Read Gandhi. Um Mitternacht die Freiheit. by Larry Collins Online

Title : Gandhi. Um Mitternacht die Freiheit.
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ISBN : 3442067596
ISBN13 : 978-3442067596
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Goldmann 1976
Number of Pages : 501 Seiten
File Size : 561 KB
Status : Available For Download
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Gandhi. Um Mitternacht die Freiheit. Reviews

  • Lisa L.
    2019-03-31 03:30

    gut geschrieben aufklärend und spannend verklärt nur den letzten Vizekönig zu sehr aber entspricht den geschichtlichen Ereignissen ohne die Engländer zu stark zu belasten

  • Elisabeth Eckardt
    2019-04-21 06:35

    Es wurde mir empfohlen und ich muss sagen, man sollte es gelesen haben.Gut zu verschenken an ältere Menschen, die sich noch an die Gandizeit erinnern.

  • Helga Meier
    2019-04-09 01:38

    Das Buch ist sehr gut recherchiert, hat Längen, erklärt aber die Entstehung Indiens und Pakistans als elbständige Staaten sehr gut.

  • awni shbeata
    2019-04-07 09:42

    sehr informativ , sehr spannend lässt sich leicht lesen . . . . . . .empfehlenswert für alle Indienreisende

  • None
    2019-04-10 08:30

    "Gandhi. Um Mitternacht die Freiheit" von Larry Collins und Dominique Lapierre ist eine sehr gute Reportage nicht nur über Mohandas Karamchand Gandhi, den Mahatma, sondern vor allem über den Prozess der indischen Unabhängigkeit Ende der 50er Jahre. Es geht um die Teilung des riesigen Kolonialreiches in die Staaten Indien und Pakistan, um das Ende der Kolonialzeit, und neben Gandhi um Menschen wie Lord Mountbatten. Es ist genial recherchiert worden, das Buch wird nie trocken oder langweilig und ist in einem guten, flüssigen Stil geschrieben. Es ist wohl das beste Werk über diese Epoche indischer Geschichte. Eine Reihe von Photos veranschaulichen das Ganze treffend. Die Autoren sind auch bekannt für ihr Werk "O Jerusalem", und Lapierre schrieb den Roman "Stadt der Freude", welcher in Calcutta spielt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

  • Manolo Link, Autor
    2019-03-28 07:20

    Das Buch über Gandhi und die Geschichte Indiens ist eines der besten Lehrbücher überhaupt. Es zeigt auf, dass wir gewaltlos und mit Liebe unsere Ziele besser erreichen können, als mit Waffengewalt. Was Gandhi geschafft hat, ist bewundernswert, verdient Respekt und Hochachtung. Er hat den Menschen gezeigt, was stärker als alle Kriegsmaschinerie dieser Welt ist. Und das ist Gottes Liebe. Seit ich das Buch gelesen habe, ist Mahatma Gandhi einer meiner Idole. Dieses Buch gehört in jeden Geschichtsunterricht, weil es mehr lehrt als vieles andere. Gandhi hat den Menschen aufgezeigt, dass Frieden mit Liebe geschaffen werden kann und nicht indem die Menschen zurück schießen und ihre Peiniger töten. Bomben und Gewehre haben noch nie zu Frieden geführt. Wenn wir den Kriegsführern Blumen, Kerzen und Gebete zurücksenden anstatt Bomben, dann entsteht Frieden. Das hat Gandhi gelehrt. Er war einer der größten und bedeutendsten Lehrer unserer Zeit. Das Buch müsste Pflichtlektüre für jeden Politiker sein.Sehr gut geschrieben, bestens recherchiert, spannend und lehrreich. Wenn ich könnte würde ich diesem Buch 10 Sterne verleihen. Das Buch hat mich bereichert und meine Lebenseinstellung verändert. Vielen Dank!

  • Serenus Zeitblom
    2019-03-25 06:34

    Gandhi ist wichtig in diesem Buch, doch bei weitem nicht die alleinige Hauptperson: Um Indien geht es und wie es nach dem Zweiten Weltkrieg entstand.Hat die blutige Teilung in Indien und Pakistan sein müssen, hätte Gandhis integrativer Ansatz eine Chance gehabt? Es ist im Nachhinein nie zu klären, doch auch hierzu bietet das Buch Information. Collins/Lapierre kennt man vielleicht von verschiedenen Büchern, die zwischen Fakten und Handlung und Roman balancieren. Hier hat das Paar lange recherchiert, um die Geschehnisse in der Kongresspartei, der Muslimliga, bei den Hinduextremisten nachzeichnen zu können. Die Leistung, das lebendig zu erzählen, ist auch in der deutschen Übersetzung offenkundig.Fazit: zu Gandhi allein sind andere Bücher wie dessen Autobiografie oder Attenboroughs monumentaler Film ebenso gut. Als äußerst gut lesbares Buch jedoch, das viel über die Gründung der zwei Staaten auf dem Subkontinent verrät, hat sich Collins/Lapierres Buch die fünf Sterne verdient.

  • euripides50
    2019-04-21 04:49

    Wenn es ein Buch gibt, das Reportage, Sachbuch und Roman in meisterhafter Form vereinigt, dann ist es dieses Werk über die Vorgeschichte und den Ablauf der indischen Unabhängigkeit im Jahre 1947. Das Buch bietet nicht nur eine akribische Entfaltung dieses Epochenthemas, nicht nur zahlreiche biographische Skizzen über Gandhi, Jinnah, Nehru, Patel und Mountbattan, sondern es ist nicht mehr und nicht weniger als eine Einführung in Kultur und Geschichte des indischen Subkontinentes zu lesen. In wenigen Worten verstehen es die Autoren selbst die kompliziertesten Zusammenhänge zu erklären: das Verhältnis von Hindus und Moslems, das Problem der heiligen Kühe, der Unberührbaren, der Maharadschas, die Situation des zusammenbrechenden Empires und Gandhis antimodernistischer Idealismus - alles erhält seinen Stellenwert in diesem beispiellosen Drama, das zu Entstehung der Indischen Union und des Kunststaates Pakistan führte. Auch wenn das Buch vor über dreißig Jahren erschienen ist, hat es bis heute rein gar nichts von seiner Aktualität verloren, denn die Passagen über die Terroraktionen, die die Moslemliga in Bombay und Kalkutta im Vorfeld der indischen Teilung durchführte, lesen sich vor dem Hintergrund des heutigen islamistischen Terrorismus wie ein Memento Mori folgender Katastrophen. Vielleicht hatte Gandhi, der sich der indischen Teilung mit aller Kraft widersetzte, doch recht, wenn auch seine Lösungsvoschläge problematisch waren. Vielleicht wäre ein sehr stark föderal organisiertes Gesamtindien wirklich in der Lage gewesen, den religiösen Antagnoismus zwischen Hindus und Moslems politisch zu lösen. Mountbattan, Nehru und Jinnah aber wählten einen anderen Weg, so dass am Ende sowohl die Einheit Indiens wie die Gandhis Visionen scheiterten. Die Zukunft gehörte den Ideologen, dem Krieg, dem millionenfachen Elend und der Teilung Kaschmirs, Bengalens und des Punjabs. Ein melancholisches Fazit eines bewegenden Buches, dem man ein besseres Happyend gewünscht hätte.