Read Die Lawine (DuMont True Tales): Freeski-Albtraum am Tunnel Creek by John Branch Online

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Neuschnee, blauer Himmel, eine kilometerlange, unber hrte Abfahrt in einer der sch nsten und wildesten Skiregionen der USA Doch innerhalb weniger Sekunden verwandelt sich der Hang f r eine Gruppe von 16 Skifahrern in eine rasende Falle aus Abermillionen Tonnen Schnee, die kein Erbarmen kennt....

Title : Die Lawine (DuMont True Tales): Freeski-Albtraum am Tunnel Creek
Author :
Rating :
ISBN : 3770169743
ISBN13 : 978-3770169740
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : DUMONT REISEVERLAG Auflage 1 5 April 2017
Number of Pages : 305 Pages
File Size : 880 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Die Lawine (DuMont True Tales): Freeski-Albtraum am Tunnel Creek Reviews

  • Amazon Kunde
    2019-04-27 00:57

    Kurzes aber sehr spannendes Buch. Man fühlt sich, als wäre man dabei gewesen und fiebert von Anfang bis Ende mit.

  • Oh Captain my Captain
    2019-05-23 01:46

    Am 19. Februar 2012 brachen 16 Extremsportler zu einer riskanten Freeskiing-Abfahrt am Tunnel Creek in den Cascades im Nordwesten der USA auf. Trotz verschiedener Warnungen und einer ungünstigen Wetterlage setzen sie ihr Vorhaben in die Tat um. Eine Stunde lang können sie den atemberaubenden Pulverschnee abseits der Pisten genießen, bis es zur Tragödie kommt. Eine der schlimmsten Naturgewalten bricht über sie hinweg. Eine Lawine! Vier von ihnen wurden unter einer Lawine begraben, nur einer überlebte.Über dieses Lawinenunglück schrieb der amerikanische Sportjournalist John Branch eine Reportage, für die er 6 Monate lang recherchierte. In der Öffentlichkeit löst die Lawine am Tunnel Creek eine weitere Lawine aus. Die New York Times machte daraus Ende 2012 ein Online-Feature, das wiederum eine Lawine der Begeisterung im World Wide Web auslöste. Der Artikel mit seinen enormen interaktiven Möglichkeiten ist zwar in englischer Sprache aber dennoch hoch interessant. Ich habe den Link in den Kommentaren zu dieser Rezension eingefügt.Im Endeffekt umfasst das Buch einen Teil des interaktiven Artikels der New York Times. Für das bessere Verständnis bereitet der Autor das Thema sehr interessant vor, indem er erst einmal Information zu dem Skigebiet Tunnel Creek und Lawinen erläutert. Danach folgt die Darstellung des schrecklichen Ereignisses. Besonders gefällt mir die Herangehensweise von John Branch, indem er die verschiedenen Personen durch Dialoge nach und nach einführt. Diese Erzählweise ist sehr spannend und man fühlt sich mit dabei, als wäre man ein Teil der Gruppe.Das kleine Büchlein mit einem Hardcover-Einband hat in etwa die Größe eines kleinen Notizbuches oder von zwei Zigarettenschachteln. Es eignet sich aus diesem Grund perfekt für Unterwegs um es Zwischendurch zu lesen. Die über 100 Seiten der Geschichte überzeugen in lebhafter und bildlicher Sprache. Gepaart wird dies noch mit einigen Bildern, was die Geschichte unterstützt.Diese wahre Geschichte hat mich beim Lesen gefesselt, da sie die Tragödie eindrucksvoll darstellt.

