Read Die wahren Entdecker der Neuen Welt: Von den Wikingern bis zu den Pilgervätern by Tony Horwitz Online

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Mit dem neugierigen Blick des Entdeckers, gro em Humor und historischem Sachverstand schildert Pulitzer Preistr ger Tony Horwitz die Stationen einer einzigartigen Reise Er beleuchtet das Schicksal der Ureinwohner Amerikas ebenso wie das der Eroberer und erz hlt die Geschichten ihrer Nachfahren, denen er unterwegs begegnet Er schl gt Br cken zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Fakten und Legenden und wirft so ein v llig neues Licht auf den Kontinent, den wir seit so langer Zeit zu kennen glauben....

Title : Die wahren Entdecker der Neuen Welt: Von den Wikingern bis zu den Pilgervätern
Author :
Rating :
ISBN : 3492254624
ISBN13 : 978-3492254625
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : Piper Taschenbuch 1 April 2010
Number of Pages : 560 Seiten
File Size : 764 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Die wahren Entdecker der Neuen Welt: Von den Wikingern bis zu den Pilgervätern Reviews

  • Christian
    2019-02-05 10:08

    Sehr verständlich und spannend geschrieben.Wenn man bedenkt, wie grausam das Christentum vorrangegangen ist, um deren Glauben durchzusetzen.Dennoch meinen höchsten Respekt, unter welchen Bedingungen die Menschen von damals leben mussten, um Amerika zu entdecken.Dieses Buch öffnet in gewissermaßen die Augen und stellt einiges klar.Wer sich für Geschichte interessiert, kann ich dieses Buch bestens Empfehlen.

  • Kaufen oder nicht Kaufen?
    2019-02-23 14:51

    Ein vielseitiges und gut geschriebenes Büchlein über die Entdeckung Amerikas. Eher im journalistischen Stil gehalten, im Sinne eines Reiseberichtes "klappert" der Autor die LAndungsstellen der Entdecker Amerikas ab und begibt sich auf Spurensuche. Liest sich flüssig und amüsiert an vielen Stellen.

  • Markus
    2019-02-22 13:11

    Wie schon "Cook" vom gleichen Autor einfach ein tolles und interessantes Buch. Manko: Die im amerikanischen Bewusstsein verankerte Geschichte der Pilgerväter und deren Vorgänger ist natürlich für den Mitteleuropäer rein thematisch nur bedingt interessant.

  • Moritz Zeeck
    2019-02-19 12:56

    Ein sehr interessantes Buch über die Geschichte der USA, wie man sie sonst eher nicht antrifft. Spannend und unterhaltsam geschrieben!

  • Zeplin
    2019-02-07 08:56

    Horwitz ist Amerikaner und wundert sich, daß die Geschichte seines Landes erst mit den Pilgrim fathers losgeht. Bei seiner Reise in die Entdeckungsgeschichte des Landes räumt er mit fast allen Mythen auf, die den amerikanischen Nationalstolz begründen. Ehrlich, kritisch, herrlich locker geschrieben (und übersetzt - ich habe es auch im Original gelesen) und wichtig, um Amerika zu verstehen, für Europäer ein Genuss. Ob Amerikaner das Buch gut finden, ist zu bezweifeln. Sollte man gelesen haben, bevor man die USA besucht.

  • Seewolf2010
    2019-02-20 16:53

    Humorvoll aber doch kritisch wir Geschichte zu einem sehr angenehmen Leseerlebnis. Auch sein erstes Buck über Cook ist ebenso lesenswert.

  • AJ MacDuff
    2019-01-24 14:06

    Bei einem zufälligen Besuch am Plymouth Rock bemerkt Tony Horwitz, dass den meisten Amerikanern - genau wie ihm selbst - nur zwei Jahreszahlen zur Entdeckung und Besiedelung Amerikas geläufig sind: 1492 - die 'Entdeckung' durch Kolumbus - und 1620 - die Ankunft der Pilgerväter. Im Bestreben, mehr über die fast 200 Jahre dazwischen herauszufinden, bereist er zahlreiche historische Stätten, von Neufundland über die Dominikanische Republik und quer durch die USA und erzählt von Wikingern, Konquistadoren, französischen und englischen Siedlern und natürlich Indianern.Das Buch verbindet die Genres des populärhistorischen Sachbuchs und des Reiseberichts auf mehr als gelungene Weise.Horwitz schildert zahlreiche erfolglose und erfolgreiche Expeditionen mit großem Sachverstand, mit vielen Fakten, angenehm zu lesen und nachvollziehbar. Dabei greift er vor allem auf Originalquellen zurück und räumt mit vielen Mythen und Fantasievorstellungen über die Geschichte Amerikas und insbesondere der USA auf; so begegnen uns hier ein ganz anderer Kolumbus und durchaus vielschichtigere Konquistadoren als im herkömmlichen Geschichtsbuch. Auch die Geschichten um John Smith und Pocahontas oder die Reise der Mayflower sieht man nach der Lektüre des Buches mit ganz anderen Augen.Parallel dazu wird Horwitz' Reise zu den historischen Schauplätzen im Stile eines humorvollen und ehrlichen Reiseberichts geschildert. Wir erfahren, wie die geschichtsträchtigen Orte heute aussehen, lernen arbeitslose Wikinger, dominikanische Politiker, Konquistadoren-Schauspieler, indianische Südstaatennationalisten und Mitglieder uralter Herrenklubs kennen und erhalten Einblick in den heutigen Umgang mit der amerikanischen Geschichte. Der auf dem Buchrücken angestellte Vergleich mit einem Road Movie trifft das ganze sehr gut.Eins der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe - uneingeschränkt empfehlenswert!

