Read Das Problem sind die Lehrer: Eine Bilanz by Sigrid Wagner Online

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Lehrer zu sein, geh rt zu den wichtigsten Aufgaben unserer Gesellschaft Doch Deutschlands Lehrer stehen ihren Sch lern in vielen F llen desinteressiert oder autorit r gegen ber Sigrid Wagner war selbst ber 20 Jahre lang Lehrerin und geht mit ihren Kollegen hart ins Gericht Anhand erschreckender Beispiele aus ihrem Berufsleben offenbart sie die Defizite in deutschen Lehrerzimmern und kritisiert Inkompetenz, Neid und Mobbing unter den Kollegen sowie Machtmissbrauch, Willk r und Schikane den Sch lern gegen ber Sie meint Die falschen Menschen werden aus den falschen Gr nden Lehrer....

Title : Das Problem sind die Lehrer: Eine Bilanz
Author :
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ISBN : 3499633019
ISBN13 : 978-3499633010
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Rowohlt Taschenbuch Auflage 1 21 August 2018
Number of Pages : 296 Pages
File Size : 590 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Das Problem sind die Lehrer: Eine Bilanz Reviews

  • Alexander Busse - Rogue Academy
    2019-04-01 02:43

    Dass es um unsere Schulen nicht zum Besten bestellt ist, ist kein Geheimnis. Das Spiel ist altbekannt: Alle sind ganz überrascht vom Paukenschlag, wenn alle paar Jahre die Ergebnisse internationaler Bildungsstudien und Rankings der Öffentlichkeit präsentiert werden. Anschließend ist man damit beschäftig zu erklären, warum das mediokre Ergebnis eigentlich doch wie ein Platz in der Spitzengruppe gewertet werden kann.Da müsse dann „mehr Geld in Bildung gesteckt“ werden, und die Schule „könne ja nicht das ausgleichen, was im Elternhaus bereits verbockt wurde“. Selten richtet sich jedoch der Blick auf die Protagonisten in diesem schlechten Schauspiel - die Lehrer. Jene Figuren, die sich gerne als Zugpferd im „einem der besten Schulsysteme der Welt“ sehen.Sigrid Wagner wirft mit ihrem Buch „Das Problem sind die Lehrer - eine Lehrerin pack aus“ nun Licht auf diese Spezies und ihr Verhalten in freier Wildbahn: Statt sich für den Lernerfolg der Schüler verantwortlich zu sehen und als Dienstleister zu verstehen, steckt die Lehrerschaft ihre Energie zu oft in Machtspielchen, Egoismen und Animositäten. Die Schule ist ein Umfeld, das Duckmäuser und Schleimer heranzieht. Die Falschen Leute werden aus den falschen Gründen Lehrer. So lauten einige der bewusst polarisierenden Thesen des Buches.Gerade dadurch liefert das Buch zu einem wichtigen Beitrag zum Thema Bildungsmisere, wo gerne so getan wird, als wäre durch das Drehen an zwei- drei Stellschrauben alles wieder im Lot. Hier wird dagegen gleich scharf geschossen - beendet wird die Schonzeit für jene Berufsgruppe, über die ein Landschaftsgärtner im Freundeskreis folgendes sagte: „Die übelsten Kunden die Du haben kannst, ist ein Lehrerehepaar. Die stehen immer neben dran und wissen alles besser“.

