Read Familien-Biographik: Therapeutische Entschlüsselung und Wandlung von Schicksalsbindungen by Rainer Adamaszek Online

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ber den Autor und weitere MitwirkendeDr Rainer Adamaszek ist Facharzt f r Kinderheilkunde, Innere Medizin, Allgemeinmedizin und Psychotherapie Er ver ffentlichte zahlreiche Publikationen ber Krankheitslehre, Grundbegriffe der Naturwissenschaften und Theorie der Psychoanalyse sowie ber praktische und theoretische Fragen der Psychotherapie....

Title : Familien-Biographik: Therapeutische Entschlüsselung und Wandlung von Schicksalsbindungen
Author :
Rating :
ISBN : 3896704311
ISBN13 : 978-3896704313
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Carl Auer Verlag Auflage 2 2003
Number of Pages : 327 Seiten
File Size : 568 KB
Status : Available For Download
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Familien-Biographik: Therapeutische Entschlüsselung und Wandlung von Schicksalsbindungen Reviews

  • None
    2018-12-26 08:19

    Sehr empfehlenswert!!Parallelen zu Hellinger sind geben, jedoch kritisch weiterentwickelt und in eine andere Richtung gedacht. Ich weiß nicht wer hier versucht das Buch schlecht zu machen, Inhalte überspitzt und falsch darstellt oder lächerlich verdreht. Das Buch lohnt sich zu 100% !!!!!!Ich kann nur betonen:wirklich ein "würdiger Enkel" Viktor von Weizsäcker's

  • Amazon Customer
    2018-12-20 14:27

    Ich studiere Psychologie im 7. Semester und habe schockiert das Buch von Rainer Adamaszek „Familien-Biographik“ gelesen: Das ist kein wissenschaftliches Werk, sondern es ist völlig unwissenschaftlich und vor allem unseriös.Als eines von unzähligen Beispielen befasse ich mich mit seiner Hypothese von der „Stellvertreterfunktion aller Organe im Körper des Menschen“: Wenn ein Mensch in der linken Körperseite eine Krankheit oder eine Verletzung hat, liegt ein Konflikt mit der Mutter vor, bei rechten Verletzungen und Krankheiten ist ein Konflikt mit dem Vater vorhanden.Nach Adamaszeks Überzeugung müsste daher ein Mensch, der sich beim Schneiden an der linken Hand verletzt, einen ungelösten Konflikt mit seiner Mutter haben. Doch Adamaszek weiß dabei offensichtlich nicht, dass ein Rechtshänder, der gerade etwas schneidet und dann mit der Klinge abrutscht, sich – den Regeln der Logik folgend – IMMER an der linken Hand verletzen wird und niemals an der rechten Hand, selbst wenn er einen ungelösten Konflikt mit seinem Vater haben sollte. Bei einem Linkshänder ist es dann umgekehrt.Wie ordnet Herr Adamaszek Kinder ein, die mit der Glasknochenkrankheit zur Welt kommen? Auf Grund ihrer Krankheit erleiden sie immer wieder Knochenbrüche – im Wechsel rechts und links. Laut Adamaszeks Hypothese müssten diese Kinder von ungelösten Konflikten wechselseitig mit Vater und Mutter geradezu durchschüttelt werden.Was mich besonders schockiert hat, sind Adamaszeks angebliche „Doppelblindversuche“.Er beschreibt in seinem Buch, dass er bei seinen Patienten in all jenen Fällen Doppelblindversuche durchgeführt hätte, in denen die angegebenen Daten der Patienten zu Unglücksfällen ihrer Vorfahren nicht mit seinen Erwartungen übereinstimmten. Er bat die Patienten, doch noch einmal nach weiteren passenden Daten zu suchen und teilte ihnen außerdem vorsorglich mit, dass sich "seiner Erfahrung nach die Frage wie gewohnt" aufklären würde, "wenn das betreffende Ereignis exakt ein Jahr früher oder zwei Jahre später eingetreten wäre." In all diesen Fällen hätten die Patienten danach seine Vermutungen bestätigt."Erst derartige 'Doppelblindversuche' haben mich im Verlauf von einigen Jahren in meinen Auffassungen sicher gemacht," schreibt er dazu (Admaszek, „Familien-Biographik“, S. 103).Doch Adamaszeks Vorgehensweise hat mit einem "Doppelblindversuch" absolut nichts zu tun. Ein Doppelblindversuch besteht darin, dass weder Behandler noch die Probanden wissen, ob sie die zu überprüfende Behandlung oder einen Placebo anwenden, bzw. erhalten oder nicht. Behandler und Probanden werden von allen Informationen, die das Ergebnis der Untersuchung beeinflussen und verändern könnten, abgeschnitten.Ausschließlich die Supervisoren kennen die tatsächlichen Sachverhalte, doch sie nehmen eben deshalb nicht unmittelbar am Test teil.In diesem Fall aber gibt der Behandler, Adamaszek, präzise an, wonach der Proband suchen soll und zugleich teilt er ihm mit, was er, der Therapeut, als grundlegendes und nicht verhandelbares Ergebnis erwartet und von ihm hören will.Es ist wirklich erstaunlich, was Herr Adamaszek uns hier als „wissenschaftlich“ verkaufen möchte. Bei uns an der Universität wäre er längst durchgefallen.

