Read Wie das Gehirn die Seele macht by Gerhard Roth Online

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Das Gehirn ist der Sitz der Seele Aber wie genau entstehen das Psychische, unsere Pers nlichkeit, unser Ich Worauf beruhen psychische Erkrankungen Und wie kann man sie therapieren In der vollst ndig berarbeiteten Neuauflage hinterfragen die Autoren au erdem die Wirkung anerkannter Psychotherapien und stellen eine neue Art der Therapie vor, die auf j ngsten Erkenntnissen der Neurobiologie fu t.Die j ngsten Fortschritte der Neurowissenschaften in Kombination mit modernen Forschungsmethoden machen es m glich, fundierte Antworten darauf zu geben, wo im Gehirn die Seele zu verorten ist wie der Aufbau der Pers nlichkeit verl uft worauf psychische Erkrankungen beruhen warum die Wirksamkeit von Psychotherapien nicht gut belegt ist warum alte Muster immer wieder unser Verhalten bestimmen und so schwierig zu ver ndern sind warum Menschen mit antisozialen Pers nlichkeitsstrukturen nur schwer behandelbar sind wie man im Rahmen der Psychotherapie oder mit Medikamenten auf die Psyche einwirken kann Dieses Buch d rfte f r neuen Diskussionsstoff sorgen Steve Ayan, Spektrum der Wissenschaft...

Title : Wie das Gehirn die Seele macht
Author :
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ISBN : 3608962514
ISBN13 : 978-3608962512
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : Klett Cotta Auflage 1 berarbeitete und erweiterte Auflage 2018 31 Mai 2018
Number of Pages : 520 Seiten
File Size : 775 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Wie das Gehirn die Seele macht Reviews

  • I. Hoppe
    2019-05-25 21:54

    Ein Buch, gut verständlich, aber sehr wissenschaftlich. Gut für den interessierten Laien welcher vor der Entscheidung steht, welche Therapieform er wählen möchte, bzw. der sich fragt, ob eine Therapie Sinn macht.

  • Amazon Kunde
    2019-05-05 01:02

    sehr ansprechendes Buch, für Interessierte jedoch auch für Experten spannnend und leicht verständlich zu lesen, viele Details einfach auf den Puinkt gebracht

  • Marc S. Huf
    2019-05-02 23:51

    Ein veritables Problem ist die seit mehr als 100 Jahren nicht nur mit spitzer Feder, sondern manchmal auch mit dem Skalpell geführte wissenschaftliche Auseinandersetzung in der Medizin und Psychologie, Neurologie, Psychiatrie und Psychoanalyse und zwar immer wieder, wenn es um den Sitz der Seele geht. Oft sind es Forscher, die mit verteilten Rollen das Leib-Seele-Problem angehen: Je ein Experte für Körper und Psyche, zum Beispiel ein Neurobiologe und eine Verhaltenspsychologin, Gerhard Roth und Nicole Strüber, die zeigen zu können glauben, "Wie das Gehirn die Seele macht". Sollte aber die Psyche in einem neuronalen Netz gefangen sein, das die vollkommene „Anpassung des Organismus an die Umwelt“ besorgt?" Sitzt die Seele etwa im limbischen System? Die Kritik an diesem Konzept wird häufig geäußert, soeben auch in dem "Buch Ärzte, Dichter ud Rebllen-psychosomatische Aspekte ihres Wirkens", Würzburg 2018.

  • rlandsberger@t-online.de
    2019-05-09 02:37

    Mir gefallen die Brückenschläge die die moderne Hirnforschung zur Theologie herstellt. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen. Es revolutioniert das eigene Denken und führt zu einer veränderten Perspektive

