Read Durch Nacht und Wind: Die criminalistischen Werke des Johann Wolfgang von Goethe - Aufgezeichnet von seinem Freunde Friedrich Schiller by Stefan Lehnberg Online

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Weimar, um 1790 Der Gro herzog von N hat einen verst renden Brief erhalten, in dem behauptet wird, dass sein geliebter Smaragdring mit einem t dlichen Fluch beladen sei Herzogin Anna Amalia holt ihre Vertrauten Goethe und Schiller zu Hilfe, um das R tsel aufzukl ren Schon bald nach deren Ankunft im Schloss Belvedere stirbt der Gro herzog auf mysteri se Weise Als eine weitere Leiche folgt, wird der Fall vollends undurchsichtig In der Tradition von Arthur Conan Doyle gehen Goethe und Schiller in Weimar auf Verbrecherjagd ein blitzgescheiter und aberwitziger Spa....

Title : Durch Nacht und Wind: Die criminalistischen Werke des Johann Wolfgang von Goethe - Aufgezeichnet von seinem Freunde Friedrich Schiller
Author :
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ISBN : B06XHRFN8P
ISBN13 : -
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Der Audio Verlag
Number of Pages : 281 Pages
File Size : 897 KB
Status : Available For Download
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Durch Nacht und Wind: Die criminalistischen Werke des Johann Wolfgang von Goethe - Aufgezeichnet von seinem Freunde Friedrich Schiller Reviews

  • Klara
    2019-03-14 02:32

    Begeisternd: Stefan Lehnberg als Krimiautor mit dem ihm eigenen skurril-liebevollen HumorGoethe und Schiller klären die gruseligen Ereignisse um den fluchbeladenen Hausgast am Hofe zu Weimar auf.Dabei begeben sie sich in größte Gefahr. Auf wunderbare Weise lernt man hier akribisch Recherchiertes über die beiden Dichter, die Zeit - nicht zuletzt durch die altertümlich gehaltene Sprache (gekennzeichnet durch Begriffe wie: Thüre, bey, derley Wachslichter etc. - ansonsten bedient sich der Autor der modernen Rechtschreibung) und Weimar kennen, darüber hinaus werden hier mit skurrilem Witz und liebevoller Ironie die überlieferten Eigenheiten beider lustvoll ausgekostet, es ist so ein herrlicher Spaß, wie „Schiller“ diese Geschichte erzählt.Und ganz erstaunlich ist, was für tolle Tricks und Geheimnisse der Autor parat hat.Es entstehen herrliche Bilder im Kopf: Genre, z.B. die schöne Stelle mit dem braunen Huhn, Action: die Bond-mäßige Verfolgungsjagd mit dem Fesselballon. Aber man denke nicht, dass es dem Roman dabei auch an Tiefe, Ernst und leiser Melancholie fehlt.Dieses Buch birgt ein hohes Suchtpotential nach weiteren Folgen dieses wunderbaren Ermittlerduos.Noch ein Hinweis für notorische Imbettleser: das Buch hat ein ideales Format.

  • PMelittaM
    2019-03-19 02:36

    1797: In des Großherzogs von N. Besitz befindet sich ein vermeintlich vom Fluch befallener Ring, Geheimrat von Goethe soll den Großherzog beruhigen und macht sich mit seinem Freund, Hofrat Schiller, auf den Weg. Doch offenbar steckt mehr hinter dem Fluch, als zunächst gedacht, denn bald gibt es Tote zu beklagen und die beiden Dichter stecken mitten in turbulenten Ermittlungen.Goethe und Schiller als Ermittler – eine grandiose Idee, deren Aufführung mich tatsächlich gut unterhalten hat. Bereits optisch macht der Roman viel her, mir gefallen vor allem die Silhouetten der beiden berühmten Dichter.Der Autor lässt Friedrich Schiller selbst in Ich-Form erzählen, in altertümlicher Schreibweise, die der Geschichte zusätzlich Authentizität verleiht, aber problemlos zu lesen ist. Erzählt wird in kurzen, teils sehr kurzen Kapitel und mit viel Humor. Allein die Personenbeschreibungen lassen oft schmunzeln, Schillers Ausführungen sind oft ziemlich respektlos, aber auch sehr bildhaft.Der Fall zeigt sich äußerst rätselhaft, mit typischen Mysterien, wie etwa dem von innen verschlossenen Tatort, klären sich aber am Ende alle zufriedenstellend und zum Teil erstaunlich einfach auf. Bis dahin gibt es eine Menge Verwirrungen, einiges an Action (für mich ein bisschen zu viel, ich hatte eine eher geistreiche Aufklärung erwartet) und manche überraschende Wendung. Als Leser erhält man die Möglichkeit mitzuraten, allerdings nicht unbedingt die, den Fall tatsächlich aufzuklären. Am Ende erscheint mir manches doch ein bisschen an den Haaren herbeigezogen und unnötig überladen.Goethe und Schillers erster Fall hat mich, schon wegen der genialen Idee und des Humors, gut unterhalten, war mir aber etwas zu überzogen gestaltet. Ich vergebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die gerne historische Kriminalromane lesen und die beiden Dichter auch einmal als Ermittler erleben wollen. Mittlerweile ist bereits ein zweiter Band erschienen, auf den ich mich schon freue.

  • Sabine Hartmann
    2019-03-01 06:31

    Stefan Lehnbergs Ich-Erzähler ist Friedrich Schiller, der – ganz im Stile Watsons – Goethe begleitet, der einen mysteriösen Todesfall klären soll.Großherzog N. besitzt einen äußerst wertvollen Smaragdring. Nun erhielt er von Professor Kranigk die Nachricht, dass dieser mit einem Fluch beladen sei. Prompt stirbt der Großherzog. Seine Leiche wird erdrosselt in einer von innen verschlossenen Truhe gefunden. Goethe und Schiller können nicht glauben, dass er sich allein erwürgt hat.Doch es bleibt nicht bei dieser einen Leiche.Was hat der Bräutigam der Prinzessin damit zu tun? Wer schleicht nachts durch den Park? Warum verwest die Leiche des Großherzogs trotz eisiger Kälte so rasant?Schiller und Goethe haben einiges herauszufinden und das tun sie mit Nonchalance, Sprachwitz und fundierten Kenntnissen.Hinzu kommt eine ganz und gar unglaubliche Sprache, die sehr an Goethes Tonalität erinnert, auch durch die „angepasste“ Rechtschreibung sehr an alte Zeiten erinnert. Trotzdem lässt sie sich sehr leicht lesen, mindert die Spannung nicht im Geringsten.Das Format des Buches (ca. 12 x 19 cm) liegt angenehm in der Hand, der dunkelblaue Leinenumschlag mit dem weißen Druck darauf, lässt es wie ein etwas älteres Buch wirken.Ich mochte die Erzählhaltung, den Sprachwitz der beiden großen Dichter, die im Text versteckten, zahlreichen Informationsdetails aus der damaligen Zeit und die doch recht komplexe Lösung des Falles. Ohne hier zu viel verraten zu wollen, der Diebstahl des Ballons erscheint mit übertrieben, obwohl ich natürlich verstehen kann, was den Autor dazu getrieben/verlockt hat. Mir war`s zu viel.Trotzdem würde ich ihn lesen, wenn die beiden Ermittler in einem zweiten Fall unterwegs wären.