Read Ärger mit der Unsterblichkeit by Andreas Dorau Online

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Am Steuer seines Lebens lenkt man doch meist vergebensMit 15 hatte er der Neuen Deutschen Welle den Hit Fred vom Jupiter beschert und darauf hin beschlossen, sein Leben der Kunst zu widmen Inzwischen kennt sich Andreas Dorau sehr gut aus im deutschen Kunstbetrieb Mit Sven Regener als Ghostwriter erz hlt er unglaubliche Geschichten aus seinem Leben.Andreas Dorau hat ziemlich viel erlebt Er kennt den rasanten Aufstieg genauso wie das von der Fata Morgana des Werkbegriffs geleitete Durchschreiten der Ebene Mit 15 bescherte er der Neuen Deutschen Welle ihren mutma lich exzentrischsten Hit Fred vom Jupiter Mit 30 verwirrte er die M nchener Filmhochschule mit seiner Abschlussarbeit Schlag dein Tier eine fr hliche Quizshow, in der Menschen gegen ihre Haustiere antreten und bei der nat rlich immer die Tiere gewinnen Mit seiner Oper Die bergl cklichen l ste er einen Tumult unter Tiersch tzern aus, weil einige Fische zum Ensemble geh rten.Und als er mit ein paar Freunden den Hinkelstein von Rammstein aus dem Fenster seiner Plattenfirma schmiss, fand das nicht jeder lustig.Wenn Andreas Dorau erz hlt, dann sprudeln die Geschichten nur so aus ihm heraus Und man durchlebt mit ihm einen Streifzug durch die deutsche Musik und Unterhaltungsbranche, der sich gewaschen hat Das liest sich alles nat rlich besonders scharf durch die Brille von Sven Regener....

Title : Ärger mit der Unsterblichkeit
Author :
Rating :
ISBN : 3869711086
ISBN13 : 978-3869711089
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : Galiani Berlin 11 Mai 2015
Number of Pages : 107 Pages
File Size : 571 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Ärger mit der Unsterblichkeit Reviews

  • Monkgirl
    2019-02-23 04:06

    Mir hat es viel Spaß bereitet. Die Herren danach zur Lesung mit bewegten Bildern zu sehen hat die kurzen, einfach geschriebenen Geschichten noch runder gemacht. Von mir klar als lesenswert zu bezeichnen. Immer für ein schmunzeln gut und auch häufig für große Lacher zu haben. Fein! Danke an die Herren Dorau und Regener für dieses kleine aber feine Büchlein.

  • M. Lehmann-Pape
    2019-03-10 02:19

    Es ist schon selten und nicht einfach zu verkraften, wenn man mit 15 Jahren einen internationalen Hit schreibt. Wobei Dorau weniger von „Schreiben“ sprechen würde und sich selbst weniger als begabten Musiker sieht (9 resignierte Gitarrenlehrer sprechen da eine ganz eindeutige Sprache), sondern sich als „Schichter“ versteht.Vier Spur Geräte, einfache Strukturen, Beat aus dem Computer (Atari damals) und dann das alles aufeinander Schichten, einige (minderjährige, was ein Problem noch sein sollte) Sängerinnen aus der Schule anfragen (die gleich am Text mäkeln und diesen verändern) und fertig ist „Fred vom Jupiter“.Im Übrigen nicht die erste Single Doraus und bei Weitem nicht das letzte Wort zu seinem künstlerischen Schaffen. Das im Übrigen Dorau mit dem „klassischen“ Musikerleben (Platte, Tournee, Band, Platte, bis man keine Lust mehr hat oder das Geld reicht) wenig am Hut hat, das dringt aus jeder Zeile des Buches und findet seinen interessant zu lesende Verdichtung da, wo Dorau selber über sein Unbehagen, seine Unlust, seine Aversion gegen alle spricht, was eine „Band“ sein könnte.Chronologisch hin und her springend, immer einzelne Episoden erzählend (wie er Ray Wood traf und diesen dann nicht mochte, wie eine Bierdose in Töttensen verschwand, obwohl Dieter Bohlen gar nicht die Tür öffnete, wie zwischen New Wave und Dance plötzlich zwei Alben entstehen mussten, weil die „Zielgruppe“ einen solchen Spagat nicht verkraftet hätte, wie es überhaupt zuging im „Indie-Leben“ der 80er Jahre (und später), das ist schon anregend, ganz anders als gewohnt in Ton und Sprache im Buch nachzulesen.Nicht selten fühlt man sich an Wiegald Boning einerseits oder an Olli Dietrich in einer seiner wunderbaren Persiflagen erinnert, folgt man allein dem Duktus der Formulierungen, die Dorau benutzt, aber auch einigen seiner „Werke“, vor allem der Filme, die schon bei der sachlichen Beschreibung im Buch dadaistische Züge annehmen.„Die Filmleute mögen es nicht, wenn man sie verarscht. Was ich aber auch gar nicht getan hatte oder vorhatte“.Aber vielleicht doch irgendwie dann doch so zu verstehen war?Und trotz der Sprunghaftigkeit der Erinnerungen, die wie voneinander getrennte Episoden im Buch Niederschlag finden, nach einer Weile ergibt sich doch ein roter Faden, kristallisiert sich die „Denke“ Doraus heraus und ergibt sich ein umfassender und breiter Einblick in eine Zeit und Szene, die von außen betrachtet nur sperrigen Zugang ermöglicht.Eine empfehlenswerte Lektüre der ganz anderen Art.

