Read Wolfsgrau Nebelherz: Dark-Fantasy by Henry D. Rottler Online

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Dem vernarbten und in Ungnade gefallenen Veteranen Huskgrim fllt die Verteidigung des tentakelartigen Bollwerks Grauweiler unverhofft in den Schoss Gegen eine bermacht und mit dem intriganten Waffenmeyster Tolbrasa im Genick macht sich Hauptmann Brandywine Huskgrim jedenfalls keine allzu groen Illusionen ber das ihnen zugedachte Schicksal Mit den selbstmrderischen Sappeuren, einer Handvoll gepanzerter Ordensschwestern und Handelsfrst Bratok samt seinen Steppensldnern versucht dieser bunt zusammengewrfelte Haufen Auenseiter das Unmgliche und bietet selbst einem rachschtigen, alten Gott die Stirn.Ein rabenschwarzes Epos, welches das moralische Rstzeug der Protagonisten auf den Kopf stellt Der Autor rechnet schonungslos mit klassischen Helden und butterweichen Rollenverteilungen ohne Graustufen ab und formt seine Protagonisten trotz oder gerade wegen ihrer zahllosen Fehlern und Schwchen zu authentischen, raubeinigen Antihelden, mit denen man im Spannungsfeld zwischen offenkundiger Sympathie und hinterfragender Ablehnung mitfiebert und hofft, dass sie auf den letzten Seiten noch die moralische Kurve kriegen....

Title : Wolfsgrau Nebelherz: Dark-Fantasy
Author :
Rating :
ISBN : B00N2IRVL8
ISBN13 : -
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : QbusArt Auflage 3.3 1 September 2014
Number of Pages : 261 Pages
File Size : 673 KB
Status : Available For Download
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Wolfsgrau Nebelherz: Dark-Fantasy Reviews

  • DH68-mhd
    2019-03-16 10:55

    Ein bischen Mittelalter, eine Prise Magie und gute Kämpfe, schon kommt ein gut lesbares Buch dabei heraus.Erst konnte ich mich mit der Kapitelzusammenstellung nicht so recht anfreunden, aber jetzt weiter die Geschichte ging, um so besser ließ es sich lesen.Es gibt keine grammatikalische oder rechtschreibliche Fehler. Auch konnte ich keine Sinnfehler entdecken. Ein bissl einfach fand ich die Hereinnahme von Lordmarschall und anderen Begriffen, wo nur die Schreibweise dieser ziemlich lustlos verändert wurde, das geht besser umzusetzen!Von mir gibt's eine klare Leseempfehlung! Achtung, dass Buch "Schwingendonner" kann man ruhig davor lesen.

  • Zino
    2019-03-23 12:52

    Eine gute Phantasy-Geschichte, die mit enormem Tempo erzählt wird und den Spannungsbogen bis zum Schluss aufrecht erhält. Gelangweilt hat sie mich nie, allerdings wird sie in der zweiten Hälfte - möglicherweise auch wegen des hohen Teempos - zunehmend verwirrend. Es gibt zu viele Protagonisten und manchmal weiß man nicht mehr, wer eigentlich gegen wen kämpft - gekämpft wird nämlich dauernd. Außerdem ist mir nicht klar geworden, wer die Untoten lenkt und vor allem warum! Das Tempo hat leider auch dazu geführt, dass der Autor viele Rechtschreibfehler produziert und leider auch Sätze wie: "Sie erreichten endlich das Ende der Katakombengänge, welche allerdings nicht wie erwartet in einem Vorhof der Zitadelle endeten, sondern geradewegs in der Talsohle eines riesigen Krater fußte." Alles klar? Ein guter Lektor hätte hier viel bewirken können ... Ach ja: Das Buch endet mitten in der Geschichte, damit man den Folgeband kauft.

  • Peter Groth
    2019-03-14 12:57

    Grad habe ich Wolfsgrau Nebelherz durchgelesen und muss sagen: Respekt! So würde ich auch gerne schreiben können.Von Anfang an war ich gefesselt von der Handlung und wollte wissen, wie es weiter geht. Und immer wieder dachte ich, ja, so stelle ich mir die "Helden" wider Willen vor. Kampf ist nicht toll, heroisch oder gar cool. Es ist hart und blutig. Und das erleben wir hier.Wer Fantasy mag, wir seine Freunde an dem Buch haben.Ja, der einzige Kritikpunkt wäre wirklich, dass es einfach viel viel zu kurz ist. Was aber auch für das Buch spricht und dafür mag ich keinen Punkt abziehen.