  • Vielnix
    2019-05-22 00:49

    Ich habe mir das Buch vorgenommen, da ich vor kurzem Homo Deus von Yuval Noah Harari gelesen habe (ebenfalls sehr empfehlenswert) und ich dabei an einigen Stellen stutzte.Darin heißt es, niemand wisse, wozu das Bewusstsein überhaupt da sei. Die beste Erklärung, so Harari, sei, dass es ein Nebeneffekt, eine Art Umweltverschmutzung darstelle, die keine Funktion habe.Das widerspricht meiner Intuition, und Roth bestätigt dies in seinem Buch auch. Ohne Bewusstsein kein planvolles Handeln, keine Vorstellungskraft, keine imaginären Reisen, wohin auch immer. Unser stark entwickeltes Bewusstsein macht unser Menschsein zum großen Teil aus.Dass das Bewusstsein nur einen kleinen Teil unser Persönlichkeit ausmacht, dass es keinen Sitz im Hirn hat, vielmehr das Zusammenspiel vieler Areale über weit verstreute Gebiete einen besonderen Zustand auslöst, dass es keinen kleinen Zwerg gibt, der die Hebel umlegt, sondern das Gehirn aus sich selbst heraus funktioniert: all das wusste ich schon vorher.Neu war mir der Gedanke, warum sich das Bewusstsein so beharrlich einer klaren Beschreibung entzieht. Es sei eben kein neurologisches Problem, sondern ein erkenntnistheoretisches, er nennt es auch Pseudoproblem. Denn man könne die Hormone, den Stoffwechsel, Ursache und Wirkung erkunden, dürfe sich aber dabei nicht einbilden, irgendwann einmal das Bewusstsein selbst beschreiben zu können.Inhaltlich stellt das Buch so ziemlich das Maximum dessen dar, was man in ein populärwissenschaftliches Buch packen kann. Es ist deshalb nicht leicht zu lesen, da die Faktenmenge einfach schon recht hoch ist, auch gedanklich sind einige Stellen anspruchsvoll. Zumal, wenn das Vorwissen nicht sonderlich hoch ist, dürften einige die Lektüre nach kurzer Zeit frustriert beenden.

  • EvaL
    2019-05-23 03:52

    ein leicht zu lesendes Buch das dem Leser einen guten Einblick in die Gehirnfunktionen vermittelt und die Neurobiologie sehr anschaulich vermittelt. Leser die einer Kirche angehören wird es zum Nachdenken anregen.

  • Zen
    2019-05-21 03:03

    Das Buch enthält viele interessante Informationen über Neuropsychologie, aber man könnte den Inhalte leicht auf die Hälfte kürzen und es würde nichts verloren gehen. Mehr Übersichtsgrafiken würden auch nichts schaden.

  • Openuser
    2019-05-25 20:41

    Wer ein Buch zum Thema sucht wird vom Altmeister Roth immer noch sehr gut bedient. Unter "Seele" versteht Roth, ganz Naturalist, alle Vorgänge in unserem bewussten, vorbewusst-intuitiven und unbewussten Fühlen. Dies vorweg, um Missverständnisse zu vermeiden. Ich habe das Buch mit seinem früheren Buch "Fühlen, Denken, Handeln" aus dem Jahre 2003 verglichen. Der Text ist lesbarer geworden, es gibt weniger Fachbegriffe zu bewältigen. Auf die unselige Willensfreiheit- und Determinismusdebatte verzichtet Roth im neuen Buch. Das Thema kommt nur indirekt zur Sprache, weil ja die Gehirntätigkeit dem kognitiven Erlebnis vorangehen muss.Weiterhin nicht mehr explizit in speziellen Abschnitten behandelt werden zum Beispiel Sprache und Verstehen, Intelligenz, Kreativität, Kleinhirn, Gedächtnis, Emotionen. Einzelne Bemerkungen dazu gibt es natürlich noch, aber nur am Rande und über das Buch verstreut. Denken Fühlen Handeln war zweifellos das komplettere Buch.Einzug gehalten hat die Epigenetik, 2003 war das noch kein Thema. Wichtig, wenn es etwa um Persönlichkeitsstörungen und Entwicklung der kindlichen Psyche geht.Neu sind die Kapitel über Psychische Erkrankungen und Psychotherapien sowie die neurowissenschaftliche Bewertung dieser Therapien. Viel ausführlicher also noch 2003 werden zum Beispiel Depressionen behandelt. Unter dem Strich aber ist man immer noch weit davon entfernt, diese Krankheit ursächlich verstehen und behandeln zu können.Auch neu ist Roths Unterteilung des limbischen Systems in eine untere limbische Ebene (lebenserhaltende vegetative Funktionen), mittlere limbische Ebene (emotionale Konditionierung) und obere limbische Ebene (bewußte Gefühle und Motive). Ob diese Unterteilung allerdings nur didaktische Gründe hat konnte ich nicht herauslesen.Ich hätte es begrüßt, wenn Roth selber den Fortschritt in seiner Disziplin explizit aufgezeigt hätte. Denn ich habe keine Zeit, diese 2 Bücher zu lesen, zu vergleichen, und nach den Änderungen zu suchen. Einige Zeichnungen und Texte konnten aus dem 2003-Buch einfach übernommen werden. Dagegen haben viele neue Studien und Bewertungen Einzug gehalten. Aber für einen Laien ist das alles schwer einzuschätzen.Neugierig wäre ich auch, wie Philosophen die Entwicklung der Neurobiologie während der letzten 10 Jahre bewerten. Gibt es philosophisch relevante Neuerungen? Mir scheint, das ist nicht der Fall. Roths philosophisches Resümüe ist das gleiche wie im Jahr 2003.