Read Digitale Hysterie: Warum Computer unsere Kinder weder dumm noch krank machen by Georg Milzner Online

digitale-hysterie-warum-computer-unsere-kinder-weder-dumm-noch-krank-machen

Mit Schreckensszenarien wird allerorts vor den Gefahren der digitalen Welt fr Kinder und Jugendliche gewarnt Kritisch und ohne die Risiken zu verschweigen beleuchtet der erfahrene Psychotherapeut Georg Milzner ihren Umgang mit Smartphone nder, sozialer und intelligenter als ihr Ruf Statt weiter zu verunsichern, pldiert Georg Milzner fr Augenma und Offenheit, denn in vielen Familien verbirgt sich hinter dem Computerproblem ein Beziehungsproblem, das alle Seiten belastet Er beantwortet die wichtigsten Fragen zum Medienkonsum, die Eltern Sorgen machen, und informiert ber die Kompetenzen, die Kinder und Jugendliche heute brauchen, um in der digitalen Welt zurechtzukommen Ohne starre Verbote gemeinsam einen angemessenen Umgang mit den neuen Medien erarbeiten das schweit Familien zusammen und macht Kinder und Jugendliche kompetent und zukunftsfhig....

Title : Digitale Hysterie: Warum Computer unsere Kinder weder dumm noch krank machen
Author :
Rating :
ISBN : B01AVN51PY
ISBN13 : -
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Beltz Auflage 2 2 Februar 2016
Number of Pages : 588 Pages
File Size : 568 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Digitale Hysterie: Warum Computer unsere Kinder weder dumm noch krank machen Reviews

  • Amazon Kunde
    2018-12-23 10:31

    Einfach ein gutes Buch, welches gut auf Hintergründe eingeht und doch Tipps für Eltern und Co. hat. Als Praktiker in diesem Themenfeld gebe ich ein klares "Daumen hoch" für das Buch.

  • Michael Nolting
    2019-01-17 13:41

    Meine Oma hat es ja immer gesagt, aus dem Jungen wird nichts wenn er immer so viel Fernsehn guckt.Mittlerweile bin ich selbst Opa und meine Enkel kommen in ein Alter in dem Computer und Smartphone interessant werden. Und sollte uns nicht der Himmel auf den Kopf fallen, werden sie auch gar nicht anders können, als sich damit auseinander zu setzten. Aus eigener leidiger Erfahrung weiß ich aber auch wie schnell das virtuelle Leben wichtiger als das Reale werden kann.Wie also bereitet man Kinder auf ein Leben vor, das vorher so noch niemand gelebt hat?Beim Lesen des Buches wird schnell klar, Angst ist ein sehr schlechter Lehrer und es ist geeignet den Erziehenden diese Angst zu nehmen. Im Gegensatz zu anderen Publikationen werden Internet und Computerspiele nicht dämonisiert sondern als integraler Bestandteil der Erziehung und des Zusammenlebens geschildert.Wer hätte es gedacht, beherzigt man den ein oder anderen Tipp, ist es sogar möglich aus einer potentiellen Vereinsamung ein Mehr an Familienleben und Zusammensein zu machen.Das Buch setzt einen erholsamen Kontrapunkt zur üblichen Panikmache und zeigt wie Kinder und Eltern gemeinsam Spaß am 'Neuland' haben können.Das muss reichen, meine Enkelin und ich brauchen den Computer um eine Runde zu daddeln.

  • Amazon Kunde
    2019-01-12 10:38

    Nachdem ich die Sendung im Fernsehen über Computerspiele gesehen habe, wo auch der Autor verschiedene Statements abgab, folgt hier eine gute Darstellung zum Thema. Das Buch gibt einen guten Überblick zum Thema und lässt Genügend Freiraum um tiefer zu gehen. Das Buch liest sich gut in einem Rutsch. Es ist sowohl für Eltern, Pädagogen als auch interessierte Lehrer geeignet. Der Stil des Autors macht Lust auf mehr.