  • Müller
    2019-04-23 02:34

    Sofort beim Erscheinen des Buches erschienen die ersten kritischen Aufschreie der Lehrerschaft wie „Nestbeschmutzer“ o. Ä. - Aber solange nur geschimpft und von sich gewiesen wird, findet kein Auseinandersetzen mit berechtigter Kritik statt.Kinder sollen als gefestigte Menschen mit Rückgrat auf das Leben vorbereitet werden. Diese Aufgabe teilen sich unter anderem Eltern und „qualifizierte Pädagogen“ in der Schule. Was aber tun, wenn sich in der Schule nicht die gefestigten Lehrerpersönlichkeiten finden, die es für den Job eigentlich braucht? Wenn Lehrer vor der Klasse fremde Fächer von Kollegen schlechtmachen und als unnütz abstempeln? Was tun, wenn Pädagogen den Schülern offen sagen, dass Jungen grundsätzlich eine Note schlechter bekommen und dies auch praktizieren? (Und diese Aussage im späteren Elterngespräch als „Scherz“ abtun.) Lehrer sich maßlos in fast narzisstischer Weise überschätzen, und nicht umgehen können, wenn Schüler gelegentlich mehr als sie wissen? Pedanterie mit Großmut vertauscht wird? Dramatisch wird es dann, wenn man feststellt, dass viele Lehrer ihre Machtposition in der Schule voll ausleben. Und frustrierend für Schüler wie Eltern zu sehen, wie wenig Möglichkeiten bestehen, Kritikpunkte anzusprechen, ohne persönliche Nachteile davonzutragen. Nicht zu selten sehen Lehrer Kritik als persönlichen Angriff, den das dazugehörige Kind ausbaden muss. Viele Lehrer sehen sich mit ihrem Beruf als Opfer der Gesellschaft und sich damit legitimiert, Kritik abperlen zu lassen. Zurück bleiben frustrierte Schüler, die lernen, dass nicht Leistung und Charakterstärke zählt, sondern Willkür und Machtspiele. Wohlgemerkt, es geht nicht um die kleinen genialen Prinzen, die aus Sicht der Eltern zu Unrecht schlechte Noten bekommen. Es geht um das Ertragen von Ungerechtigkeiten und das Ausgeliefertsein an Lehrer, die fehlenden Charakter und Rückgrat auf dem Rücken der Schüler austragen. Ein in der Praxis rechtsfreier Raum.Ich freue mich auf einen zweiten Band:Wie bringe ich Kritk zu Lehrern, ohne Nachteile für meine Kinder

  • Assi Gertrud Kampert
    2019-04-14 05:37

    Das Buch ist kurzweilig geschrieben und gibt genau das wieder, was man als Mutter von Jungen erlebt hat. Ich kann dem nur beipflichten und sagen, dass hier endlich einmal das tatsächliche "Übel" genannt wird. Unsere Lehrer sind auf ihren Beruf nicht genügend im praktischen vorbereitet worden. Auch Jungen müssen mal wieder gefördert werden. Die Mädchen sind mittlerweile genügend bevorzugt worden.

  • Amazon Kunde
    2019-03-30 01:42

    👍

  • Watson2
    2019-03-26 03:32

    vor allem, dass sie das endlich mal aussprach was Eltern tag-täglich erleben: Dass Jungs massiv benachteiligt werden. Das fängt damit an, dass emfohlen wird, die Jungs ruhig zu stellen - wie auch immer, notfalls mittels Ritalin. Hauptsächlich die GrundschullehrerIN hat ihre Ruhe. Und Mädchen werden allein schon fürs brav und nett sein belohnt. Bei gleicher Leistung werden Jungs schlechter benotet, oft dient auch die Note dazu, Jungs zu "disziplinieren". Männliche/jungs-Eigentschaften werden schlecht gemacht, die Jungs dürfen nicht mehr natürlich sein.Wen wundert es dann noch, wenn sie sich auflehnen, nicht gerne zur Schule gehen? Mit all den bekannten Folgen...Und es ist umfassend und endet bei der abstrusen Regelung "Mädchentore zählen doppelt" beim Fussball (auch wenn einige Mädchen besser spielen als nicht wenige Jungs). Als ich mal fragte, ob beim Kunsturnen, Tanzen oder ähnlichem Jungs dann doch bitte auch bevorzugt werden, kams beinahme zum Eklat. So werden die Jungs schon früh dran gewöhnt, dass im Jahr 2018 dank Quoten usw. längst Frauen bevorzugt werden. Anders lässt sich diese offensichtliche Ungleichbehandlung nicht mehr erklären.A propos Quoten: Eklat Nr. 2 wenn man mal fragt, warum es Frauenquoten in Aufsichtsräten gibt, aber keine für Grundschullehrer. Spätestens dann merkt man, wie viele (nicht alle), LehrerInnen längst ticken. Von Echter Gleichberechtigung wollen die nichts wissen. Ich halte nicht viel von Quoten, aber es geht einfach nicht an, dass nur "in eine Richtung" quotiert wird.All das und mehr ist wichtig, und es ist klasse, dass die Autorin das auf kurzweilige, aber doch ernste Weise, aufgreift. Endlich!