  • J-Bear Engel
    2019-03-04 16:50

    Der Autor nimmt uns mit auf eine blutige Reise in ein eine alternative Welt der Renaissance. In diesem unverbrauchten Setting tobt seit vielen Jahren ein Bürgerkrieg der das Land ruiniert und einen harten Menschenschlag erschaffen hat. Aus vielen Blickwinkeln anstehende Belagerung der abgelegenen Festungsstadt Grauweiler gegen eine Übermacht beschrieben. Gerade wenn man meint, dass man den weiteren Verlauf vorhersagen könnte, wechselt das Buch ein wenig das Genre. Konkreteres möchte ich dabei nicht verraten, der Lesespaß jedoch bleibt auch danach erhalten.Wie schon erwähnt, ist das Szenario und das damit verbundene Technologieniveau eine erfrischende Abwechslung zu vielen anderen Fantasywerken. Diese Welt erhält durch einige passende Begriffsänderungen (z.B. Coffein statt Kaffee) noch ein wenig mehr Individualität.Die verschiedenen Charaktere wirken allesamt lebendig, ich hätte mir dennoch ein paar mehr von den gelungenen Hintergrundgeschichten gewünscht, die manchen von ihnen mehr Tiefgang verschaffen. An dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, dass mir die Dialoge und die dort verwendete Ausdrucksweise - gerade bei den Sappeuren - sehr gut gefiel. Ich persönlich finde, dass Schimpfwörter und Flüche in (deutschsprachigen) Fantasyromanen schnell lächerlich wirken können, hier jedoch nicht.Kritikpunkte gibt es bei mir - neben der vielleicht etwas vernachlässigten Orthografie - nur für die Kürze des Romans, sowie die etwas hastig abgespulte Handlung. Von mir aus hätte die Belagerung gerne noch ein wenig länger andauern können, sodass man etwas über den Alltag in der Stadt und in diesem Szenario allgemein erfährt. Ansonsten hätte ich mir gerne noch etwas detailiertere Kämpfe und Schlagabtausche mit Finten, Distanzeinschätzungen etc. gewünscht.Nichtsdestotrotz ist es ein spaßig zu lesenes Buch, dessen Nachfolger ich mir auch holen werde.

  • Alexander
    2019-03-24 10:20

    Zwar merkt man gerade Anfangs dem Autor an dass dies sein erstes Buch ist, aber nach kurzer Eingewöhnungsphase findet man sich in einer lebenden und schonungslosen Welt, bevölkert von richtigen Charakteren mit richtigen Problemen und sogar dem ein- oder anderen philosophischen Juwel wieder.Die Welt des Buches ist neu und erfrischend und versucht kein Abziehbild von Tolkien oder ähnlichem zu sein.Das Tempo des Buches nimmt rasch an fahrt auf und macht wegen des Settings und den immer wieder überraschend geschliffenen Formulierungen viel Spaß zu lesen. Manche Kapitel sind allerdings nichts für zarte Gemüter ;)Die einzige stilistische Kritik die mir noch bleibt ist das Cover, das langweilige 0815-Fantasy suggeriert. Hier würde ein düsteres Bild mit interessanterem Motiv deutlich besser zum Inhalt passen.

  • Andreas Lanig
    2019-03-06 15:07

    Mir gefiel auf Anhieb die Sprache: In einer gekonnten Steigerung verweben sich die Erzählstränge in detailverliebten Bildern – über einige orthografische Kleinlichkeiten hinweg – zu einer tosenden Symphonie.In einer anderen Welt und zu einer anderen Zeit werden die gleichen menschlichen Dimensionen durchlitten: Der tägliche Kampf wogt – mit viel nostalgischem Pathos – um Treue und der Sehnsucht nach einen höheren Sinn.Diese Sehnsucht nach Metaphysik äußert sich in einer Zeitreise und in gewaltigen Bildern: Bilder, die eine gesamte Spanne der menschlichen Dimension ausreizen; eine Sprache, die sich dem Klang, dem Geruch und den mannigfaltigen Qualen genussvoll hingibt. Eine Sprache, die nicht allen, aber mir schmeckte.