  • None
    2019-01-06 11:14

    Ein spannendes Buch mit gewaltigen Hypothesen. Die Familien-Biografik reicht in die Tiefendimension der Zeit, die auszuloten kein kleines Unterfangen ist. Die Komplexität und auch die Konsequenzen scheinen die Hauptursache dafür zu sein, dass wir uns auch am Anfang dieser Dekade oder auch dieses Milleniums bei dieser Frage eher wie Anfänger ohne Orientierung einem schier undurchdringlichen Nebel gegen-über sehen.R. Adamaszek studierte Medizin, Philosophie und Soziologie. Nach mehreren Facharztqualifikationen (Kinderheilkunde, Innere Medizin, Allgemeinmedizin und Psychotherapie) ist er seit1986 in einer eigenen ärztlich-psychotherapeutischen Praxis niedergelassen.In seinem Buch beschreibt er eindrucksvolle Zusammenhängezwischen individuellen Biografien und Familienbiografien. Er stützt sich auf Untersuchungen, die sich auf Hypothesen, Stammbaumarbeit /Genogramm-Analysen und Modifikationen des Familienstellens nach B. Hellinger, aber auch auf die klassische Deutungsarbeit im psychoanalytischen Sinne und last but not least auf die positive Wirkung seiner Interventionen bei seinen Patienten. Neben diesen Bauelementen sind starke Einflüsse der Anthropologischen Medizin Heidelberger Provenienz zu erkennen (V.v. Weizsäcker, H. Stierlin).Einen besonders hohen Stellenwert hat das ,Stellvertreter Modell' - d.h. wir leben das Leben unserer Eltern. bzw. Ahnen. Präziser: Wir leben ihr,ungelebtes Leben'. Wir leben und erfüllen mehr unbewusst als bewusst Aufgaben, denen sie sich gegenüber sahen und die sie aus irgendwelchen Gründen nicht hatten erfüllen können. Die Konsequenzen für das eigene Leben sind ähnlich bedeutsam wie für unsere Kinder und Nachfolger. Erneut haben wir zu erkennen: Wir sind nicht Herr im eigenen Haus. Das durchaus überprüfenswerte Ergebnis der Arbeit von R. Adamaszek ist die therapeutische Entschlüsselung von Schicksals-bindungen. Bestechend sind dabei die grafischen Darstellungen, beispielsweise von Altersrelationen. Auf der Horizontalen einer Zeitachse (Jahr/Verlauf) erhebt sich die Vertikale um Alter und Dauer. Durch Diagonalen, Gegenwartslinien oder Vergangenheitslinien, durch senkrechte Lebenslinien und waagerechte Schicksalslinien entwirft R.A. Diagramme,in denen die Zusammenhänge von Lebensereignissen, von Krankheit und Tod, von Depression und Suizid eingezeichnet werden und so sichtbar gemacht wie bei dem Familienstellen.Ich bin trotz einiger Kritikpunkte sehr angetan von diesem Buch. Ich kenne kein anderes, in dem es so wie in dem vorliegenden gelungen ist, die Mehrgenerationenperspektive für die Anthropologische Medizin theoretisch aufzuarbeiten. R. Adamaszek ist ein „würdiger Enkel" von Viktor von Weizsäcker.Sein Buch möchte ich all denen empfehlen, die sich auch in der Balint-Arbeit mit der Wandlung von Schicksalsbindungen befassen.E.R. Petzold/Aachen