Read Nächte in New York: Erotische Erinnerungen by Diane di Prima Online

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Ein erotischer Underground Klassiker Die Memoiren der bedeutendsten Autorin der Beat Generation beginnen mit dem Morgen nach ihrer Entjungferung Die Erzhlerin zieht mit Schriftstellern wie Jack Kerouac, Allen Ginsberg und LeRoi Jones durch New York und liebt wahllos, ungezgelt und berall Di Primas erotisches Portrt einer ra erschien in der legendren Olympia Press in Paris....

Title : Nächte in New York: Erotische Erinnerungen
Author :
Rating :
ISBN : B07FMCGCT8
ISBN13 : -
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : Rowohlt Repertoire Auflage 1 20 Juli 2018
Number of Pages : 591 Pages
File Size : 794 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Nächte in New York: Erotische Erinnerungen Reviews

  • jury
    2019-03-21 04:04

    Die 1934 geborene Diane DiPrima hat unter anderem 35 Gedichtbände veröffentlicht, ein Theater gegründet, eine Poesiezeitschrift herausgegeben und fünf Kinder großgezogen - aber wirklich berühmt wurde sie durch ihre fiktionalen erotischen Memoiren über ihre ersten Jahre in New York.In der Mitte des letzten Jahrhunderts gab es eine Zeit des Aufatmens. Der Krieg lag ein paar Jahre zurück. Man musste sich zu dieser Zeit noch lange keine Gedanken über Nahrungsmittelgifte und AIDS machen. Selbst im New York der 50er Jahre waren medizinische Leistungen noch ebenso bezahlbar wie einfache Wohnungen. Pop-Music und Pop-Art standen vor der Tür.Ein Teil der Jugend, später Beat-Generation genannt, sah sich als losgelöst von der waffenstarrenden Law- and-Order Ausrichtung der Kriegsgeneration. Toleranz, Laissez-fair und Coolness bildeten die ungeschriebenen neuen Werte. Man träumte von einer Gesellschaft ohne Eigentum und somit auch ohne besitzergreifende Liebe. Viele junge Leute, gerade auch die Begabten unter ihnen, lebten lieber unter einfachsten Bedingungen in den Tag, als sich für eine ungewisse Zukunft zu verreißen - natürlich auch mit dem Fallschirm, sich in höchster Not nochmals zu den Eltern flüchten zu können. Von solchen Zeiten, die wohl ihren Höhepunkt im 1969er Woodstock-Festival fanden, berichtet die Autorin Diane de Prima in diesem Roman.Diane DiPrima hatte das College bereits nach einem Jahr geschmissen, um in den späten 50ern mit zwei Freundinnen nach New York zu ziehen. Doch der Plan misslang - so begann ihr Sprung ins Leben ohne Netz und doppelten Boden gleich mit der ersten großen Enttäuschung, der Trennung von ihrer großen Liebe.Doch sie gibt nicht auf, kämpft sich durch die skurrilsten Jobs und paart/gruppiert sich mit allem, was nicht bei drei aus dem Bett ist. Die Erzählung begleitet Diane bei ihrer Selbstfindung und ihren Abenteuern, schildert mal in Pastell, mal schrill, die Erscheinungen der Zeit und die Bilder Manhattans.Wie man im Vorwort erfährt, wurden die oft etwas konstruiert wirkenden Action-Szenen auf Druck ihres Verlegers, den Roman mit "Jede gegen Jeden" aufzupeppen, bis zur Karikatur ausgebaut. So galt das - ebenso wie William S. Burroughs und Henry Miller - Ende der 60er bei Olympia Press Paris verlegte "Memoirs of a Beatnik" als pórnografische Untergrund-Literatur.Catherine Millets fast schon wissenschaftliche Beschreibung von sexuellen Erfahrungen erinnert an den Stil, in welchem Diane DiPrima ihre fiktiven Auseinandersetzungen mit anderen Körpern beschreibt. Dennoch unterscheiden sich die Ansätze der beiden Autorinnen grundsätzlich: Millet hat wohl erlebt, wovon sie schreibt, und das spürt man auch. Wohingegen die Intension von Diane DiPrima erkennbar darin besteht, ihre frühe Entwicklung und den gesellschaftlichen Hintergrund darzustellen. Wer nur von einer hektischen Mechanik zur nächsten Feuchtigkeitslehre hüpft, geht an den eigentlichen Qualitäten des Buchs achtlos vorbei.print-jury 4* A0878 © 16.2.2012eg

  • Ajattara
    2019-03-25 22:09

    Nach der Anpreisung als "Memoiren einer Beatnik", als ein Kultklassiker, hatte ich von diesem Buch mehr erwartet. Zwar wird Zeitgeschichte lebendig, die Namen bekannter Bohemiens jener Zeit genannt, doch erreicht das Werk nicht die Dichte, Poesie und Authenzität einer Catherine Millet. Man gewinnt den Eindruck, dass es weniger um Erotik, als um hemmungsloses Rammeln geht. Die Anmerkung der "Die Zeit", dass das Buch "Ziemlich gute Pornografie, weil es ziemlich gute Prosa" sei, kann ich teilweise bestätigen. Gut geschrieben, aber eher für jemanden, der Pornografie schätzt.

  • Amazon Customer
    2019-04-16 23:48

    Rezension : Diane di Prima "Nächte in New York"„Dies ist sicher nur die erste von vielen fremden Wohnungen in denen ich noch aufwachen werde. Die Muskeln meiner Oberschenkel schmerzten und ich glitt mit der Hand darüber, um das Sperma zu fühlen, das hier und da noch an ihnen klebte", erzählt Diane di Prima im ersten Kapitel des Buches.Jahrzehnte vor „ Sex and the City" schreibt die Schriftstellerin offener über Sex als ich es je erwartet hätte. Erotische Erinnerungen, so der Untertitel des Buches, läßt nur erahnen, wie direkt di Prima über das Leben und Lieben der sogenannten Beat- Generation berichtet. Ohne Weichzeichner beschreibt die Schriftstellerin beginnend mit ihrer Entjungferung, wie sie mit ihren Freunden durch New York zieht und mit wem sie wann, wo und wie oft Sex hat.Die Memoiren gewähren aber vor allem eins: den Einblick in eine Welt aus Kunst, Jazz und Drogen. Miles Davis im Ohr taucht man ein in dieses wilde ungezügelte und hemmungslose Leben. „Sie kraxelten halb angezogen und hastig ins Bett oder saßen auf der Decke und quasselten mich wach, oder hatten etwas Gras oder Wein mitgebracht, und ich sah zerzaust und schläfrig zu, wie sie Feuer machten. Wir vögelten zur H-Moll Messe oder zu Bessie Smith, oder mit dem Mond und der Brise, die vom Fluß herüberwehte, zum feucht-kühlen Grau und dem Regen, der vom Himmel stürtze, ein Reigen von gleißenden, an der Fensterbank explodierenden Tropfen, und all das war gut, war die Seele und das Herz dieser Zeit", meint di Prima und lernt Schriftsteller wie Allen Ginsberg und LeRoi Jones kennen.Bohemians, die mit allen Mitteln aus der kleinbürgerlichen konservativen Gesellschaft ausbrechen, Freiheit, Suche nach Identität, Jazz pur, reine Lebenslust. Die Beat Generation wider die bürgerliche Norm.„Memoirs of a Beatnik" ist bei der Olympia Press 1969 erschienen, seit Januar existiert die Übersetzung. „NÄCHTE IN NEW YORK - Erotische Erinnerungen" für den mutigen Leser, der es wissen will. Eine Ahnung, ein Einblick: New York in den Fünfzigern.