  • Viking
    2019-04-26 20:29

    Der Autor ist Sportreporter und hat eine Langreportage (6 Monate Recherche) über den Lawinenabgang 2012 am Tunnel Creek im Kaskadengebirge in den USA geschrieben. Damit bekam der Lawinenabgang in den USA eine merkwürdige Berühmtheit.Am 19. Februar 2012 will eine Gruppe von 16 Leuten eine Stunde lang den traumhaften Pulverschnee abseites der Pisten am Tunnel Creek genießen. Alle sind erfahrene und intelligente Leute, die sich mit der Gefahr abseits der Pisten auskennen. Ortsansässige sind mit dabei und trotz Warnungen am Morgen vor Lawinenabgängen machen sie sich auf den Weg. Sie sind alle ausgerüstet mit Beepern, Sonden und Schaufeln. Doch was nutzt ihnen all die Ausrüstung bei dem Anrollen einer Lawine dieser gigantischen Größe.....Lawinen schicken keine Warnungen voraus und werden meistens von ihren eigenen Opfern ausgelöst.Das Büchleich hat ein kleines Format, die Größe von zwei Zigarettenschachteln. Die Geschichte umfasst einhundert Seiten. Schwarz-weiß Bilder sind ab und zu eingefügt.Der Autor stellt nach und nach in spannenden Dialogen die Teilnehmer vor, so bindet sich der Leser gefühlsmäßig an sie. Daneben gibt er etliche Informationen zu dem Skigebiet in den Kaskaden und zu Lawinen im allgemeinen. Die wahre Geschichte (true tale) ist sehr interessant zu lesen, es ist keine Reportage, sondern eine lebende Geschichte mit tragischem Ausgang.

  • Dr. M.
    2019-05-06 01:36

    Mehr als ein Dutzend Wagemutige versammeln sich an einem Hang zu einem "Freeski-Abenteuer". Neuschnee, blauer Himmel und eine der wildesten Abfahrten der USA – so sehen die Zutaten für dieses Erlebnis aus. Jedenfalls wenn man den Mitteilungen auf der Rückseite dieses Büchleins glaubt. Doch die Wahrheit ist eine ganz andere. Tatsächlich nämlich herrscht gerade wegen des Neuschnees akute Lawinengefahr. Und 16 Leute sind viel zu viel. Aber der Gruppendruck lässt bei denjenigen von ihnen, die die Gefahr ahnen, die Signale ungehört verhallen. Es wird schon gut gehen. Ist ja noch nie etwas passiert. Und außerdem sind echte Experten dabei. Wir sind gut ausgerüstet, selbst wenn etwas Schlimmes geschieht.So kann man sich Mut zusprechen, obwohl man sich eigentlich der Gefahr bewusst ist und den Irrsinn doch eigentlich nicht mehr mitmachen möchte. Es dauert nicht lange, und der Albtraum nimmt seinen Lauf. Wer am Anfang einer Lawine erwischt wird, hat kaum noch eine Chance. Die schiere Masse des Schnees, mitgeschleuderte Steine und Bäume können menschliche Körper zerfetzen.Diese 2012 entstandene Reportage von John Branch wurde später mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Den Opfern und Rettern dieser Katastrophe soll damit ein Denkmal gesetzt werden, heißt es am Ende des Buches. Man kann geteilter Meinung sein, ob das irgendetwas nutzen wird. Abgesehen davon, dass ich diese Reportage stellenweise recht langweilig fand, werden sich auch von ihr weitere Wahnsinnige nicht abhalten lassen, denn der gewöhnliche Zeitgenosse glaubt immer, dass Katastrophen stets nur die anderen ereilen. Selbst das Wort Katastrophe beschreibt eigentlich nicht, was wirklich passiert ist. In Wirklichkeit waren die Ereignisse recht vorhersehbar, weswegen man durchaus von einer Dummheit sprechen kann, wenn es darum geht, sich in einer solch großen Gruppe auf diesen rutschigen Hang zu begeben. Leider hat man bei Selbstüberschätzung und Respektlosigkeit vor den Kräften der Natur nicht selten keine Möglichkeit mehr, daraus zu lernen.Doch darauf geht der Autor nur am Rande ein. Er hält sich mit Kritik eher zurück und beschreibt recht langatmig auf vielen Seiten die Entwicklung bis zum Beginn des Lawinenabgangs, der mit hoher Wahrscheinlichkeit von der Gruppe selbst ausgelöst wurde. Wie es sich anfühlt, Teil einer Lawine zu sein, und was den Opfern tatsächlich geschehen ist, liest man danach auf wenigen Seiten. Alles in allem kein besonderes Leseerlebnis.