Read Der Gotteskomplex: Die Geburt und die Krise des Glaubens an die Allmacht des Menschen (psychosozial) by Horst-Eberhard Richter Online

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Horst Eberhard Richter beschreibt die moderne westliche Zivilisation als psychosoziale St rung Er analysiert die Flucht aus mittelalterlicher Ohnmacht in den Anspruch auf egozentrische gottgleiche Allmacht Anhand der Geschichte der neueren Philosophie und zahlreicher soziokultureller Ph nomene verfolgt er den Weg des angstgetriebenen Machtwillens und der Krankheit, nicht mehr leiden zu k nnen Die berwindung des Gotteskomplexes wird zur berlebensfrage der Gesellschaft und des modernen Menschen....

Title : Der Gotteskomplex: Die Geburt und die Krise des Glaubens an die Allmacht des Menschen (psychosozial)
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ISBN : 9783837922141
ISBN13 : 978-3837922141
Format Type : Hardback
Language : Deutsch
Publisher : Psychosozial Verlag 1 Februar 2012
Number of Pages : 344 Seiten
File Size : 570 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Der Gotteskomplex: Die Geburt und die Krise des Glaubens an die Allmacht des Menschen (psychosozial) Reviews

  • Chimaeron
    2019-03-19 23:31

    Wer sich befreien will von gängigen Ideologien, wer zusammenhängend verstehen will warum unsere Welt tickt wie sie tickt und dieser Farce nichts abgewinnen kann, der sollte dieses Buch lesen.

  • Dr. Klaus-Friedrich Nortrup
    2019-03-17 02:29

    Kein leichtes Buch zu einem wichtigen Thema. Der merkwürdige Atheismus in Europa beruht auf einer psychisch bedingten Überschätzung der eigenen Möglichkeiten. Mit verhehrenden Folgen.

  • Santo Domingo
    2019-03-06 01:32

    Ich habe mich vor längerer Zeit im Studium mit dem Buch beschäftigt und les es heute wieder und stelle fest, dass Richters Gedanken nichts von ihrer Faszination auf mich eingebüsst haben. Richters Gedankengänge und Beobachtungen laden zum Mitdenken ein, es fällt mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen, höchstens kurz mal, um mir meine eigenen Gedanken und Eindrücke zu machen, dann aber gehe ich weiter und folge Richters Argumente, die ich nicht zwingend übernehmen muss, die aber eine hohe Qualität philosophischer und sozialpsychologischer Art besitzen. Dieses Buch gehört seit Jahren zu meinen Lieblingsbüchern. Noch ein Wort für Christen: Hier wird nicht Gott oder der Glaube madig gemacht, sondern der Zusammenhang zwischen einem gesellschaftlichen Phänomen, das Parallelen zu bestimmten Formen schwerer seelischer (Persönlichkeits-)störunegn aufweist einerseits und dem Wunsch Gott abschaffen zu wollen und (eben grössenwahnsinniger) Art an seine Stelle treten zu wollen. Und wenn wir uns einmal anschauen, wie schnell sich Menschen auf alle mögliche "Selbsterlösungs"angebote einlassen und dabei allzugern Gott den Rücken kehren - koste es was es wolle - dann haben wir uns dem Zentrum der Gefahr zugewand, die Richter hier so engagiert beschreibt. Und dann möchte man handeln. Das Buch rüttelt auf und bewegt. Für Menschen, die sowohl gerne (selbst-)reflektieren als auch gerne tiefgründig nachdenken ist es uneingeschränkt empfehlenswert.

  • None
    2019-03-18 00:37

    Ein einmalig gutes Buch für den Leser, der sich für philosphische Zusammenhänge interessiert. Der Autor schreibt klar und deutlich verständlich, - auch für den reinen Laien!

  • None
    2019-03-19 22:22

    Was ist die Antriebskraft für die sog. westliche Gesellschaft, woher kommt unser Fortschritts-orientiertes Denken? Richter zeigt einen faszinierenden Ansatz auf, führt unser Streben auf eine Art Gottesverlust im Mittelalter zurück, den wir seither ausgleichen wollen.Gespannt nahm ich mir das Buch vor und suchte seine Erklärung für diese Idee, die Hintergründe.Richter leitet sie aus verschiedensten Ebenen des Alltags wie auch der Wissenschaft ab. Hier wird die neuzeitliche Einstellung zur Zeit genauso gestreift wie Kindheitstraumata. Ein gefährliches Unterfangen. Zwar führt es immer wieder zu überraschenden Zusammenhängen und bietet eine Fülle interessanter Denkansätze, bleibt jedoch letztenendes an der Oberfläche und behandelt zu viele Themen flüchtig um stichhaltig zu sein.Die klare Überzeugungskraft, die Herr Richter in einem Radiointerview beherrschte, geht in dem Buch leider verloren.

  • Audicoelo
    2019-03-25 20:41

    Beim Lesen des Buches sind mir viele Dinge klar geworden. Vor allem das Problem, dass der Mensch zwischen narzißtischen Omnipotenzgedanken und absoluter Ohnmach (eben dem Gotteskomplex) hin und her geworfen wird. Richter erkennt auch das eigentliche Problem: Den von Gott getrennten Menschen- wobei er das nicht "Sündefall" nennt.Alle Entwicklungen seit dem Mittelalter werden sehr gut beschrieben. Stellt sich jetzt die Frage: Warum kehrt der Mensch in diesem Konflikt nicht zu Gott zurück? Durch die Erlösung in Jesu Christi kann er es - es ist ihm angeboten. Freilig ist diese Lösung für einen intellektuellen Wissenschaftler vermutlich zu einfach und ebenfalls mit der Angst behaftet, wieder ins Mittelalter zurückzufallen. Was heißt denn Gottesfurcht? Eben nicht "Angst" vor Gott, sondern die Anerkennung seiner Hohheit, Ehrfurcht, liebende Hochachtung. Dieses Angebot bleibt der Autor schuldig- nun denn- es ist halt kein christliches Buch. Richter bietet durchaus Denkansätze zur Lösung des Konfliktes, aber während er von "Ablegen der Machtprinzipien", Sympathie und selbstloser Liebe spricht, sehen wir jeden Tag deutlicher, wie weit wir an diesem Ziele vorbeirennen (Kindestötungen/- misshandlungen, Mord und Totschlag, korrupte Herrscher)- nein: Der Mensch aus eigenem Antrieb kann es einfach nicht schaffen, er kann das Defizit, Gott nicht zu gehören, nicht ausmerzen- er versagt bei diesem Versuch kläglich. Der verlorene Sohn landet im Schweinestall, der verlorene Mensch ebenfalls- wir müssen zurückkehren und das Friedensangebot Gottes annehmen- nein, wir müssen nicht, aber wir dürfen es! Keiner liebt uns selbstlos außer Gott, keiner kennt uns besser- wenn wir uns IHM ausliefern, sind wir wirklich geborgen, denn seine Liebe zu uns ist wirklich das, was wir hier immer wieder so vermissen: Sie ist wirklich perfekt!!