Read Das Leben ist schmutzig (Ariadne Kriminalroman) by Anne Goldmann Online

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Auf Leben und Tod Man kann eine Geschichte an jedem beliebigen Punkt beginnen Diese hier beginnt irgendwann im Sommer Oder auch ein paar Jahre vorher Zu einer anderen Jahreszeit Es schneit also vielleicht gerade, oder man schl ft zum ersten Mal bei weit offenem Fenster und tiefer als sonst Hausmeisterin Julia Wawerka hat sehr jung geheiratet Ihren gewaltt tigen Mann wirft sie nach Jahren des Duldens hinaus Sorgt allein f r ihren Sohn, h lt das Haus in Schuss Nach und nach lernt man die Mieter kennen, sp rt ihre ngste, ahnt verborgene Vorgeschichten Und dann findet der zerbrechliche Hausfrieden j h ein gewaltsames Ende Mord...

Title : Das Leben ist schmutzig (Ariadne Kriminalroman)
Author :
Rating :
ISBN : 3867541949
ISBN13 : 978-3867541947
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : Argument Verlag mit Ariadne Auflage 1 1 M rz 2011
Number of Pages : 288 Seiten
File Size : 566 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Das Leben ist schmutzig (Ariadne Kriminalroman) Reviews

  • Thomas MIGLINCI
    2019-01-14 02:19

    Ich fand das Buch sehr kurzweilig und spannend und habe es in einem Zug ausgelesen. Trotz der vielen handelnden Personen, aus deren jeweiligem Blickwinkel man den Fortgang der Geschichte sieht, war es leicht, den Überblick zu behalten, da sie durch ihre Sprache und Geschichte unverwechselbar sind. (Für Leser, die sich damit schwer tun, gibt es ein Personenverzeichnis.)Der eigentliche Krimi versteckt sich in den Geschichten der Bewohner eines alten Gründerzeithauses in einem Außenbezirk Wiens. Es sind kleine Leute, die da wohnen, mit einander befreundet sind, streiten, einander beobachten und bewerten. Die Hausmeisterin Julia und ihr Sohn stehen im Zentrum der Handlung. Julia baut sich nach der Trennung ein neues Leben auf, ihr Sohn steckt mitten in der Pubertät. Als im Haus eine Leiche gefunden wird, gerät nicht nur ihr Leben durch einander. Der alte Griesgram Pöhz, mein erklärter Liebling, mischt bei der Aufklärung mit und präsentiert auch gleich einen Täter. Eine Hausbewohnerin ist sicher, dass der Mörder im Haus lebt. Verdächtigungen sind Tür und Tor geöffnet.Leseempfehlung!

  • M. Scherb.
    2019-01-20 21:37

    Wie immer von Anne Goldman toll geschrieben. Selbst meine 87 jährigen Schwiegemutter hat es gut gefallen.Und jetzt ließt es der 92 jährige Schwiegervater !!!!

  • Ursula Steiger
    2019-01-04 00:28

    Die Geschichte spielt in einem Wiener Mietshaus. Hausmeisterin Julia Wawerka, alleinerziehende Mutter, hält das Haus in Ordnung. Nach und nach lernt man die Mieter kennen, die in verschiedenen Erzählperspektiven zu Wort kommen. Der ohnehin schon zerbrechliche Hausfrieden findet durch eine Leiche im Keller ein jähes Ende.Der Roman ist eigenwillig. Es gibt keine Ermittlerfigur, die Personen des Hauses mit ihren Sorgen und Ängsten stehen im Mittelpunkt, die Tat erfolgt erst, nachdem wir mit ihnen vertraut gemacht worden sind.Die Autorin erzählt und schildert mit Ruhe, langsam, langatmig. Die Milieustudie des Wiener Kleinürgertums ist spannungslos, doch nicht ganz uninteressant.Fazit: brav erzählt, habe mir aber mehr erwartet.

