Read Wenn Martha tanzt: Roman by Tom Saller Online

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Eine magische Kindheit in Pommern und eine wilde Zeit am Bauhaus Ein junger Mann reist nach New York, um das Notizbuch seiner Urgromutter Martha bei Sotheby s versteigern zu lassen Es enthlt bislang unbekannte Skizzen und Zeichnungen von Feininger, Klee, Kandinsky und anderen Bauhaus Knstlern Martha wird 1900 als Tochter des Kapellmeisters eines kleinen Dorfes in Pommern geboren Von dort geht sie ans Bauhaus in Weimar ein gewagter Schritt Walter Gropius wird auf sie aufmerksam, Martha entdeckt das Tanzen fr sich und erringt so die Bewunderung und den Respekt der Bauhaus Mitglieder Bis die Nazis die Kunstschule schlieen und Martha in ihre Heimat zurckkehrt In ihrem Arm ein Kind und im Gepck ein Notizbuch von immensem Wert fr sie persnlich und fr die Nachwelt Doch am Ende des Zweiten Weltkriegs verliert sich auf der Flucht Marthas Spur Von Weimar in die Welt ein Jahrhundertroman...

Title : Wenn Martha tanzt: Roman
Author :
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ISBN : B077KB1N8T
ISBN13 : -
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : Ullstein eBooks Auflage 4 9 M rz 2018
Number of Pages : 374 Pages
File Size : 666 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Wenn Martha tanzt: Roman Reviews

  • Susanne Bettels
    2019-03-06 00:05

    Zu Beginn ungewöhnlicher Stil, der die Lust an der Sorache spüren lässt.Wird mit der Zeit (leider ) weniger.Dennoch: wer Weimar, diese Zeit oder das Bauhaus liebt, wird große Freude haben

  • frenchquarter
    2019-02-24 15:51

    Für ein Debüt ist dieser Roman recht beeindruckend, aber nichts ist perfekt. Bis kurz vor dem Ende hätte ich glatt fünf Sterne vergeben. Aber das Ende macht doch ein wenig vom durchweg positiven Eindruck zunichte.Der Zeitraum, in welchem dieser Roman spielt, reicht von 1900 bis ins Jahr 2001, also ein Jahrhundertroman. Erzählt wird die Geschichte von Martha, 1900 in Pommern geboren. Es geht um ihre Familie, ihr Leben und ihr Wirken, wobei da der Fokus klar auf die Weimarer Jahre, ihrer Zeit am Bauhaus, gerichtet ist.Der ganze große Pluspunkt dieses Romans ist der lakonische Erzählstil. Kurz und prägnant, ohne zu viele Worte zu verlieren, entfaltet der Autor ein epochales Zeitbild. Es geht um Neues, um Umbruch und die ewigen Schwierigkeiten, die das Neue immer hat, wenn es gilt, sich dem Alten gegenüber durchzusetzen. Es geht um Leben und die Liebe, das Normale dabei und gleichzeitig wird gezeigt, dass nichts im Leben normal ist. Nur, wer setzt die Maßstäbe, was normal ist und was nicht.Der Roman arbeitet mit zwei Ebenen, der Jetztzeit und der erzählten Vergangenheit. Das Ganze wird recht geschickt miteinander verwoben. Der Enkel der verstorbenen Hedi, bei der ein besonderes Tagebuch gefunden wird, ist das Bindeglied der beiden Erzählstränge. Er fliegt nach New York, weil dort bei Sothebys das Tagebuch seiner Urgroßmutter, Martha, versteigert wird. Und in diesem Tagebuch haben sich namenhafte Künstler wie Kandinsky und Klee sowie weitere verewigt. Wie es dazu kommt, wird im Roman erzählt. Überhaupt lässt der Roman nichts aus, wobei die Jahre des Dritten Reichs nicht sehr ausführlich behandelt werden. Und alle losen Fäden werden sehr geschickt zu einem Ende gebracht. Wobei es eben dieses Ende ist, dass nicht hätte so sein müssen. Eine sehr schöne und logisch aufgebaute Geschichte wird mit dem 11.09.2001 doch ein wenig ad absurdum geführt, bzw. hätte es dieses Datums nicht wirklich bedurft. Schade, denn gerade der Faden der Jetzt Zeit erklärt vieles, was in der Vergangenheit im Dunkeln geblieben ist.Sehr berührend geschrieben und dabei hat der Autor nie seine Figuren verloren. Sie sind perfekt gezeichnet, keine der Figuren ist eindimensional geblieben, zu jeder gab es die passende Beschreibung. Und immer wieder die lakonischen Sätze, die mehr aussagen als ellenlange Passagen. Auch wenn das Ende etwas krude wirkt, ist es doch schön zu wissen, dass es solche Romane noch gibt. Den Autor sollte man sich jedenfalls merken.

