Read Sterben und Tod im Familienleben: Beratung und Therapie von Angehörigen von Sterbenskranken (Praxis der Paar- und Familientherapie) by Miriam Haagen Online

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Wird eine Familie vom bevorstehenden Tod eines ihrer Mitglieder betroffen, so bedeutet dies h ufig eine tiefe Ersch tterung des famili ren Gleichgewichts Im medizinischen und psychosozialen Bereich werden Angeh rige allerdings noch unzureichend beachtet und in die Beratung und Psychotherapie kaum mit einbezogen Das Buch zeigt Wege auf, Familien in diesen Situationen zu unterst tzen, ihre Ressourcen zu st rken und Traumatisierungen vorzubeugen.Einleitend beschreibt der Band Hintergrundwissen zu Trauerreaktionen und Trauer ausl senden Situationen bei Erwachsenen sowie bei Kindern und Jugendlichen Der Schwerpunkt des Buches liegt auf Familien, in denen ein Mitglied sterbenskrank ist Ausf hrlich legen die Autorinnen dar, wie Gespr chssituationen mit den verschiedenen Familienangeh rigen gestaltet werden k nnen und veranschaulichen dies anhand zahlreicher Fallbeispiele M glichkeiten der Behandlung und Beratung in den Phasen der palliativen Situation, des Abschiednehmens und des Trauerns werden er rtert Abschlie end geht der Band auf Erfahrungen und Reaktionen des Therapeuten ein und gibt Anregungen, mit den oftmals belastenden oder hemmenden eigenen Empfindungen umzugehen....

Title : Sterben und Tod im Familienleben: Beratung und Therapie von Angehörigen von Sterbenskranken (Praxis der Paar- und Familientherapie)
Author :
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ISBN : 3801722686
ISBN13 : 978-3801722685
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : Hogrefe Verlag Auflage 1 22 Februar 2013
Number of Pages : 165 Seiten
File Size : 794 KB
Status : Available For Download
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Sterben und Tod im Familienleben: Beratung und Therapie von Angehörigen von Sterbenskranken (Praxis der Paar- und Familientherapie) Reviews

  • Tabea Spilger
    2019-02-04 18:30

    Zu diesem Thema gibt es in der Fachwelt nicht sehr viele Bücher. Sehr hilfreich fand ich, dass Vor- und Nachteile von Aufklärung von Kindern über Krankheit und Sterben von Familienmitgliedern aufgezeigt werden, da sich selbst Fachleute wie Psychotherapeuten oft unsicher sind, wie man mit dem Thema adäquat umgeht.

