Read Ich bin das Orakel des Dalai Lama: Autobiographie by Thubten Ngodup Online

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Das beeindruckende Bild der geheimnisvollen Welt des tibetischen Buddhismus Eigentlich f hrt Thubten Ngodup zwei Leben das eines gew hnlichen tibetischen M nchs aus einfachen Verh ltnissen und das eines Orakels, durch welches die tibetische Schutzgottheit Dorje Dragden spricht Was Ngodup in Trance aussagt, beeinflusst die Geschichte und Geschicke des ganzen tibetischen Volks, denn noch immer befragt der Dalai Lama das Orakel in Gestalt des Autors vor jeder politischen Entscheidung Thubten Ngodups Autobiografie entf hrt uns in eine Welt aufw hlender Rituale, zorniger Gottheiten und geduldiger spiritueller Praxis Das Schicksal des 14 Staatsorakels ist so bunt und ereignisreich, dass es selbst unter den vielen dramatischen Emigrationsschicksalen der Tibeter hervorsticht Es erm glicht einen einzigartigen Einblick in die Glaubenswelt des tibetischen Buddhismus und die mystischen Traditionen Tibets, die trotz ihrer Popularit t im Westen voller Geheimnisse stecken Ein Blick hinter die Kulissen wie der Dalai Lama zu seinen Entscheidungen kommt....

Title : Ich bin das Orakel des Dalai Lama: Autobiographie
Author :
Rating :
ISBN : 3442338700
ISBN13 : 978-3442338702
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Arkana 19 April 2010
Number of Pages : 172 Pages
File Size : 696 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Ich bin das Orakel des Dalai Lama: Autobiographie Reviews

  • Sonnenblume
    2019-01-04 20:06

    Das Buch beschreibt das bisherige Leben des tibetischen Mönches Thubten Ngodup, angefangen von seiner Kindheit in Tibet, wo die grausame Regierung der Chinesen das Leben der tibetischen Bevölkerung unerträglich macht, bis hin zur Flucht seiner Familie nach Indien sowie sein Werdegang als Mönch und später als das Orakel des Dalai Lama. Das Buch zeigt den großen Mut, den Tibeter aufgebracht haben und immer noch aufbringen, um der chinesischen Unterdrückung zu entfliehen bzw. in aller Welt darauf aufmerksam zu machen. Es zeigt auch eine Kultur, die von Kind auf in der Regel mit den Werten, wie Mitgefühl, Glauben und Respekt vor anderen Menschen und der Natur aufwächst. Es enthält sehr viele Informationen über die Funktion und die Tradition des Nechung- und andere Orakel. Außerdem erhält man generell einen Einblick in die tibetische Tradition und Geschichte. Der Weg Thubten Ngodups liest sich sehr spannend und ist zugleich liebevoll und humorvoll geschrieben. Eine Lebensgeschichte, die das Herz berührt. Herzlichen Dank dafür.

  • Horst Witschel
    2019-01-03 21:34

    Möchte mich gerne den 5 Sterne Bewertungen anschließen, um insgesamt zu einem dem Buch würdigen Durchschnittswert beizutragen.Ich habe Lama Thubten Ngodup bei einer "Kora" (Rundgang) um das Namgyal Kloster s.H. in Dharamsala dadurch kennengelernt, dass er mich ansprach, weil er scheinbar wusste, dass ich nach ihm suchte. Als wir weitergingen blieb er noch stehen, weil er wiederum wusste, dass ich noch einen Wunsch im Herzen wegtrug - ein Bild mit ihm. Wir kamen zurück und er sagte von sich aus, ein Bild wäre schon ok und danach erst gingen wir wieder unserer Wege... Sehr beeindruckend, außergewöhnliche Persönlichkeit. Alles positive über dieses Buch möchte ich gerne bestätigen.

  • Wolf-ruediger Lueers
    2018-12-29 18:06

    Es liest sich wie ein Märchenbuch aus Shangrila: Tibet, Klöster, Dalai und andere Lamas, Vertreibung, Asyl etc. Gut bewertet ist natürlich der tibetische Klerus und, wie kann es anders sein, schlecht die Chinesen. Dazu ein bisschen esoterischer Jet-Set z.B. Mal mal eben zur Klostereröffnung nach Hawaii jetten, hier und da ein Häuschen von den Anhängern für gute Geistestaten geschenkt bekommen, die Beschwörung der guten alten Zeit vor der chinesischen Zeit, die allerdings de facto eine autoritäre Theokratie mit feudalistischen Strukturen und blutiger Ausbeutung und Verdummung der tibetischen Bevölkerung war. Nun ja, alles nach der üblichen Auffassung und völlig unreflektiert. Wer ist Dorje Dragden wirklich? Von Buddha kontrollierte Dämonen beschwören? Was ist in dieser Region noch Buddhismus und wieviel ist blutrünstige Bön-Religion? Viele Fragen mehr, aber keine Antworten.Unbeachtet bleibt dabei leicht der starke Hintergrund. Das Staatsorakel ist nicht nur ein in Trance befindlicher Mönch, sondern es ist eine feste Institution der sog. tibetischen Exilregierung. Eine politische Institution wie der Bundespräsident und der sonst so weltoffene, moderne Dalai Lama, fällt keine seine Entscheidungen ohne das Staatsorakel zu befragen. Letztlich lebt das theokratische Unterdrückungssystem und der Überlegenheitsanspruch des Klerus weiter, trotz des telegenen Dalai Lamas, seiner vorgeblichen Bescheidenheit und naiven Witzchen. der Ehrendoktor zahlreicher internationaler Universitäten mit Aufrufen zur Demokratie als Junkie eines von Dämonen bessenen Orakels.Demokratisches Bewusstsein weit gefehlt. Die politische Macht geht vom Volk aus? Staatspolitische Säkularität? Weit gefehlt! Stattdessen ein knallhartes Machtkalkül des tibetischen Klerus und die übliche Volksverdummung. Viele Leser und Anhänger im westlichen Ausland träumen wahrscheinlich weiter vom Shangrila, dass so weit entfernt ist von katholischen Bischöfen und Machtmissbrauch. Das Buch wird beim Träumen nicht stören!