  • Heike Freia Frank
    2019-03-12 00:12

    Man sagt, eine Novelle ließe sich in einem Zuge lesen, weil sie ein Lesestück mittlerer Länge, eine Kurzprosa, sei. Das ist Tom Sallers Roman nicht. Dennoch ist er aufgebaut wie eine Novelle, d.h. die Lesespannung steigt langsam an, führt am Ende zu einem Höhepunkt, um dann plötzlich abzufallen.Es dreht sich nur um wenige Menschen, die Protagonisten. Die anderen Beteiligten sind m.E. nur schmückendes Beiwerk und machen den Roman erst interessant. Das außergewöhnliche Ereignis, der Wendepunkt, das eine Novelle kennzeichnet, erfährt der Leser erst am Schluss, eben als Höhepunkt. Die dramatischen Elemente sind gut beschrieben, auch wenn der Autor von sich selbst sagt, dass es nicht immer um historische Wahrheiten geht.Es mag zutreffen, dass dieser Roman nicht alle Element einer Novelle enthält, hat er mich doch sofort und während des Lesens stets daran erinnert. Ob das dem Autor bewusst war/ist? Mir hat "Wenn Martha tanzt" sehr gut gefallen. Und ich habe es beinahe in einem Zuge gelesen.

  • Lavendel knows best.
    2019-03-22 18:10

    Martha ist jung als sie in den Zwanziger Jahren als eine der ersten StudentInnen am Bauhaus in Weimar zu studieren beginnt. Eine aufregende Zeit voller Künste und beginnenden Gräuel steht ihr bevor.2001 fliegt ihr Urenkel nach New York um Marthas Tagebuch voller Zeichnungen von Kandinsky, Klee und Feininger versteigern zu lassen. Es ist Millionen wert, doch birgt es nicht das Geheimnis, warum sich Marthas Spur auf der Flucht vor den Nazis verlor...Das ungekürzte Hörbuch fasst 7h und wurde von Barnaby Metschurat und Anne Ratte-Polle eingelesen. Mir persönlich gefällt es immer sehr gut, wenn mehrere SprecherInnen am Werk sind. Beide haben eine sehr angenehme Stimme, welche unaufdringlich und atmosphärisch die Geschichte erzählte.Das Buch umfasst zwei Handlungsstränge. Der Erste spielt 2001 in New York als Thomas das Tagebuch seiner Urgroßmutter versteigern lässt. Es wechselt anonym für 45 Millionen Dollar den Besitzer. Am Abend soll er schließlich die Meistbietende kennenlernen.Den größten Part macht allerdings Marthas Lebensgeschichte aus. Sie wurde 1900 in Pommern geboren. Als Tochter von Musikern hat sie allerdings eine andere Begabung geerbt. Diese findet sie in ihrer aufregenden Zeit am Bauhaus in Weimar. Doch mit dem Aufschwung der Nationalsozialisten nimmt Marthas Leben eine neue Wende.Meine Schwester studierte am Bauhaus in Weimar, daher kenne ich die Stadt ein wenig. Außerdem interessiere ich mich sehr für Kunst und die Lebensgeschichte von Künstlern. Daher war ich sofort Feuer und Flamme für diese Geschichte.Der Beginn des Buches mit Marthas Kindheit in Pommern war ein wenig müßig. Dafür liebte ich umso mehr den Abschnitt in Weimar. Was mir daran besonders gut gefiel war, dass Tom Saller historische Persönlichkeiten, die mit dem Bauhaus verbunden sind, natürlich auch in seine Geschichte übertrug. Das war so spannend und clever erzählt, dass es mich sehr faszinierte. Dafür liebe ich diesen Roman. Ich fand es auch sehr gut, dass er zwischen den Kapiteln historische Fakten der Handlungszeit aufführte.Mit den Figuren wurde ich nicht immer warm, aber das muss ich bei solch einem Roman auch nicht. Ich beobachte einfach, was sie tun. Wie sich die Figuren der Vergangenheit schließlich mit den Geschehnissen 2001 verwoben, fand ich gut. Auch wenn die Konstellationen der Charaktere für mich sehr vorhersehbar war. Das Buch konnte mich jedoch einmal sehr überraschen."Wenn Martha tanzt" von Tom Saller ist ein außergewöhnliches und interessantes Debüt, welches von einer unglaublichen Lebensgeschichte erzählt. Das Hörbuch bereitete mir eine Gänsehaut, daher kann ich es nur weiterempfehlen.

  • kniffel
    2019-03-06 19:19

    Ein enttäuschender Roman. Auch wenn die Empfehlung von der Schirm gekommen war so muss man sagen das die Geschichte Bauhaus viel mehr für so einen Roman hergegeben hätte.Allerdings wenn die Recherche sich nur auf Wikipedia beschränkt, das mit dem Film „Die Frau in Gold“ mischt und weil es so gut passt 9/11 als Schluss nimmt kommt sowas dabei raus. Also keine Empfehlung sondern nur Enttäuschung.