  • David Ramirer
    2019-01-17 03:20

    die meisten krimis bieten ein ähnliches strickmuster: (mindestens) ein mord passiert, ein/e kommissar/in taucht auf und arbeitet verbissen an der aufklärung, der täter wird gefasst (oder auch nicht).nicht so hier: der leser zieht am beginn des buches als bewohner eines gründerzeithauses in die handlung ein. er erfährt mitlebend und in rückerinnerungen der bewohner des hauses, was in deren leben die zentralen erfahrungsachsen bildet, die sich naturgemäß mit den anderen bewohnerachsen auf manigfaltige weise verknüpfen. anne goldmann schildert mit liebender zuneigung und viel klarer genauigkeit jeden einzelnen von ihnen. egal, ob es sich um einen pubertierenden bub, seine ihr leben neu ausrichtende mutter (die es, in wien unfassbar genug: schafft, sich aus dem verpuppungsstadium der hausmeisterei herauszuarbeiten), die alte dame mit dem hund, den briefträger und seinen mit ihm verfeindeten nachbarn handelt: alle werden sie von goldmann ernst genommen und trotz all ihrer unrundheiten und schwächen umfassend abgebildet.bestechend bei all dem ist ihre klare sprache. bisweilen wird die sprache der figuren selbst verwendet und angedeutet, um eine perspektivänderung nachvollziehbar zu machen, doch auch dann bleibt alles knapp genug, um nichts offenzulassen und offen genug, um die fantasie des lesers nicht einzuschränken. zwischen all diesen ereignissen aus den unterschiedlichsten blickwinkeln bildet sich zwischen den vignettenhaften absätzen eine musikalische spannung, die als spannungsbogen sehr subtil durch das buch führt. ein bisschen erinnert diese spannung an die oberflächenspannung des wassers, in dessen struktur sich alles mit allem vernetzt, wie in diesem haus, das den hintergrund der handlung bildet.die bezeichnung "krimi" passt meineserachtens nicht optimal, da die gewohnten chiffren des kriminalromans kaum zu erkennen sind und von der nahezu ständig nahe am kriminal schrammenden oberfläche des lebens selbst überdeckt werden; wenn in dieser in sich stimmigen umgebung ein mord geschieht (und der kommt schon auch vor!), dann passt sich auch dieser wie von selbst in die umgebung ein, mit all seiner bedeutung, mit all seinen auswirkungen, mit all seinen kreisen, die er zieht... wie ein stein, den man ins wasser wirft, wellen macht.verlage und der buchmarkt brauchen genres: dieses buch benötigt nichts mehr, weil es schon alles hat.also daher eine vollkommene leseempfehlung - nicht nur für krimifreunde, sondern auch für menschen, die einfach gute literatur schätzen, die mit der schilderung der oberfläche nicht zufrieden bleibt.

  • Mama macht Pause
    2019-01-18 02:29

    InhaltHausmeisterin Julia Wawerka hat sehr jung geheiratet. Ihren gewalttätigen Mann wirft sie nach Jahren des Duldens hinaus. Sorgt allein für ihren Sohn, hält das Haus in Schuss.Nach und nach lernt man die Mieter kennen, spürt ihre Ängste, ahnt verborgene Vorgeschichten.Und dann findet der zerbrechliche Hausfrieden jäh ein gewaltsames Ende:Mord!Meine MeinungEin Haus, drei Stockwerke und elf Mieter, die sich durchs Leben schlagen...Ein Mordfall, der mit Beschuldigungen und Verdächtigungen in den Köpfen der Mieter herumspukt.Man fragt sich immer, wer es getan haben könnte.Das Buch ließ sich nicht einfach lesen, durch die ganzen Personen die darin vorkommen, aber dies hat die Autorin Anne Goldmann wunderbar gelöst.Man findet in dem Buch eine Beschreibung des Hauses, und auch die ganzen Bewohner mit Namen und einer kurzen Personenbeschreibung. Damit hat die Autorin eine gute Lösung gefunden, wenn man doch mal den Überblick verlieren sollte. Wenn man aber beim lesen dran bleibt, hat man die Personen nach einiger Zeit im Kopf.Die vielen kleinen Vorfälle, die dieser Krimi auch beinhaltet, enthält nichts überflüssiges.Das Buch hat einen schnellen Perspektivenwechsel. Damit bin ich erst nicht so schnell in das Buch reingekommen, aber wenn man den Schreibstil der Autorin verstanden hat, und die Personen kennt nach einiger Zeit, dann fesselte mich das Buch erst recht. Der schnelle Perspektivenwechsel hat sich aber gelohnt, denn dies steigerte die Spannung bis zum Ende des Buches.FazitDas Buch ist nicht einfach, aber sehr lesenswert...