Read Als wir zwanzig waren: Meine Erinnerungen an André Malraux und die Pariser Boheme by Clara Malraux Online

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Sie war eine der schillernden Pers nlichkeiten des 20 Jahrhunderts und erlebte die vielleicht abenteuerlichste Liebesgeschichte Clara Goldschmidt, Tochter deutsch j discher Emigranten in Paris, erinnert sich an ihre st rmische Ehe mit dem genialen Autor und Weltreisenden Andr Malraux, dem sp teren Kulturminister Frankreichs Schon die erste Begegnung ist wie ein Paukenschlag Beim Festbankett sitzt er ihr gegen ber, und Clara wei Das ist die Liebe ihres Lebens Sie ist selbstbewusst und rebellisch, und dieser schlanke junge Mann mit der Str hne in der Stirn entpuppt sich als gl nzender Kopf So herrlich kann man mit ihm ber Nietzsche, H lderlin und Tolstoi plaudern Andr Malraux, gerade neunzehn Jahre alt, Schulabbrecher und genialer Autodidakt, sp ter preisgekr nter Bestsellerautor und Kulturminister Frankreichs Wie Clara Goldschmidt verkehrte er in den Pariser Boh me Kreisen um Picasso und Chagall, Yvan Goll und Daniel Kahnweiler Bereits am ersten Abend verabreden die beiden, zusammen nach Florenz zu fahren Wenig sp ter sind sie schon verheiratet und begeben sich auf eine mehrj hrige Weltreise, die in einem Abenteuer mit weitreichenden Folgen gipfelt....

Title : Als wir zwanzig waren: Meine Erinnerungen an André Malraux und die Pariser Boheme
Author :
Rating :
ISBN : 3862200051
ISBN13 : 978-3862200054
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Graf 29 September 2010
Number of Pages : 585 Pages
File Size : 773 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Als wir zwanzig waren: Meine Erinnerungen an André Malraux und die Pariser Boheme Reviews

  • Dorothee
    2019-01-01 13:10

    Ich liebe es Biographien zu lesen... Aber von dieser hier bin ich sehr enttäuscht! Absolut uninteressant und auch die Schreibweise gefällt mir gar nicht. Leider kein empfehlenswertes Buch!!

  • cl.borries
    2019-01-13 15:11

    Clara Goldstein entstammte einer wohlhabenden deutsch-jüdischen Bürgerfamilie. Als sehr junge Frau lernt sie ihren Lebensgefährten André Malraux kennen. Im hier vorliegenden zweiten Band ihrer Memoiren beschreibt sie ihr Leben an der Seite eines Mannes, dessen außergewöhnliche Persönlichkeit sie tief beeindruckte. In den frühen zwanziger Jahren gehörten beide zur intellektuellen Jeunesse dorée in Paris, die in Künstlerkreisen verkehrte. Zugleich beschreibt Clara Malraux in ihrem Buch ihre eigene Suche nach Standfestigkeit und Stabilität. Die Gespräche zwischen André Malraux und Clara Goldstein drehen sich um Literatur und Kunst und zeigen zwei junge Menschen, die sich auf Augenhöhe gegenüberstehen. Die gleichgesinnte geistige Präsenz machte sie zu ebenbürtigen Partnern. Gleichwohl ist Clara behütet und geborgen aufgewachsen, so dass ihr Ausscheren aus dem bürgerlichen Gleichmaß ihre Familie in Aufruhr versetzte.Nur wenige Wochen nach der ersten Begegnung heiraten die beiden und beginnen eine mehrjährige abenteuerliche Reise zuerst nach Italien und später nach Asien. Ihre Reise endet in einem Desaster, als sie in Saigon eines Kunstraubs wegen verhaftet werden.Der Stil dieses Erinnerungsbuches ist streng formal. Viele Namen fallen, die allgemein bekannt sind: von Kahnweiler über Picasso zu Utrillo und vielen anderen mehr. Dadaisten, Surrealisten und Expressionisten bestimmten die damalige Kunstszene. Die Darstellungsform bedient sich der Andeutungen und zeigt äußerste Diskretion. Clara nennt ihren Mann ihren "Gefährten" und benennt ihn nur selten mit seinem Namen. Ihre reiche deutsch- jüdische Herkunft steht im Kontrast zu dem armen André Malraux, der erst später sowohl als Schriftsteller als auch als Kulturminister zu Ruhm und Ehren gelangte. Sehr kapriziös erscheinen die beiden jungen Menschen, die von der ungewöhnlichen Verbindung ebenso leben wie von der Sonderstellung, die beide schon in jungen Jahren in ihren Kreisen einnehmen. Sie hat das Geld, das sie gewinnbringend anlegen, um davon zu leben. Nach der Inflation ist davon nur wenig übrig. Dennoch gelingt es ihnen mit Hilfe vieler Freunde und Gönner finanziell über die Runden zu kommen.In differenzierten Berichten, klar und intelligent zeigt Clara Malraux sich als begabte Autorin, die ihren abenteuerlichen Reisen und Erlebnissen beredt Ausdruck zu geben vermag.In kleinen Zwischenbemerkungen erahnt man, dass das Leben an der Seite ihres chauvinistischen und anspruchsvollen Partners nicht leicht war. Sie meistert ihren Part, indem sie neben ihm wächst und sich selber zu einer beeindruckenden Persönlichkeit entwickelt.Die gedrängte Erzählung über ein viertel Jahrhundert erlaubt Einblicke in die goldenen zwanziger Jahre in Frankreich, die den Lebensjahren der beiden als Zwanzigjährige entsprach.Die Lektüre ist anspruchsvoll.

  • Michael Schulte
    2018-12-24 15:08

    Ich habe wohl noch nie lanweiligere und nichtssagendere Memoiren gelesen. Über die Pariser Boheme erfährt man so gut wie nichts, dafür endlose, dröge Reisebeschreibungen.