Read Tom Jones by Henry Fielding Online

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Henry Fielding 1707 1754 war ein ber hmter englischer Romanautor, Satiriker, Dramatiker, Journalist und Jurist in der Zeit der Aufkl rung Als Romanautor trat Fielding zuerst 1741 mit Shamela, einer Parodie auf Samuel Richardsons Pamela, in Erscheinung Mit The History of the Adventures of Joseph Andrews and of His Friend Mr Abraham Adams, einer weiteren Parodie auf den Bestseller seines Rivalen Richardson, begr ndete Fielding den humorvoll realistischen Roman Sein Programm, Komik und Realismus zu verbinden und mit diesen Mitteln ein erz hlerisches Bild der Gesellschaft zu zeichnen, war literaturgeschichtlich von gr ter Bedeutung Die Gattung des Romans erhielt dadurch einen ganz neuen, entscheidenden Impuls Aus dem Buch Es waren einige Stellen in dieser Rede, welche vielleicht den Herrn Allworthy beleidigt h tten, wenn er aufmerksamer darauf gewesen w re aber er hatte eben einen Finger in das H ndchen des Kindes gebracht, das durch leisen Druck ihn um Beistand zu bitten schien und sicherlich die Beredtsamkeit der Jungfer Deborah zu Schanden gemacht h tte, w re sie auch noch gr er gewesen, als sie wirklich war Er befahl der Jungfer Deborah, das Kind ohne Umst nde mit in ihr Bett zu nehmen und eine Magd zu rufen, die einen Brei und andere Dinge f r das Kind bereit mache Er befahl ferner, gleich fr h am Morgen f r reine W sche f r dasselbe zu sorgen und es ihm zu bringen, sobald er auf sei....

Title : Tom Jones
Author :
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ISBN : 8026860195
ISBN13 : 978-8026860198
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : e artnow 1 November 2017
Number of Pages : 600 Seiten
File Size : 772 KB
Status : Available For Download
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Tom Jones Reviews

  • Stoker
    2019-01-02 18:01

    Henry Fielding (* 1707, † 1754) in England geboren war Vordenker in der Zeit der Aufklärung.Tom Jones wurde 1749 erstmals in London veröffentlicht. Die Prädikate „bedeutender Roman der englischen Literatur“ und „Klassiker der Weltliteratur“ mögen für diesen Roman sprechen.Sucht man Unterhaltung ist man mit diesem Buch recht gut bedient und hätte Fielding sich auf das erzählen der Geschichte begrenzt wäre es wirklich gute Unterhaltung. Leider beginnt jeder der achtzehn Teile mit einem Kapitel das nicht zur Handlung gehört, in diesen Kapiteln spricht Fielding meist über schriftstellerisches, fast könnte man glauben Fielding versucht den Leser zu manipulieren: „Siehe da, ich habe ein tolles Buch geschrieben“.Die Geschichte hat drei Abschnitte; Tom Jones' Jugend bei seinem Ziehvater Herrn Allworthy, die ereignisreiche Reise von Somerset nach London und schließlich teils turbulente Geschehnisse in London wo sich so manche Widrigkeit für den Helden ergibt und dann ihr Ende finden.Tom liebt die wunderschöne engelsgleiche Sophie Western, Sophie aber soll William Blifil heiraten, Allworthys Neffen. Tom, der Bastard, hat keine Aussichten Sophie zu ehelichen. Durch hinterhältige Beschuldigungen kommt es zwischen Tom und seinem Ziehvater zum Zerwürfnis. Auf die Straße gesetzt reist Tom nach London. Sophie verweigert die Heirat mit Blifil und zieht den Zorn ihres Vaters auf sich, sie flieht aus ihrem Vaterhaus um Tom zu folgen. Die Reise nach London mutet wie ein literarisches „Road Movie“ an, etliches geschieht und nicht immer zum Vorteil der Helden.Einiges ist in die Erzählung eingesponnen das nicht immer zur Haupthandlung beiträgt, wodurch der Roman aufgebläht wirkt.Es scheint als hätte der Verfasser die gesamte Geschichte bereits beim Beginn des Schreibens vollkommen fertig erdacht, wodurch das Buch einen konstruierten Charakter hat, ja, teilweise einem Bericht ähnlich.Die Übersetzung läßt zu wünschen übrig, Namen wie z.B. die des Herrn Nightingale (ein Freund Toms) wurden zuerst mit Nachtigall übersetzt um dann doch beim englischen Nightingale zu bleiben, ebenso der englische Name George wird plötzlich zum deutschen Georg. Solche Unsauberkeiten könnten sich dann auch im erzählerischen eingeschlichen haben.Bis hin zum letzten Drittel des Romans empfand ich eine Bewertung mit drei Sternen (nicht schlecht) gerechtfertigt, der letzte Teil hat mich dann bewogen vier Sterne (gefällt mir) zu vergeben.Im Zusammenhang mit diesem Roman werden unter anderen Romane wie Lesages  (1715–1735), Diderots  (1773, gedruckt 1796) oder Rabelais'  (1532–1554) genannt, die mir persönlich weitaus besser gefallen, weil humorvoller und bei der Handlung bleibend.