  • BiKra
    2018-12-30 20:26

    Als ich in einer Ankündigung den Titel dieses Buches las, erinnerte ich mich an den Film "Kundun", den ich vor vielen Jahren gesehen hatte. Dieser Film erzählt die Lebensgeschichte des jetzt amtierenden Dalai Lama. Als es darum geht, ob der junge Dalai Lama Tibet verlassen soll, um sich vor den chinesischen Eindringlingen in Sicherheit zu bringen, befragt er ein Orakel. Diese Szene des Films ist mir lebendig in Erinnerung geblieben. Noch nie vorher hatte ich gesehen, wie eine übermenschliche Wesenheit von einem Menschen Besitz ergreift und durch ihn handelt oder spricht. In diesem Buch nun würde der Mensch, der heute das Orakel des Dalai Lama ist, aus seinem Leben erzählen. Das interessierte mich!Im Untertitel heißt das Buch ganz schlicht "Autobiografie". Zu denken, dieses Buch enthielte die Autobiografie eines Menschen, stimmt nicht ganz. In dem Buch steckt sehr viel mehr, als nur die Biografie eines Mönchs, der von Zeit zu Zeit eine außergewöhnliche Rolle spielt.Die Geschichte des Lebens von Thubten Ngodup liefert den Rahmen für tiefe Einblicke in Historie und Besonderheiten des tibetischen Buddhismus. So ist dieses Buch in gewissem Sinne auch die Autobiografie des Orakels, das derzeit durch den Autor dieses Buches spricht, wenn es zeremoniell angerufen wird.Die eine wie die andere Autobiografie liest sich für mich überaus spannend. Es fällt schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Dieser einfache, sympathische Mönch erzählt von der leidvollen Zeit seiner schweren Kindheit, die von der tyrannischen Besatzung Tibets durch die chinesische Armee geprägt war, von der Flucht seiner Familie nach Indien... von seinem bemerkenswerten, auch für tibetische Verhältnisse außergewöhnlichen Leben.Das einzige, worüber Thubten Ngodup nichts sagen kann, ist, was passiert, wenn er in Trance fällt und zum Orakel wird.In den Bericht über sein Leben webt der Autor die Geschichte der Verbundenheit der Inkarnations-Linie des Dalai Lama mit der Schutzgottheit Dorje Dragden, die durch ihn als Orakel spricht, erzählerisch geschickt ein. Sorgfältig sind historische Zusammenhänge in Bezug auf Klöster oder Menschen zusammengetragen und aufgeschrieben worden. So trägt das Erscheinen dieses Buches u.a. dazu bei, dass das Wissen über die Geschichte des Tibetischen Buddhismus erhalten bleibt. Das erscheint mir nach der Lektüre bitter nötig, denn durch die Zerstörungswut der chinesischen Besatzer sind unermesslich viele Zeugnisse der Kultur und Religion Tibets vernichtet worden oder verloren gegangen. Doch das Erbe gilt es zu wahren. Dieses Buch leistet einen Beitrag dazu.Gleichzeitig wird mir beim Lesen bewusst, wie sehr ich als Mensch des Westens von diesem Zeugnis eines buddhistischen Mönchs profitiere. Nicht nur, dass es mir Einblick in eine sehr fremdartige und ungewöhnliche Kultur gewährt. Für mich hält der tibetische Buddhismus viele Geschenke bereit - u.a. das Wissen darum, wie man ein einfaches und glückliches Leben führen kann.Auffällig für mich: Die Lektüre der Bücher, die tibetische Mönche geschrieben haben, löst in mir immer wieder ein Empfinden von Frieden und Dankbarkeit aus. Jedesmal neu bin ich erstaunt über die freundliche Einfachheit dieser Menschen.Ein lesenswertes, spannendes und aufschlussreiches Buch über das Orakel des Dalai Lama - im engeren wie im weiteren Sinne.