  • Ghostreader
    2018-12-22 08:30

    Das Buch von Georg Milzner versucht auf über 250 Seiten und 10 Kapiteln, den Beweis anzutreten, das der Computer, oder der Umgang mit dem PC, die Beschäftigung damit, unsere Kinder weder krank noch dumm machen soll. In seiner Einleitung will er Antworten auf die Computerisierung der Kinder und Jugendlichen geben und uns Eltern die Angst vor der Technisierung und die Veränderungen die bereits vor unserer Tür stehen, nehmen. Die Sorgen der Eltern, warum die Kids einen so hohen Zeitaufwand für Computerspiele und Facebook unterwegs sind, ausräumen. Die ersten 20 Seiten klingen verheißungsvoll, versprechen Antworten und zeigen Wege auf. Aus seiner Sicht ist das Computerproblem eigentlich ein Beziehungsproblem. Auch die Möglichkeit einer Computersucht wird vom Autor untersucht, wobei es an sich schon sehr komplex ist, wie eine Sucht generell definiert wird, diese Definition wird intensiv untersucht und zahlreiche Beispiele werden aufgezeigt , die alle Gewöhnungscharakter haben aber keinesfalls Suchtcharakter aufweisen. Berühmtheiten wie Goethe oder die Beatles kommen ins Spiel, in Verbindung mit ihren Drogen- und Alkoholkonsum, aber ohne Suchtveranlagung. Doch auch Netzwerke wie Facebook & Co. Kommen unter die Lupe, mit deren Auswirkungen und Gefahren.Am Schluss gibt es noch Anmerkungen zu jedem der zehn Kapitel, plus zahlreiche weiterführende Literaturhinweise.Ein Buch, das sehr in die Tiefe geht, doch wie überall ist alles nur eine Frage der Betrachtung und Bewertung.Worin sehen Sie die Gefahr?

  • Ledi Turra Rebuzzi
    2019-01-11 12:26

    Was lässt die Sorgen vieler Erwachsener, insbesondere der Eltern und Erzieher, angesichts der vielen Stunden, die Kinder und Jugendliche vor dem Computer verbringen, ins Irrationale umschlagen und führt zu Überreaktionen? – Dieser Frage geht Milzner nach und findet die Gründe dafür in unserem „gespaltenen kulturellen Bewusstsein“, im „digitalen Dilemma“, in dem wir Erwachsenen stecken: Während sich unsere Lebenswelt immer mehr digitalisiert und wir die weltweite Vernetzung an sich vorwiegend positiv werten, möchten wir unsere Kinder genau davor abschirmen, anstatt sie zu befähigen, selbstbewusst und verantwortungsvoll mit den neuen Medien umzugehen. Als mögliche Lösungen empfiehlt der Autor „Information“ und „Beziehung“. Es tut wahrlich wohl, inmitten der vielen Unkenrufe, die die zunehmende Technisierung dämonisieren, einer nüchternen und konstruktiven Betrachtung der Entwicklung zu folgen. Milzner versteht es, den Leser durch genaueres Beobachten der Verhaltensweisen zu einer sachlichen Wahrnehmung der realen Gegebenheiten zu führen und den Aussagewert mancher Untersuchungsergebnisse zu relativieren. Ehe wir uns in Alarmbereitschaft versetzen lassen, sollten wir uns unvoreingenommen damit auseinandersetzen, was uns Videospiele und das Surfen im Netz bieten und wie es uns und unseren Kindern dabei ergeht.Statt den Computer zu bekämpfen und das Computerspiel zu verteufeln, sollten wir die Fähigkeit anregen, sich selbst ein Urteil zu bilden. Dazu bedarf es der Anteilnahme. Milzner fordert eine Art „Aufmerksamkeitsethik“, wonach wir den uns wichtigsten Menschen die meiste (ungeteilte) Aufmerksamkeit widmen. Ehrliche Anteilnahme an den Beschäftigungen unserer Kinder mit dem Computer kann der digitalen Verwahrlosung vorbeugen. Informationen über Zusammenhänge und Wirkungen, achtsamer Umgang miteinander und stete Gesprächsbereitschaft helfen uns, Selbststeuerung zu entwickeln, sie unseren Kindern vorzuleben und sie in ihrer Begeisterung für die digitale Technisierung zu begleiten. Statt ihnen den Computer zu verbieten, sollten wir sie lehren, ihn selbstgesteuert so zu nutzen, dass sie für die Welt von morgen gewappnet sind. „Denn das Computerproblem ist im Kern gar kein technisches Problem. Es ist ein Problem des technischen Wandels. Es ist ein Beziehungsproblem. Und letzten Endes ein Problem bezüglich des Umgang mit uns selbst.“

  • Martina Kleinpeter
    2019-01-04 13:29

    Ich habe dieses Buch von vorne bis hinten gelesen (gefressen) und bin begeistert! Georg Milzner stellt nicht alles rosig dar, verteufelt aber auch nicht, es werden aktuelle Fragestellungen aufgegriffen und verschiedene Seiten beleuchtet.Die vielen Anmerkungen und Verweise werden mich noch lange zu diesem Buch greifen lassen.Für mich ist es das (bisher) beste Sachbuch zum Thema und spricht mir in vielen Punkten "aus der Seele", Danke!