Read Persönlichkeits- und Differentielle Psychologie: Quellen zu ihrer Entstehung und Entwicklung (Schlüsseltexte der Psychologie) by Georg Eckardt Online

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In diesem Buch werden Quellentexte zur Vorgeschichte und Geschichte der Pers nlichkeits und Differentiellen Psychologie vorgestellt und kommentiert Auf diese Weise erh lt der Leser die Leserin ein authentisches Bild von der historischen Entwicklung des Faches Die Quellentexte enthalten prototypische Arbeiten ber theoretische und fachmethodische Orientierungen, Kontroversen und exemplarische empirische Beitr ge....

Title : Persönlichkeits- und Differentielle Psychologie: Quellen zu ihrer Entstehung und Entwicklung (Schlüsseltexte der Psychologie)
Author :
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ISBN : 9783658139414
ISBN13 : 978-3658139414
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : Springer Auflage 1 Aufl 2017 12 Januar 2017
Number of Pages : 172 Seiten
File Size : 862 KB
Status : Available For Download
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Persönlichkeits- und Differentielle Psychologie: Quellen zu ihrer Entstehung und Entwicklung (Schlüsseltexte der Psychologie) Reviews

  • S.A.W.
    2019-03-15 21:53

    Seit der Säfte-Lehre des Hippokrates und der Temperamentslehre von Galen macht sich der Mensch Gedanken über Charaktertypen. Hildegard von Bingen entwickelte die Temperamente weiter zum Sanquiniker, Choleriker, Melancholiker und Phlegmatiker. Auch Kant übernimmt die Galen'sche Temperamentslehre unkritisch. Lavater entwickelt die Physiognomik als Parallele zwischen dem Gesicht und seelischen Eigenschaften. Bahnsen entwickelt die Charakterologie auf der Grundlage der Schopenhauer'schen Philosophie des Willens. Klages verwendet die Graphologie als erstes psychodiagnostisches Instrument, das heute noch in Gebrauch ist. Kretschmer spricht dem leptosomen, dem pyknischen und den athletischen Körperbau typische Eigenschaften zu. Wilhelm Stern begründet 1911 die differentielle Psychologie, wobei er die Einmaligkeit jedes Individuums betont. Er nutzt als erster die Varianz- u die Korrelationsforschung für die Beschreibung von Persönlichkeiten, fordert aber auch eine metaphysische Grundlage dafür.S.Freud entwickelt eine detaillierte Struktur der Persönlichkeit (Es-Ich-Überich), Bewusstes- Unbewusstes, Abwehrmechanismen)Jung unterscheidet zwischen Extraversion u Introversion, was Eysenck heftig kritisiert.Gordon Allport 1937 begründet die Lehre der Eigenschaften des Menschen.H.J. Eysenck, Guilford u Cattell sprechen vom nomothetischen Eigenschaftsbegriff und verwenden dazu die Faktorenanalyse. Sie verlangen, dass die Eigenschaften messbar sein müssen und entwickeln dazu Persönlichkeitsfragebögen.A. Wellek hingegen verlangt eine phänomenologische Beschreibung der Persönlichkeit.Thomae, H betont die Persönlichkeit als Prozessgestalt. Bandura sieht die Persönlichkeitsentwicklung als Produkt der Lebenssituation. Ein Konsens entstand in Goldbergs Modell der Big Five 1990: Extraversion, Gewissenhaftigkeit, Neurotizismus, Verträglichkeit, Offenheit.Eysenck versuchte zu Kausalmodellen vorzustoßen und sah die Ursachen von E(Extraversion) und N(Neurotizismus) im Aufbau des Gehirns, speziell des limbischen Systems.Nach wie vor gibt es eine Vielfalt von konkurrierenden Schulen der differenziellen Psychologie mit widersprechenden Persönlichkeitsmodellen.Opelt R, Autor von "Familienmuster: Wie das Herz wächst. Mit Familienstellen den Weg zur eigenen Persönlichkeit finden