Read Berlins Drittes Geschlecht - Schwule und Lesben um 1900 by Manfred Herzer Online

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Wie ein Reisef hrer nimmt Magnus Hirschfeld seine Leser mit auf einen Rundgang durch das vielf ltige homosexuelle Leben in Berlin um das Jahr 1900 Er ffnet den Blick in private Salons und Treffpunkte und ffentliche Kneipen, zeigt die Vielfalt der homosexuellen Typen , vermeidet es aber auch, Namen und Pl tze zu nennen, um nicht die Verfolgungsbeh rden auf den Plan zu rufen Manfred Herzer gibt in seinem Nachwort wertvolle Hinweise zum Verst ndnis des Texts, im Anhang findet sich Paul N ckes Besuch bei den Homosexuellen in Berlin ein Text, der eine Hirschfelds Position diametral gegen berstehende Haltung einnimmt....

Title : Berlins Drittes Geschlecht - Schwule und Lesben um 1900
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ISBN : 3921495598
ISBN13 : 978-3921495599
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : rosa Winkel Auflage 1 1 Januar 1991
Number of Pages : 163 Pages
File Size : 895 KB
Status : Available For Download
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Berlins Drittes Geschlecht - Schwule und Lesben um 1900 Reviews

  • Amazon Customer
    2019-02-14 10:58

    ...möchte man meinen:Die im Buch beschriebene "Szene" - im Sinne von "Menschengruppe, Partyvolk, Gleichgesinnten" oder so ähnlich - wirkt in weiten Teilen so vertraut, als wäre es ein aktueller (und sehr amüsanter) Bericht. Dennoch war es eine ganz andere Zeit, mit anderen Problemen, anderen Sichtweisen und Einstellungen. Dies zu erfahren und zu spüren, macht das Buch auch heute noch absolut lesenswert!

  • Joachim Mueller
    2019-02-09 12:14

    Nach Magnus Hirschfeld ist Homosexualität eine "angeborene Mißbildung", die unter die "Geschlechtsanomalien und Perversionen" einzureihen ist. Dies und anderes wird man in dem Buch finden. Insofern ist das Buch wichtig, weil hier die wahren Hintergründe zur aktuellen Diskussion aufgezeigt werden. Man muß das Buch allerdings mit einem objektiven Beurteilungsvermögen lesen und keine Dinge hineininterpretieren, die dort nicht stehen. Ergänzend zu diesem Buch sollte man sich mit weiteren Büchern von M. Hirschfeld befassen (z.B. Geschlechtskunde), in denen er auch schreibt: "Jedem Arzt, der neue Behandlungsmöglichkeiten aufweist, müssen wir dankbar sein, da vielen Homosexuellen der gewiß berechtigte Wunsch innewohnt, heterosexuell zu empfinden."Mit dieser Aussage befindet sich M. Hirschfeld bereits auf einer Erkenntnisebene, die im 21. Jhdt. schärfstens abgewehrt wird von bestimmten Kreisen.