtenraten.Ein wenig mehr zu den Folgen, die sich aus alledem für die Partnerschaft ergeben, in denen die vielfältigen weiblichen Ansprüche ans Muttersein - in all ihrer Widersprüchlichkeit - mit Vehemenz auf männliche Vorstellungen prallen, hätte ich schon gerne noch erfahren. Aber das ist dann möglicherweise gleich ein eigens Buch.