Read Alexander Sutherland Neill by Axel D. Kühn Online

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Alexander Sutherland Neill wurde als geistiger Vater der antiautorit ren Erziehung ber hmt obwohl er selbst dieses Schlagwort nicht sch tzte Den Anf ngen der europ ischen Reformp dagogik verpflichtet, gr ndete Neill bereits 1921 seine erste Schule in Deutschland Von dort f hrte ein konsequenter Weg nach Summerhill In der Auseinandersetzung mit zeitgen ssischer P dagogik und Psychoanalyse entwickelte der rastlos t tige Erzieher Neill seine Grundprinzipien Freiheit statt Zwang, Selbstbestimmung statt Autorit tsh rigkeit....

Title : Alexander Sutherland Neill
Author :
Rating :
ISBN : 3499505495
ISBN13 : 978-3499505492
Format Type : Hardcover
Language : Deutsch
Publisher : Rowohlt Taschenbuch Auflage 1 1 September 1995
Number of Pages : 160 Seiten
File Size : 584 KB
Status : Available For Download
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Alexander Sutherland Neill Reviews

  • Amazon Kunde
    2019-04-20 09:12

    Wer sich - beruflich oder auch privat - mit Erziehung auseinandersetzen möchte, findet in diesem Buch Gedankenanstöße.In der Biografie von A. Neill erfährt man viel über ihn und die Entstehung seiner Ideen und Ansätze.Ich nutze es beruflich und bin begeistert über den Querdenker Neill, der in einer Zeit - in der körperliche Züchtigung zu Hause und im Schulsystem völlig normal waren - die Bedeutung einer fröhlichen Kindheit und Selbstregulierung erkannte und versuchte umzusetzen. Dabei gestand er sich selbst aber auch allen anderen Fehler zu und nahmwissbegierig neue Erkenntnisse in seine Arbeit auf.Genaueres erfährt man in seinen Schriften zu Summerhill.Fazit: tolles Buch in schlichter Aufmachung. Versand und Verpackung waren wie immer ohne Beanstandung.

  • Amme
    2019-04-09 04:16

    Wer Neills Herkunft kennenlernt, ist um so überraschter, was alles Menschen möglich ist. Ein Berufener, ein außergwöhnlicher, bescheidener Mensch, der für Kinder gelebt hat.

  • None
    2019-04-05 09:57

    wer anläßlich des 80. geburtstages der in deutschland unten dem schlagwort der antiautoritären erziehung bekannt gewordenen internatsschule 'summerhill' etwas über den schulgründer alexander s. NEILL selbst erfahren möchte, dem dürfte dieses in der etablierten rowohlt-biographie-reihe bereits 1995 erschienene buch gerade recht kommen. sorgfältig recherchiert gewährt der autor einen überblick über den lebensweg des schottischen pädagogen, und deckt hierbei den zusammenhang von NEILLs eigenen schulerfahrungen - sowohl als schüler als auch als lehrer - mit seiner späteren pädagogischen praxis als der 'rebell von summerhill' (CANNAN 1985) auf. das wie dargestellt besonders repressive und gewälttätige schulsystems schottlands mag viele spätere auch provokante äußerungen und handlungen NEILLs erklären.summerhill war und ist vermutlich die schule, an der kinder in möglicherweise einzigartiger konsequenz 'lernen wann sie wollen und was sie wollen' (BECKER 1970).das pädagogische konzept NEIILs scheint seit der (ideelen) gründung summerhills 1921 unverändert: vollständige, demokratische selbstregierung der schüler in ihren belangen, freie wahl der teilnahme am unterricht, konsequente gleichstellung von erwachsenen und kindern. ein ehrlicher, offener umgang dieser beider altersgruppen, aber kein laisse-faire, kein (wiederum pädagogisch motiviertes) auf der nase herum tanzen lassen. dies vielleicht das zentrale mißverständnis in sachen antiautoritäre erziehung. („ein buch nach einem jungen zu werfen, mit einem 'hau ab, ich bin beschäftigt!' ist ganz unschädlich, wenn der junge keine angst vor einem hat. ihn aber eine stunde nach dem vorfall ins büro zu holen und ernsthaft mit ihm über sein benehmen zu reden, ist schädlich." NEILL 1926) 'freiheit, nicht zügellosigkeit', so ein vielzitierter wahlspruch NEILLs, die freiheit des einzelnen ende, wo die des anderen beeinträchtigt werde, z.b. durch das spielen einer trompete im klassenraum, in dem andere lernen wollen. NEILL verzichtet auf jede form 'brillianter unterrichtsmethoden' (KÜHN 1995), „das interesse solle aus dem kind selbst kommen, dieses dinge interessant-machen ist falsch" (NEILL 1923). wichtiger sei vielmehr die emotionale entwicklung des kindes, der geist sorge in der folge für sich selbst. vor seinen augen keine gnade finden können MONTESSORI („sie ist zu ordentlich. der name 'didaktischer apparat' macht mir angst." NEILL 1983) und ROUSSEAU („ ... der schmutzkerl wollte für seinen zögling freiheit in grenzen, die ihm sein tutor setzt." NEILL 1983).NEILL scheint in diesem buch auf als humorvoller zeitgenosse, kein pädagogischer theoretiker, ein nach eigenem urteil intuitiver praktiker, der nach einem wenig vielversprechendem start ins leben (weder mutter noch vater gaben viel auf ihn), seinen weg suchte (als lehrling eines tuchhändlers, student der agrarwissenschaften und anglistik sowie als journalist), ihn fand und in bewundernswerter konsequenz - nicht ohne eine gehörige prise immer ironischer eitelkeit - ging, gleich ob er verlacht, angefeindet oder bejubelt wurde. so mühte er sich auf dem höhepunkt seiner popularität in den jahren 1966-1973 gegen eine instrumentalisierung seines werkes durch vordergründig politisch motivierte interessenten („... kampf für kommunismus, sozialdemokratie oder was auch immer ..." NEILL 1972) - obgleich er selbst keineswegs unpolitisch war, und sich in den 1910-30iger jahren als sozialist bezeichnet hatte.zu kurz kommt in KÜHNs darstellung lediglich der blick auf die lebenswirklichkeit summerhills, hier kann die veröffentlichung des langjährigen summerhillmitarbeiters matthew APLLETON (summerhill - kindern ihre kindheit zurückgeben. 2000) einen aktuellen wie gleichermaßen intensiven einblick bieten.