  • Felix Richter
    2019-02-25 02:02

    Die 80er, unvergessen als Epoche schwerster Versündigungen am Erscheinungsbild des Menschen, waren auch die hohe Zeit der Neuen Deutschen Welle, dieses etwas heterogenen hiesigen Ablegers des New Wave, in dem man auch mit minimalistischen musikalischen Mitteln die Charts erobern konnte. So auch Andreas "Fred" Dorau, der, wie man's nimmt, das Glück oder das Pech hatte, gleich mit fünfzehn Jahren seinen größten Hit zu schreiben. Jetzt hat er sich seinen "Ärger mit der Unsterblichkeit" von der Seele gequatscht, und Sven "Lehmann" Regener hat aufmerksam zugehört.Als Pendler zwischen Musik- und Filmindustrie hat er tatsächlich eine Menge zu erzählen, und so hatte Regener eine Menge aufzuschreiben, und man muss sagen, dass ihm das gut gelungen ist, mit einer sympathischen Mischung aus Stolz, Selbstironie und Respektlosigkeit. Dank Youtube ist es nicht schlimm, dass dem Buch keine DVD beiliegt, denn man möchte ja gerne wissen, wie sich das damals alles so angehört und angesehen hat. Man kann und muss schließlich nicht alles kennen, vor allem wenn einen die Gnade der frühen Geburt die NDW nur aus einer gewissen Distanz hat mitbekommen lassen; manches bringt einen heute tatsächlich an den Rand des Einnässens, gewollt oder ungewollt. Es war auf sehr spezielle, kauzige Weise eine schöne Zeit, und dass sie heute vorbei ist, ist auch schön.Nach welchem System die Anekdötchen angeordnet sind, ist nicht erkennbar, außer dass der erste Erfolg auch den Anfang macht. Danach herrscht ein respektables Durcheinander, aber Chronologie wird ja sowieso überschätzt. Man wird auch umfassend informiert, wer in welchem Stück welches Instrument gespielt hat. Das freimütige Geständnis, dass oft und gerne fremdes musikalisch-geistiges Eigentum unter die eigenen Tracks gemischt wurde, treibt dem Leser manch erstaunte Runzel auf die Stirn und lässt ihn nicht ausschließen, dass dieses Büchlein eine neue deutsche Welle von Urheberrechtsstreitereien auslösen könnte. Aber vermutlich ist das meiste inzwischen sowieso verjährt.Für Fans ein Muss, für alle anderen ein Kann.- Kostenloses Rezensionsexemplar -

  • Eiermann
    2019-03-04 02:06

    ... ein GROSSER Künstler ist, möge jeder Leser selbst entscheiden. Dass er aber ein ECHTER Künstler ist, steht für mich außer Zweifel. Und sollten einige Dinge im Buch nicht ganz der historischen Wahrheit entsprechen, so sind sie zumindest gut erfunden. :-)Das Buch ist keines, das man UNBEDINGT gelesen haben muss. Es wird auch vermutlich bei keinem Leser dazu führen, dass er/sie sein Leben grundlegend ändert. Dennoch bietet es eine lesenswerte Sammlung von Anekdoten, die vermutlich nur in den 80ern/90ern so passieren konnten. Mir hat es jedenfalls gefallen.

  • Lesemeister
    2019-02-24 05:23

    Andreas Dorau, den es schon gab, als man selbst noch ganz klein war, der aber nach wie vor nicht so richtig erwachsen zu sein scheint, bewegt sich wahrscheinlich schon immer im schwer unterscheidbaren Zwielicht zwischen doof und genial (also, näher an genial). Dass so jemand nicht einfach ein autobiografisches Buch raushaut wie ca. 99% seiner Generationsgenossen, ist da auch schon wieder typisch. Die vom kundigen Schreibdiener festgehaltenen Erinnerungen in Anekdoten bereiten jedenfalls viel Vergnügen.