  • Juliane Walther
    2019-02-02 12:46

    Der Band „Sterben und Tod im Familienleben“ bietet auf 164 Seiten eine fundierte Wissens- und Erfahrungssammlung zu einem Thema, welches noch viel zu wenig Aufmerksamkeit erhält und letztenendes ein Dasein am Rand unserer Gesellschaft führt. Umso wichtiger sind Arbeiten, welche einen Überblick über das Feld geben und einfühlsam Möglichkeiten in der Praxis aufzeigen.Wirklich gut gelungen finde ich die umfassende Perspektivendarstellung. Die meisten Bücher auf dem Markt befassen sich nur mit einer spezifischen Rolle in der Herangehensweise: Nur für Therapeuten, nur für Angehörige... Die Gliederung führt klar durch die Erfahrungsräume von Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen und wird durch einen Blick auf die Empfindungen des Professionellen abgerundet. Auf diese Weise kann Verständnis für beide Seiten der Beteiligung ermöglicht werden, was gerade in solchen fragilen Sitationen großen Mehrwert besitzt.Von der Struktur her ist das Buch logisch und umfassend. Die Kurzzusammenfassungen an den Seiten erleichtern die Orientierung und bringen die wesentlichen Aussagen des Textes auf den Punkt. Herzstücke des Buches sind für mich die Fallbeispiele. Sicher findet man sich nicht in jedem einzelnen Beispiel selbst wieder. Doch sie vermitteln die grundlegenden Prinzipien; stets respektvoll, wertfrei und aus dem Leben heraus. Dies ermöglicht dem Leser eine persönlichere Annäherung, wo doch sonst oft genug innerer Sicherheitsabstand gewahrt bleibt, und man über die Theorie nicht hinauskommt.Ich hätte mir ein wenig mehr Inhalt zum Thema Selbstfürsorge gewünscht - das mag aber auch an meinen persönlichen Interessenschwerpunkten liegen. Im Buch wird vor allem auf Professionelle eingegangen und auf deren Möglichenkeiten zur Prävention von Burnout. Die Arbeit an eigenen Werten und Vortellungen wird auf einer viertel Seite angerissen; ist meiner Meinung nach aber grundlegend und eine wichtige Ressource – und zwar nicht nur für Professionelle, sondern ebenso für Familienangehörige. Sich über Organspende zu informieren reicht eben nicht aus. Wie die persönliche Auseinandersetzung mit solch sensiblem Themen aussehen kann, dafür hätte ich mir ein, zwei Fallbeispiele gewünscht. Doch trotz diesem sachten Kritikpunkt ein Dank an die Autorinnen, diesen Punkt überhaupt erwähnt zu haben - fehlt er doch in aller Regelmäßigkeit.Im Fazit ein gelungenes und einfühlsames Buch, welches einen guten Überblick verschafft und seinem Anspruch, den Leser an das Thema heranzuführen, ohne Vorschriften zu machen, gerecht wird. Klare Empfehlung!

  • ian s
    2019-01-28 12:42

    BuchbesprechungDas im Februar 2013 erschienene Buch Sterben und Tod im Familienleben – Beratung und Therapie von Angehörigen von Sterbenskranken von Miriam Hagen und Birgit Möller aus dem Hogrefe Verlag (164 Seiten 24,95€) habe ich gerne gelesen. Es gibt einen guten Überblick mit Hintergrundinformationen zur Verlusterfahrung/Trauer und geht insbesondere auf die altersspezifischen Trauerprozesse und Todeskonzepte bei Kindern und Jugendlichen ein. Für mich wurde die Auswirkung der modernen onkologischen und palliativen Therapien mit der Lebens- und Sterbensverlängerung neu beleuchtet. Die Unbestimmtheit des Todes und die sich möglicherweise über Monate hinziehende Sterbephase ist eine extreme Herausforderung für die ganze Familie und ihre Helfer, dies wird eindrucksvoll verdeutlicht. Diese Buch macht Mut sich dem Thema zustellen und zeigt mögliche traumapräventive Maßnahmen auf, ohne schlichte Handlungsanweisungen zu geben. Die vielen Fallbeispiele sind anregend und veranschaulichen die beschriebenen Themen und machen die Lektüre leichter. Die Randnotizen heben wesentliche Inhalte hervor und ermöglichen dadurch das schnelle Auffinden bestimmter Passagen. Wie ein roter Faden wird die Allgegenwärtigkeit der Erfahrung “...jeder überlebt irgendwann den Tod eines Familienangehörigen...“ und die Bedeutung des eigenen Erlebens bei der Betreuung von Sterbenden und Trauernden deutlich. Im letzten Kapitel sind die Helfenden im Mittelpunkt, deren Fähigkeit zur Selbstfürsorge und deren Bereitschaft, sich mit existenziellen Fragen auseinanderzusetzten, um die innere Haltung gegenüber den Familien einzunehmen. Die Autorinnen zeigen in Ihrer Professionalität „Gefühle des Berührtseins“ und die Erfahrung „den Zustand des Nichtwissens ertragen zu müssen“.Ich empfehle dieses besondere Sachbuch Psychotherapeuten, Ärzten und Beratern die Familien und Angehörige von Sterbenskranken betreuen.Dr. med. Christine Schroth der Zweite internistische Hausärztin und Leiterin von Trauergruppen beim Institut für Trauerarbeit