  • Plattenfreak
    2019-02-08 13:56

    Nachdem ich bereits  mit großer Begeisterung gelesen (und rezensiert) habe, ging ich mit entsprechenden Erwartungen an Tony Horwitz' Bearbeitung der Entdeckungsgeschichte Nordamerikas. Ich wurde nicht enttäuscht - ganz im Gegenteil.So wie sich der Autor der Person Cook, seiner Zeit und seinen Reisen widmet, so nähert er sich auch der Zeit zwischen ca. 1000 und 1620 n. Chr. Ausgangspunkt ist die Tatsache, dass Kolumbus' Entdeckung Amerikas und die Landung der "Mayflower" zwei zentrale Daten der Gründungsmythologie der USA darstellen. Auch wenn in unserem (österreichischen) Schulunterricht das Jahr 1620 nicht erwähnt wurde (oder ich mich nicht mehr erinnern kann), lernten wir doch in etwa: "1492 entdeckte Kolumbus Amerika, die Spanier kolonisierten Mittel- und Südamerika, die Briten Nordamerika". Diese Darstellung kommt bei weitem nicht an die Wirklichkeit heran.So muss es auch Tony Horwitz gegangen sein. Er beginnt mit den wenigen Jahrzehnten, in denen Wikinger von Island und Grönland aus Neufundland fanden und dort auch Siedlungen gründeten, die jedoch wieder aufgegeben wurden. Er setzt mit Kolumbus' Entdeckungsfahrten fort und beschreibt die vielen Reisen, die die Spanier in das Gebiet der heutigen USA führten. Auch französische Hugenotten spielen eine gewisse Rolle (z. B. in Florida), bis schließlich die Briten 1585 ihre erste Kolonie, Roanoke vor der Küste des heutigen North Carolina gründeten. Er führt den Bogen über die Siedlung in Jamestown, Virignia bis ins Jahr 1620 und beschreibt die sonderbaren Umstände, die dazu führten, dass die Pilgerväter von der "Mayflower" schließlich in Neuengland landeten. Und was es mit einem kartoffelförmigen, gespaltenen Stein zu tun hat, der geradezu mythischen Ruf besitzt und doch auch belächelt wird.Tony Horwitz Methode, sich diesen Epochen zu nähern ist die selbe, mit der er sich der Person James Cook genähert hat: Er studiert, recherchiert, nimmt Kontakt zu Experten und interessierten Laien auf. Er bereist das Land auf den Spuren der handelnden Personen, sucht nach den Überrresten geschichtlicher Ereignisse und malt auch ein lebendiges Bild der Gegenwart.Besonders interessant sind seine Unterhaltungen mit Einheimischen, Historikern, Archäologen, Museumsleitern und anderen Personen. Im Gespräch mit diesen Menschen treten auch die verschiedenen Blickwinkel zu Tage, aus denen man Ereignisse und Personen der Geschichte betrachten kann. Und er zeigt auch die wichtige Rolle der Erinnerungskultur auf, die ihre eigenen Mythen schafft, die am Ende oft beständiger sind als Fakten (auch wenn diese bekannt sind). Horwitz bleibt dabei möglichst diesen Fakten verpflichtet, ist aber nicht besserwisserisch oder belehrend, sondern arbeitet die vielen neuen und (mir) unbekannten Aspekte der Entdeckungsgeschichte mit Humor und Gelehrsamkeit auf. Und am Ende erkennt er auch die Kraft der Mythen an - wenn auch nur widerstrebend.Wem "Cook" gefallen hat, der könnte dieses Buch ebenfalls lieben. Es sorgt für Stunden spannender und erhellender Lektüre.