Read Die Frau an der Schreibmaschine: Roman by Suzanne Rindell Online

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Sie ist eine einfache Schreibkraft Doch siehat alle in der Hand Mit ein paar Anschl gen auf ihrer Schreibmaschine kann sie jemanden lebenslang ins Gef ngnis bef rdern Rose Baker arbeitet als Stenotypistin im New York City Police Department Gest ndnisse z hlen zu ihrem Alltag Es ist das Jahr 1923 Und wenngleich Rose grausame Details ber Messerstechereien und Morde protokolliert sobald sie den Verh rraum verl sst, z hlt sie wieder zum schwachen Geschlecht Doch die Zeiten ndern sich Die Frauen auf New Yorks Stra en tragen Bob, trinken Alkohol Die pr de Rose allerdings h ngt am Bild der f rsorglichen Frau Und an dem charmanten Seargent, den sie heimlich anhimmelt Bis eines Tages eine neue Kollegin kommt die glamour se Odalie Sie entf hrt Rose in die Nachtclubs der Stadt Rose ist schockiert und ebenso fasziniert Aus Faszination wird Obsession Und dann gibt es einen mysteri sen Todesfall...

Title : Die Frau an der Schreibmaschine: Roman
Author :
Rating :
ISBN : 3442748879
ISBN13 : 978-3442748877
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : btb Verlag 11 Oktober 2016
Number of Pages : 384 Seiten
File Size : 783 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Die Frau an der Schreibmaschine: Roman Reviews

  • Nicky_G
    2019-01-07 03:31

    Die 20er-Jahre in New York: Rose Baker arbeitet als Stenotypisten in einem Polizeirevier. Ihr Leben verläuft recht unauffällig und eintönig, bis eines Tages Odalie Lazare eingestellt wird. Die junge Frau beeindruckt durch ihre ungezwungene Art und gewinnt das Präsidium schnell für sich – inklusive Rose, die sogar in ihr schickes Apartment einzieht. Benommen von Reichtum, Überfluss und dem einnehmenden Wesen Odalies merkt Rose nicht, dass der wilde Tanz nahe am Abgrund ihr zum Verhängnis werden wird.Der Roman erinnert in fataler Weise an „Der große Gatsby“, was nicht nur an demselben Zeitrahmen liegt, sondern auch an den Charakteren und dem vergleichbaren Milieu. Während Rose unscheinbar ist und schnell wieder in Vergessenheit gerät, fängt Odalie jeden mit ihrer Ausstrahlung ein. Rose ist hin- und hergerissen, ob sie Odalie mögen soll oder nicht, möchte aber von ihr gemocht werden, auch wenn sie behauptet, Odalie wäre ihr gleichgültig. Sie kommt mir wie ein Stalker vor, beobachtet, schreibt auf und entwendet Gegenstände, die sie wie Schätze hütet. Sie schwankt zwischen wann-spricht-sie-mich-an und hoffentlich-lässt-sie-mich-in-Ruhe.Dadurch wirkt Rose reichlich naiv; sie kann Menschen nicht einschätzen und diese Fehleinschätzungen sind im Verlaufe der Geschichte etwas nervig, die sture Naivität teilweise unerträglich. Das hätte alles kürzer und somit für das Fortkommen des Romans schneller erzählt werden können, weil es stellenweise das Lesen sehr bemüht. So ziehen sich manche Kapitel ein wenig hin und man wartet gespannt, ob etwas passiert, was aber zum größten Teil ausbleibt. Auch die Andeutungen, dass man noch auf etwas zu sprechen kommen würde, verlaufen zu oft ins Leere.Aber die präzisen Bilder, die die Beschreibungen der Umgebung prägen, sind wundervoll gewählt (Beispiel: „das sanfte Knacken der platzenden Seifenblasen war wie der Gesang einer Sirene.“ S. 105). Das Ende überrascht und ist fulminant erzählt.

  • MeloftheShell
    2019-01-16 21:55

    Ein Roman über die sogenannten "Flapper-Girls" der 20er Jahre? Dazu spielt das ganze noch in New York?Der Klappentext plus die Leseprobe taten ihr übriges dazu...ich musste dieses Buch einfach lesen. :)Die junge unscheinbare Rose arebeitet als Stenotypistin in New York's Polizeirevier. Eines schönen Tages bekommt sie Unterstützung von einer neuen Kollegin: Odalie, lieb aufreizend und imstande, jede Person um den Finger wickeln zu können. Rose ist erst skeptisch und hinterschaut Odalie's Spielereien, bis sie eines abends mit ihrer neuen Kollegin um die Häuser zieht, in sogenannte "Flüsterkneipen", die heimlich hochprozentigen Alkohol ausschenken. Rose ist fasziniert von Odalie's lockerer Art und zieht schließlich bei ihr ein...Bei diesem Buch hatte ich von Anfang an das Gefühl, dass es nicht gut ausgehen würde. Die Protagonistin Rose fand ich sympathisch, obwohl sie einerseits sehr clever, kritisch, dann aber auch wieder fast manisch agiert hat. Auch Rose spürt die ganze Zeit, dass etwas schlimmes passieren wird, aber es hat den Anschein, als ob sie diese Gefahr sucht, als ob sie das Unausweichliche erwarten würde. Der Schreibstil von Suzanne Rindell hat mir dabei sehr gut gefallen. Detailliert konnte sie mir das New York der 20er Jahre näher bringen, mitsamt der Prohibition und ihren kleinen versteckten Schlupflöchern.Das Buch einen Thriller zu nennen, trifft es nicht richtig. Spannung baut sich während des Lesens zwar auf, allerdings zu langsam und den vermeintlich Toten vom Klappentext findet man auch eher in der 2. Hälfte des Buches wieder. So ist das Buch eher ein schöner Gesellschaftsroman, der von den Gepflogenheiten der 20er Jahre plus Intrigen und Ränkespielen handelt. Mir hat "Die Frau an der Schreibmaschine" sehr gut gefallen, denn das Buch konnte mich auf ganzer Länge begeistern und mit dem Ende sogar noch überraschen! Es war mein absoluter Favorit im September!Mein FazitFür alle, die sich mal ins New York der 20er Jahre wünschen möchten und eine interessante Geschichte mit langsam steigernder Spannung suchen, denen empfehle ich "Die Frau an der Schreibmaschine"!