  • None
    2019-04-20 03:48

    wer anläßlich des 80. geburtstag der in deutschland unter dem schlagwort der antiautoritären erziehung bekannt gewordenen internatsschule 'summerhill' etwas über den schulgründer alexander s. NEILL selbst erfahren möchte, dem kommt dieses in der etablierten rowohlt-biographie-reihe bereits 1995 erschienene buch gerade recht. sorgfältig recherchiert gewährt der autor einen überblick über den lebensweg des schottischen pädagogen, und deckt hierbei den einfluß von NEILLs eigenen schulerfahrungen - sowohl als schüler als auch als lehrer - auf seine spätere pädagogische praxis als der 'rebell von summerhill' (CANNAN 1985) auf. das wie dargestellt besonders repressive und gewälttätige schulsystems schottlands mag viele spätere auch provokante äußerungen und handlungen NEILLs erklären.summerhill war und ist vermutlich die schule, an der kinder in möglicherweise einzigartiger konsequenz 'lernen wann sie wollen und was sie wollen' (BECKER 1970). das pädagogische konzept NEIILs scheint seit der (ideelen) gründung summerhills 1921 unverändert: vollständige, demokratische selbstregierung der schüler in ihren belangen, freie wahl der teilnahme am unterricht, konsequente gleichstellung von erwachsenen und kindern. ein ehrlicher, offener umgang dieser beider altersgruppen miteinander, aber kein laisse-faire, kein (wiederum pädagogisch motiviertes) auf-der-nase-herum-tanzen-lassen. dies vielleicht das zentrale mißverständnis in sachen antiautoritäre erziehung. „ein buch nach einem jungen zu werfen, mit einem 'hau ab, ich bin beschäftigt!' ist ganz unschädlich, wenn der junge keine angst vor einem hat. ihn aber eine stunde nach dem vorfall ins büro zu holen und ernsthaft mit ihm über sein benehmen zu reden, ist schädlich" (NEILL 1926). 'freiheit, nicht zügellosigkeit', so ein vielzitierter wahlspruch NEILLs, die freiheit des einzelnen ende, wo die des anderen beeinträchtigt werde, z.b. durch das spielen einer trompete im klassenraum, in dem andere lernen wollen.NEILL verzichtet auf jede form 'brillianter unterrichtsmethoden' (KÜHN 1995), „das interesse solle aus dem kind selbst kommen, dieses dinge interessant-machen ist falsch" (NEILL 1923). wichtiger sei vielmehr die emotionale entwicklung des kindes, der geist sorge in der folge für sich selbst. vor seinen augen keine gnade finden können MONTESSORI („sie ist zu ordentlich. der name 'didaktischer apparat' macht mir angst." NEILL 1983) und ROUSSEAU („ ... der schmutzkerl wollte für seinen zögling freiheit in grenzen, die ihm sein tutor setzt." NEILL 1983).NEILL scheint in diesem buch auf als humorvoller zeitgenosse, kein pädagogischer theoretiker, ein nach eigenem urteil intuitiver praktiker, der nach einem wenig vielversprechendem start ins leben (weder mutter noch vater gaben viel auf ihn), seinen weg suchte (als lehrling eines tuchhändlers, student der agrarwissenschaften und anglistik sowie als journalist), ihn in gestalt seiner eigenen schule fand und in bewundernswerter konsequenz - nicht ohne eine gehörige prise immer selbstironischer eitelkeit - ging, gleich ob er verlacht, angefeindet oder bejubelt wurde. so mühte er sich auf dem höhepunkt seiner popularität in den jahren 1967-1973 eine instrumentalisierung seines werkes durch vordergründig politisch motivierte interessenten („... kampf für kommunismus, sozialdemokratie oder was auch immer ..." NEILL 1972) zu verhindern - obgleich er selbst keineswegs unpolitisch war, und sich in den 1910-30iger jahren als sozialist bezeichnet hatte.zu kurz kommt in KÜHNs darstellung lediglich der blick auf die lebenswirklichkeit summerhills, hier kann die veröffentlichung des langjährigen summerhillmitarbeiters matthew APPLETON (summerhill - kindern ihre kindheit zurückgeben. 2000) einen aktuellen wie gleichermaßen intensiven einblick bieten.

  • Duane
    2019-03-21 11:05

    Ah! Neill!! Ich hab den geliebt. Diese Bio gibt eine vorzügliche Übersicht über das Leben dieses außergewöhnlichen Menschen. Ich kann nur sagen: Lang lebe Summerhill!